13. November 2011
Haare selber färben

Haare selber färben

Eine Trendfarbe testen, Grau abdecken, Strähnchen machen – dafür wollen wir nicht mehr extra zum Friseur. Brauchen wir aber auch nicht.

Carla
© Jalag-Syndication.de
Haare selber färben

„Ich hätte gern eine Art Probe-Abo für die neue Haarfarbe“ Carla (37)

Tönungen bringen Farbe und Glanz

Carlas Haar hat eine helle Naturfarbe. Deshalb ist es für sie ganz leicht, per Tönung eine neue Farbe zu testen. Die Farbflüssigkeit wird wie ein Shampoo ein massiert. Dabei bilden die Pigmente einen feinen Film ums Haar, der nach drei bis acht Wäschen verschwunden ist. Strapaziert wird es dabei nicht. Im Gegenteil, eine Tönung bringt Glanz! Die Leuchtkraft der Farbe hängt vom Untergrund ab: Je heller er ist, desto stärker der Effekt. Dunkles Haar lässt sich mit einer Tönung nur auffrischen oder akzentuieren, zum Beispiel rötlich oder golden. Übrigens: Hätte Carla blondiertes Haar, wäre der Test-Farbwechsel mit einer Tönung nicht möglich. Durch die aufgeraute Haaroberfläche wären die Pigmente unregelmäßig und tiefer eingedrungen. Die Farbe wäre scheckig geworden und hätte länger gehalten.

Tönung von Wella
© Wella
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Tönung

„Viva Color Reflex“ in Kupfer von Wella, Sachet ca. 1,30 Euro.

Tönung von L´Oréal Paris
© L’Oréal Paris
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Tönung

„Si Naturelle” in Pulse Red von L’Oréal Paris, ca. 5,50 Euro

Sabine
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„Mein Wunsch: natürlich helle Strähnen“ Sabine (35)

Die schnellsten Strähnchen der Welt

Für den „Wie von der Sonne geküsst“-Look musste man früher eine Plastikhaube aufsetzen, Haarsträhnchen durch perforierte Löcher ziehen und mit Blondierflüssigkeit bestreichen. Heute ist bei den Strähnchen-Sets die Farbflüssigkeit angedickt, damit sie nicht mehr so leicht verläuft. Die kann Sabine mit dem dazugehörigen Mini-Bürstchen einfach vom Ansatz zu den Spitzen durchs Haar ziehen. Wer mit den Bürsten nicht klarkommt, nimmt stattdessen einen grobzinkigen Kamm. Da mit die Strähnchen natürlich aussehen, verwendet Sabine ein Produkt, das farblich zu ihrer Ausgangshaarfarbe passt und nur eine bis zwei Nuancen aufhellt. Am Hinterkopf arbeitet sie mit zwei Spiegeln oder lässt sich von einer Freundin helfen. Sieht man nach sechs bis acht Wochen den nachwachsenden Ansatz, behandelt Sabine einfach wieder die gesamte Haarlänge.

Highlights von Londa
© Londa
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Produkte für Strähnchen

„Highlights“ von Londa, ca. 4 Euro.

Highlights von Garnier
© Garnier
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Produkte für Strähnchen

„Nutrisse Creme Highlights Set“ von Garnier, ca. 5 Euro

Petra
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„Wie kaschiere ich die Farbe am Ansatz?“ Petra (40)

Schummel-Trick mit Intensivtönungen

Wer wie Petra sich das Haar coloriert, kennt das: Oft sieht man schon nach drei Wochen, dass es in einer anderen Farbe nachwächst. Bisher half da nur eine Ansatzbehandlung, bei der die Farbe scheitelweise aufgetragen wird. Petra hat jetzt einen schnellen Schummel-Trick entdeckt: Sie gibt einfach eine Intensivtönung in einer passenden Nuance aufs ganze Haar! Dabei achtet Petra darauf, dass das Produkt ausdrücklich für coloriertes Haar geeignet ist. Der Mix aus Tönung und Coloration dringt nur in die obere Haar schicht ein und verblasst nach etwa 20 Wäschen. Er hat dadurch aber weniger Deckkraft als eine echte Coloration. Deshalb funktioniert Petras Trick auch nicht so gut bei Frauen mit grauem Haar oder einer Coloration, die stark vom Naturton abweicht.

L´Oréal Paris
© L´Oréal Paris
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Intensivtönung

„Casting Crème Gloss“ in Iced Brown von L’Oréal Paris, ca. 8,50 Euro.

Schwarzkopf
© Schwarzkopf
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Intensivtönung

„Diadem Ansatzset“ in Dunkelbraun von Schwarzkopf, ca. 4 Euro

Ute
© Jalag-Syndication.de
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„Dass ich erste graue Haare habe, soll keiner sehen“ Ute (43)

Colorationen besiegen den Grauschleier

Niemand wird Utes graue Härchen bemerken: Sie färbt ihr Haar mit einer dauerhaften Coloration, die den Naturton aufpeppt und Grau zu 100 Prozent abdeckt. Die neuen Multiton-Farben wirken dabei supernatürlich. Damit die Nuance stimmt, hat Ute bei der Farbwahl die Fotos auf der Packung genau mit ihrer Ausgangshaarfarbe verglichen. Dabei hat sie immer die Profi-Faustregel im Hinterkopf: Wenn man zwischen zwei Farbtönen schwankt, nimmt man immer die hellere Nuance – meist sehen wir unser eigenes Haar nämlich dunkler, als es wirklich ist. Ute trägt am Vortag eine Pflegekur auf, das bringt bei strapaziertem Haar gleichmäßigere Ergebnisse. Vor dem Ausspülen gibt sie etwas lau warmes Wasser aufs Haar, um die Coloration zwei Minuten lang leicht einzukneten. Das fixiert die Farbe und gibt zusätzlichen Glanz.

Schwarzkopf
© Schwarzkopf
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Dauerhafte Coloration

„Poly Color Creme Haarfarbe“ in Mahagoni von Schwarzkopf, ca. 6 Euro.

Syoss
© Syoss
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Dauerhafte Coloration

„Mixing Colors“ in Praline- Braun-Mix von Syoss, ca. 6 Euro.

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