Beauty: Augenfarbe ändern mit neuer OP-Methode

Neue Augenfarbe dank neuer OP-Methode

Es gibt ja Menschen, die sich so sehr eine andere Augenfarbe wünschen, dass sie gefärbte Kontaktlinsen tragen. Auf Dauer kann das lästig. Dank eines findigen Chirurgen kann man nun seine Augenfarbe dank Femtosekundenlaser dauerhaft mit einer OP ändern. Oder doch lieber ein Linsen-Implantat? Braucht man das überhaupt?

Blaue Augen: Augenfarbe ändern mit einer OP
© adobestock
Neue Augenfarbe dank neuer OP-Methode

“Deine blauen Augen machen mich so sentimental“

Mit dem Song feierte die Gruppe Ideal in den 80er-Jahren große Erfolge. Ob blaue Augen nun wirklich sentimental machen oder den vielbesprochenen Blick in die Seele gewähren, wissen wir nicht. Auf jeden Fall sind die Augen sehr wichtig für den ersten Eindruck und die Frage, für wie attraktiv wir wahrgenommen werden. Von welcher Farbe man sich besonders angezogen fühlt, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab.

Blaue Augen sind laut Umfragen allerdings tatsächlich der Hingucker schlechthin. Entsprechend farbige Kontaktlinsen gibt es daher seit vielen Jahren. Ganz neu sind jetzt jedoch Methoden, die Pigmentierung der Regenbogenhaut chirurgisch dauerhaft zu verändern: per Iris-Implantat oder per Tätowierung der Hornhaut. Übrigens: 90 Prozent der Menschen haben braune Augen. Je mehr Pigmente sich in der vorderen Irisschicht einlagern, desto dunkler sind sie. Je weniger Pigmente, desto blauer scheinen sie.

Linsen-Implantat

Beim Linsen-Implantat wird ein dünnes, farbiges Silikonscheibchen durch einen Schnitt am Rande der Hornhaut in die Vorderkammer des Auges – also vor die farbige Regenbogenhaut – gesetzt. Dadurch lässt sich die natürliche Augenfarbe komplett verändern. Der Eingriff gilt allerdings als äußerst riskant, da die Linsenimplantate in der Vorderkammer sitzen, wo gar kein Platz ist. Die Folge könnten laut Experten Entzündungen und schwere Augenerkrankungen sein. Linsenimplantate zur Behandlung von Alterssichtigkeit (grauer Star) werden im Gegensatz dazu im hinteren Teil des Auges eingesetzt.

Farbige Pigmente

Anders funktioniert die neue Neoris-Methode. Dabei schafft man mit einem Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut des Auges einen ringförmigen Hohlraum mit einer Aussparung für die Pupille. Über zwei kleine Schnitte bringt man dann die gewünschten Pigmente – von Hellblau bis Dunkelbraun ist alles möglich – per sichelförmigem Spatel in die Hornhaut ein. Die Patienten bleiben wach, sie bekommen lediglich betäubende Augentropfen. Der Eingriff dauert etwa 45 Minuten. In Straßburg und Paris wird die Methode bereits angewandt, bei uns ist die Zulassung beantragt. 7.200 Euro kostet der Traum vom Blick ins Blaue (oder Grüne). Langzeiterfahrungen und Sicherheitsstudien fehlen allerdings!

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