Sculptra: Alle Infos zum Faltenkiller für Gesicht und Körper

Sculptra: Alle Infos zum Faltenkiller für Gesicht und Körper

Um Falten aufzuspritzen, kamen bisher Hyaluronsäure und Botox zum Einsatz. Nun ist Sculptra auf dem Vormarsch. Wie das minimalinvasive Treatment für Gesicht und Körper wirkt und warum es sogar besser als Botox ist, erfahren Sie hier.

Wenn es um das Thema Faltenunterspritzung geht, steht Natürlichkeit an erster Stelle. Die Falten an Stirn, Lippen, Wangen oder Augen sollen zwar verschwinden, für Außenstehende soll der Eingriff aber möglichst unsichtbar bleiben. Unterspritzungen mit Hyaluronsäure und Botox (in Maßen!) sind die Mittel erster Wahl. Doch das dürfte sich jetzt ändern – und zwar mit Sculptra, dem neuen Faltenkiller.

Was ist Sculptra?

Sculptra besteht aus Polymilchsäure, einem Biostimulator. Im Gegensatz zum Nervengift Botox, welches die Gesichtsmuskulatur lähmt, regt Sculptra die Neubildung von Kollagen an. Die Haut wirkt frisch, verjüngt und aufgepolstert – lässt das Gesicht dabei aber alles andere als starr und unnatürlich aussehen.

Wann und wie wirkt Sculptra?

Im Gegensatz zu einer Faltenunterspritzung mit Botox oder Hyaluronsäure, wird der faltenauffüllende Effekt bei Sculptra erst nach etwa 2-3 Monaten wirklich sichtbar. Die Sculptra-Lösung wird 2-3 Wochen nach der Injektion vom Körper abgebaut – erst danach setzt die stimulierende Wirkung der Polymilchsäure ein. Neues Kollagen wird gebildet, Falten werden aufgefüllt. Das Warten? Lohnt sich. Und zwar aus gleich mehreren Gründen.

Sculptra mindert Falten – nicht nur im Gesicht

Warum eine Behandlung mit Sculptra gerade so beliebt ist? Ganz einfach: Polymilchsäure lässt sich auf vielfältige Weise einsetzen. Und wirkt längst nicht nur gegen Falten:

  • Sculptra wird zur Behandlung von tiefen Falten eingesetzt (z.B. Nasiolabialfalten, Marionettenfalten...)
  • Mit Sculptra können eingesunkene Wangen (Hohlwangen) und Narben aufgefüllt werden.
  • Mit einer gezielten Unterspritzung lässt sich das Auge optisch öffnen.
  • Dellen nach einer Liposuktion (Fettreduktion) können gemildert werden.
  • Mit Sculptra gewinnt der Po an Volumen, wirkt straffer und ebenmäßiger.
  • Der Hals, das Dekolleté, die Oberarme und Oberschenkel können ebenfalls mit Sculptra geglättet und gestrafft werden.
  • Auch Hip Dips lassen sich mit dem minimalinvasiven Treatment abmildern.

Achtung: Sculptra ist nicht für alle Körperpartien geeignet. Für Krähenfüße, Nase, Mundwinkel und Augenlider sollte Polymilchsäure nicht verwendet werden, da es hier zu Komplikationen kommen kann.

Wie lange hält das Liquid Lifting?

Die Haltbarkeit von Sculptra ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Im Durchschnitt hält das Liquid Lifting 18 Monate. Die Erfahrung einiger Patientinnen und Patienten zeigt jedoch, dass das Liquid Lifting auch 2 Jahre oder länger halten kann.

Auch interessant: Squalan – die natürliche Beauty-Wunderwaffe>>

Wie viel kostet eine Sculptra-Behandlung?

Die Kosten für eine Behandlung mit Sculptra hängt von der Anzahl der verwendeten Ampullen und den benötigten Sitzungen ab. Die Kosten für eine Sculptra-Behandlung im Gesicht beginnen bei etwa 400 Euro. Lassen Sie sich Ihrer Gesundheit zu Liebe jedoch nicht von besonders preisgünstigen Behandlungen locken. Diese können schnell zur Falle und damit verbundenen Komplikationen führen.

Wie oft darf Sculptra angewendet werden?

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind zwei bis vier Behandlungen notwendig. Im Abstand von ca. 6-8 Wochen können bis zu vier Behandlungen mit Sculptra durchgeführt werden.

Das müssen Sie nach der Behandlung beachten

  • Vermeiden Sie direkten Hautkontakt.
  • Kühlen Sie die betroffene Stelle in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung mit Kühlkompressionen, um die Schwellung zu reduzieren.
  • Das Behandlungsareal in den ersten 5 Tagen mit kreisenden Bewegungen vorsichtig massieren.
  • Sonnenlicht und UV-Strahlung meiden.
  • In den ersten zwei Stunden nach der Behandlung auf Make-up und Cremes verzichten.

Wann darf Sculptra nicht angewendet werden?

Polymilchsäure ist zwar sehr gut verträglich, allerdings kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Klären Sie eine mögliche Allergie oder Unverträglichkeit also unbedingt im Vorfeld ab. Sculptra darf außerdem nicht bei

  • Blutverdünnern
  • keloiden Narben oder starker Narbenbildung

angewendet werden.

Nebenwirkungen von Sculptra

Wie bei jeder Faltenunterspritzung, kann es auch bei einer Sculptra-Behandlung zu vorübergehenden Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen etwa:

  • leichte Hautrötungen
  • Blutergüsse
  • Schwellungen

In seltenen Fällen kann es auch zur Knotenbildung, Verhärtung oder entzündlichen Reaktionen kommen. Diese Nebenwirkungen entstehen hauptsächlich bei unsachgemäßer Verabreichung des Liquid Liftings.

Die Vor- und Nachteile von Sculptra

Sie sind sich nicht sicher, ob die Sculptra-Behandlung das Richtige für Sie ist? Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir alle Vor- und Nachteile des Liquid Liftings übersichtlich für Sie zusammengefasst:

Vorteile von Sculptra

  • Wirkt natürlich
  • Regt die hauteigene Kollagenproduktion an
  • Der Wirkstoff hat eine lange Haltbarkeit
  • Die Nebenwirkungen sind gering
  • Eine Operation ist nicht notwendig
  • Tiefe Falten werden geglättet
  • Das Po-Volumen wird ohne Operation und Narkose vergrößert

Nachteile von Sculptra

  • Das Ergebnis wird erst nach 2-3 Monaten sichtbar
  • Mimische Falten (Stirnfalten, Zornesfalten, Augenfältchen, Oberlippenfältchen) dürfen nicht mit Sculptra behandelt werden. Eine Behandlung mit Botox oder Hyaluronsäure ist dafür eher geeignet.

Im Video: Botox gegen Zähneknirschen und Mondgesicht

Wir lieben dieses "Frisch geduscht"-Gefühl! Sie auch? Und mit dem richtigen Duft hält das sogar den ganzen Tag an. Welche 5 Parfüms Sie duften lassen, als wären...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...