12. April 2020
Glücksrituale: Was uns in der Corona-Krise guttut

Glücksrituale: Was uns in der Corona-Krise guttut

Kontaktverbot, Homeoffice: In diesen außergewöhnlichen Zeiten brauchen wir dringend etwas Seelenwärme. 10 Glücksrituale, die in der Corona-Krise guttun.

Glücksrituale schaffen: Frau mit schönen Blumen
© iStock
Glücksrituale: Was uns in der Corona-Krise guttut

Warum Glücksrituale jetzt so guttun

Eine große Tasse frisch aufgebrühter Kaffee im Bett, ein bunter Blumenstrauß auf dem Tisch – man kann sich mit vielen Kleinigkeiten seinen Alltag versüßen und sich kleine Fluchten schaffen. Trotz oder gerade in der unsicheren Lage, bedingt durch das Coronavirus, brauchen wir kleine Glücksrituale, die unserer Seele guttun und die Situation einfacher machen. Denn jetzt haben wir einen anderen Stress: Wir sind eingeschlossen. Ob Singles, Paare oder Familien - wir alle können Freunde und Verwandte vorerst nicht persönlich treffen. Wir müssen also lernen, den ganzen Tag miteinander auszukommen oder das Alleinsein zu meistern. Um die Sonne ins Herz zu lassen, hilft es, Glücksrituale zu zelebrieren. Wir machen Ihnen Vorschläge für eine gute Zeit - in diesen Zeiten.

10 Tipps, die Sonne in den Alltag bringen

1. Gönnen Sie sich einmal in der Woche einen frischen Blumenstrauß. Supermärkte und Discounter führen saisonale Schnittblumen, die uns mit ihrer Farbpracht erfreuen.
Sie haben einen Garten? Das sind die schönsten Frühlingsblumen!

2. Wenn die Familie sich häufig zu Hause zankt, dann holen Sie alte Kinderfotos oder lustige Schnappschüsse hervor. Auch eine gemeinsame Diashow vom letzten Urlaub macht am großen Fernseher allen Spaß. Das schafft wieder Gemeinsamkeit!

3. Hören Sie Ihre Lieblingssongs - auch gern über Kopfhörer, wenn Sie ruhige Momente für sich brauchen. Gerade Songs lassen uns in Erinnerungen schwelgen und machen die gegenwärtige Situation für einen Moment vergessen.

4. Essen hält Leib und Seele zusammen - kochen Sie daher so frisch und abwechslungsreich wie möglich. Es ist nicht zu unterschätzen, wie sehr die Stimmung vom Essen abhängt.

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5. Wenn Sie im Homeoffice sind, dann stehen Sie trotzdem zur gewohnten Zeit auf. Nutzen Sie die Zeit, die Sie sonst zum Pendeln brauchen für einen Spaziergang. Das gibt Kraft und Auftrieb für den ganzen Vormittag.

6. Nehmen Sie sich Zeit für Neues oder zum Träumen - was wollten Sie immer schon gerne mal machen? Ein Bild malen? Das können Sie jetzt tun! Für große Reisen ist jetzt sicher nicht die Zeit ... doch auch wenn niemand weiß, wie es weitergeht: Träume sollten Sie nicht aufgeben, denn Sie machen uns Mut!

7. Zeit für die Liebe - wann hatten Sie das letzte Mal Sex mit Ihrem Partner? Da werden wahrscheinlich viele von uns verlegen mit den Füßen scharren ... Wenn nicht jetzt die Gelegenheit für mehr Zweisamkeit ist, wann dann?

8. Feste Auszeiten abmachen - Familien müssen nicht von morgens bis abends zusammensitzen. So lieb man alle hat: Aber das hält keiner aus. Wenn man auf kleinem Raum zusammenlebt, dann sagen Sie: “Von 15 bis 16 Uhr gehört das Schlafzimmer mir!" Und zwar ohne Störung! Dann ist der nächste dran.

9. Aufräumen macht glücklich - jetzt ist eine gute Zeit, mal auszumisten und sich von unnötigem Ballast zu befreien, um Raum und Platz zu schaffen. Sich von materiellem Ballast befreien, macht auch den Kopf klar!

10. Es ist nicht alles schlecht - es ist derzeit nur sehr herausfordernd. Überlegen Sie, was Sie trotz allem für positive Erfahrungen aus der derzeitigen Coronakrise ziehen können. Haben Sie beispielsweise mal wieder mit alten Freundinnen geskypt, fühlen Sie, dass weniger Konsum und Einkaufsstress richtig guttun oder sich die Perspektive wieder mehr um das Wesentliche dreht? Zeit, sich mal Gedanken zu machen ...

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