18. Juni 2021
Helfersyndrom: 5 Anzeichen dafür, dass Sie zu viel helfen

Helfersyndrom: 5 Anzeichen dafür, dass Sie zu viel helfen

Sie helfen gerne anderen? Das ist löblich und vorbildlich! Doch vergessen Sie sich nicht selbst dabei! Wir verraten Ihnen 5 Anzeichen dafür, dass Sie das Helfen übertreiben.

Anderen zu helfen ist nicht nur sozial und freundlich, sondern gehört auch zu funktionierenden Gemeinschaften dazu – so ist der Mensch nun einmal programmiert. Natürlich gibt es Personen, die hilfsbereiter sind, als andere und das schätzen Freunde und Bekannte durchaus! Dennoch gibt es tatsächlich sogar bei der Hilfsbereitschaft ein „zu viel“. Nämlich genau dann, wenn Sie merken, dass Sie sich selbst nur noch hinten anstellen und darüber Ihre eigenen Bedürfnisse vergessen.

Was ist das Helfersyndrom?

Personen mit dem Helfersyndrom verspüren einen enormen Drang danach, anderen Menschen zu helfen. Selbst, wenn sie vielleicht gar nicht darum gebeten wurden. Sie hören von einem Problem? Schon können diese Personen an nichts anderes mehr denken, bis sie eine Lösung gefunden haben. So emphatisch und verantwortlich zu handeln, ist grundsätzlich eine gute Eigenschaft. Allerdings kann es passieren, dass die Hilfsbereitschaft zwanghafte Ausmaße annimmt. Wirkt sich das Helfen negativ auf eigene Beziehungen aus oder hält sie die Person selbst von eigenen Aufgaben ab, sollte gehandelt werden. Wir verraten, an welchen 5 Anzeichen Sie merken können, ob Sie einfach nur gerne helfen – oder unter dem Helfersyndrom leiden.

5 Anzeichen dafür, dass Sie zu hilfsbereit sind

Sie sind körperlich erschöpft

Eine ständige Müdigkeit kann viele Ursachen haben. Unter anderem kann sie aber auch eine negative Folge des Helfersyndroms sein. Wer ständig aufmerksam ist und sich den Kopf über die Probleme von anderen Menschen zerbricht, der leidet irgendwann unter einer starken Erschöpfung.

Die eigenen Probleme werden vernachlässigt

Sie beschäftigen sich ständig mit den Problemen von Freunden und Familienmitgliedern – aber die eigenen bleiben dabei auf der Strecke? Ob Sie Ihre eigenen To-Dos aus Zeitgründen aufschieben, oder Schwierigkeiten haben, nein zu sagen – wer seine eigenen Probleme dauerhaft zurücksteckt, um anderen zu helfen, der sollte unbedingt einen Gang zurückschalten.

Seinen Selbstwert aus Hilfsbereitschaft ziehen

Natürlich fühlt es sich gut an, jemand anderem zu helfen. Vor allem, wenn es der Person danach wirklich besser geht und sie einen mit Dankbarkeit überschüttet. Sie sollten sich ohne solche Freundschaftsleistungen aber nicht wertlos fühlen. Wer das Gefühl hat, helfen zu müssen, um stark oder produktiv zu sein, sollte hier ein Warnzeichen sehen: Dieses Verhalten kann für Sie selbst toxisch werden.

Helfen ohne Aufforderung

Sie wollen unbedingt helfen, auch wenn das Gegenüber gar keine Anstalten macht, Sie darum zu bitten? Vielleicht bekommen Sie sogar ein „Nein“ zu hören – und das passt Ihnen gar nicht? Das Ausschlagen von einer gut gemeinten Unterstützung löst einen großen inneren Druck bei Personen mit Helfersyndrom aus. Sie versuchen häufig, die Betroffene Person doch von ihren Hilfemöglichkeiten zu überzeugen.

Sie nehmen selbst keine Hilfe an

Sie sind immer für andere da – können aber selbst keine Hilfe annehmen? Häufig haben Personen mit Helfersyndrom Probleme, Verantwortung an andere abzugeben. Sie möchten gerne alles selbst erledigen. Jemand anderen um Hilfe zu bitten ist ein extrem unangenehmes Gefühl. In der Situation finden Sie sich schließlich selbst nicht als der Retter in der Not wieder, sondern in einer bedürftigen Rolle.

Wer sich in diesen Punkten wiederfindet, sollte unbedingt seine Hilfsbereitschaft hinterfragen. Fokussieren Sie sich auch auf Ihre eigenen Bedürfnisse und achten Sie darauf, selbst nicht zu kurz zu kommen. Trauen Sie sich auch mal nein zu sagen! Wer stark unter dieser Problematik leidet, sollte sich nicht scheuen, die professionelle Hilfe eines Psychotherapeuten zu suchen.

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