Moos im Garten? Diese 5 Fehler sind schuld

Moos im Garten? Diese 5 Fehler können dahinter stecken

Sie wollen Moos aus Ihrem Garten fernhalten? Dann sollten Sie diese häufigen Fehler vermeiden, die dafür sorgen, dass sich das unbeliebte Grünzeug schnell ausbreitet.

5 Fehler, die Moos im Garten verursachen

Die richtige Rasenpflege ist nicht nur für grünes, weiches Gras essenziell. Auch um unerwünschtes Unkraut fernzuhalten, ist es wichtig zu wissen, was Sie bei der Gartenarbeit beachten sollten. Wenn sich besonders viel Moos breit macht, könnte dies an folgenden Fehlern bei der Rasenpflege liegen.

1. Nährstoffmangel

Leidet Ihr Rasen unter einem Nährstoffmangel, sieht man ihm das nicht nur an, sondern es begünstigt leider auch die Entstehung von Moos. Dies ist die häufigste Ursache für die Verbreitung des Krautes. Denn der Mangel an Nährstoffen führt zu Lücken im Rasenteppich, die schnell von Moos besiedelt werden.
Um dies zu vermeiden, sollten Sie den Rasen etwa zweimal pro Jahr düngen. Der Dünger sollte idealerweise viel Kalium und Eisen enthalten. Das macht den Rasenwuchs stark, widerstandsfähig und dicht.

2. Staunässe

Sie wollen der Dürre vorbeugen und wässern Ihren Rasen deshalb regelmäßig? Oder Sie leben in einer regenreichen Umgebung? Dann kann ein übermäßiger Mooswuchs auch durch Staunässe verursacht werden. Moos liebt dauerfeuchte und nasse Böden, während Gras trockenere Untergründe bevorzugt. Hier ist es hilfreich, den Boden aufzulockern. Auch das Vertikutieren des Mooses hilft mit seinen Schnitten, den schweren, feuchten Boden zu belüften. Anschließend sollten Sie feinen Sand hineinmischen, dieser kann auch mithilfe eins Besens in den Grund eingefegt werden.

3. Niedriger pH-Wert

Ist der pH-Wert des Erdbodens zu niedrig, schadet das nicht nur einem gesunden Gras-Wachstum, sondern begünstigt gleichzeitig die Entstehung von Moosflächen. Das grüne Kraut wächst besonders gut auf saurem Boden. Den pH-Wert Ihres Bodens können Sie mithilfe eines Test-Sets aus dem Baumarkt ganz einfach selbst überprüfen. Ist der ph-Wert zu sauer, hilft kalkreiches Dünger dabei, ihn zu neutralisieren.

4. Schlechte Saatmischungen

Ungeeignete Rasen-Saatgutmischungen können dafür sorgen, dass der Rasen löchrig wächst. Diese Lücken fördern dann die Ausbreitung von Moos. Zu günstige Saatmischungen bestehen oft aus Futtergräsern aus der Landwirtschaft, die zwar hoch, aber nicht breit wachsen. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Qualität schon beim Säen.

5. Keine ausreichende Rasenpflege

Wer seinen Rasen regelmäßig in Form von Durchkämmen und Schneiden pflegt, macht es der Entstehung von Moos schwerer. Denn während der Rasen sich über die Zuwendung freut, stört sich das Moos an diesen Eingriffen, die dessen Wachstum hindern. Auch ein jährliches Durchlüften des Rasens sowie eine Nachsaat helfen dabei, Moos vorzubeugen.
Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben: Schneiden Sie den Rasen nie mehr als ein Drittel und nie kürzer als 4 cm auf einmal. Ansonsten dünnen Sie ihn zu sehr aus und geben dem Moos wiederum Platz und die Chance, sich auszubreiten.

Im Video: Dieser Fehler beim Rasenmähen schadet dem Rasen

Ein Garten soll in erster Linie schön aussehen. Doch damit das auch gelingen kann und Ihr Fleckchen Grün außerdem gesund ist, sollten Sie einige Dinge im Garten...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...