Haushalt: Dieser Wasch-Fehler ist ein wahrer Stromfresser

Haushalt: Dieser typische Wasch-Fehler ist ein wahrer Stromfresser

Bei den hohen Energiepreisen ist es aktuell wichtig, seinen Alltag stromsparend zu gestalten. Wir verraten Ihnen deshalb, welcher Fehler beim Wäschewaschen unnötig viel Geld kostet!

Hohe Stromkosten durch diesen häufigen Fehler beim Wäschewaschen

Kochen, backen, waschen – all das verbraucht Strom, jeden Tag. Darauf verzichten können wir natürlich nicht. Allerdings ist es möglich, die nötigen Hausarbeiten mit gewissen Tricks etwas sparsamer zu gestalten. Wir verraten Ihnen deshalb, welcher klassische Fehler das Wäschewaschen zum richtigen Stromfresser macht.

Das A und O beim Wäschewaschen ist die Temperatur. Ob wir bei 30 Grad oder 60 Grad waschen, macht einen enormen Unterschied in unserer Energiebilanz. Ein klassischer Denkfehler, der immer noch in viel zu vielen Köpfen verankert ist, ist, dass unsere Kleidung nur bei höheren Temperaturen hygienisch sauber wird.

Im Video: Wie oft sollte Bettwäsche gewaschen werden?

Wäsche wird auch bei 30 Grad hygienisch sauber

Vor einiger Zeit war dies tatsächlich noch der Fall, weshalb diese Annahme auch so verbreitet ist. Mittlerweile erlauben allerdings die normalen Waschprogramme der modernen Waschmaschinen in Kombination mit den Fortschritten in der Waschmittelentwicklung, alle Textilien bei niedrigen Temperaturen zu reinigen. Lediglich nach Krankheit sollte auf 60 Grad Celsius gewaschen werden, um Keime und Viren abzutöten.

Wer beim Wäschewaschen von 60 auf 30 Grad Celsius runterregelt, spart bis zu 60 Prozent der Energie – und somit bares Geld. Und nicht nur das, auch der Umwelt tun Sie einen großen Gefallen. Das Erhitzen des Wassers macht nämlich den größten Teil des CO₂-Fußabdruckes beim Waschen aus. Die Kirsche auf der Sahne: Auch Ihre Kleidung wird bei niedrigen Temperaturen geschont!
Dass die Wäsche nicht sauber wird, müssen Sie dabei nicht befürchten: Achten Sie lediglich darauf, ein Waschmittel zu kaufen, das für niedrige Temperaturen entwickelt wurde. Moderne Waschmittel enthalten Enzyme, die Verunreinigungen schon bei 20 Grad Celsius lösen. Besonders hartnäckige Flecken müssen Sie – wie sonst auch – vorher einweichen.

Achtung: Damit sich keine Keime in Ihrer Waschmaschine sammeln, sollten Sie diese etwa ein Mal pro Monat bei 60 oder 90 Grad Celsius laufen lassen.

Dieses Waschprogramm ist ein wahrer Stromfresser

Haben Sie auch schon öfter das Kurzprogramm genutzt? Wenn es schnell gehen muss, kann dieses sehr praktisch sein, keine Frage. Leider muss das Gerät aber innerhalb kürzester Zeit mehr leisten und verbraucht so folglich auch mehr Strom und Wasser. Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie sich also gut überlegen, ob Sie die Waschmaschine im Kurzprogramm laufen lassen.

Socken waschen
Sobald es draußen warm wird, hängen wir unsere frisch gewaschene Wäsche natürlich draußen auf. Allerdings begehen dabei viele von uns den Fehler, die Wäsche in...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...