Garten im Februar: Um diese 5 Dinge sollten Sie sich jetzt kümmern

Garten im Februar: Um diese 5 Dinge sollten Sie sich jetzt kümmern

Warten Sie nicht bis zum Frühling, um Ihren Garten auf Vordermann zu bringen. Einige Pflanzen fordern im Februar schon Ihren Einsatz – damit sie später auch richtig blühen. Wir verraten, um welche Gartenarbeiten Sie sich bereits jetzt kümmern sollten.

Gartenarbeit im Februar: Das steht jetzt an

Im Winter liegt der Garten mehr oder weniger brach. Sie haben Ihre Pflanzen im letzten Herbst winterfest gemacht, bevor alles von Frost oder Schnee bedeckt wurde. Allerdings müssen Sie nicht auf den Frühling warten, um Ihren Garten aus dem Winterschlaf zu wecken. Ganz im Gegenteil: Einige Dinge sollten bereits im Februar erledigt werden, damit im Frühling alles prächtig blühen kann. Lesen Sie hier, welche Gartenarbeiten schon jetzt erledigt werden sollten.

1. Gehölzschnitt

Der Spätwinter ist der perfekte Zeitpunkt, um Zier- und Obstgehölze einzukürzen. Schneiden Sie sommerblühende Sträucher an einem möglichst frostfreien Tag gut zurück, damit sich wieder neue Triebe bilden können. Das frühe Schneiden führt dazu, dass auch die Blütezeit so früh wie möglich eintritt.
Kernobstbäume wie Apfel oder Birne sollten auch im Februar zurückgeschnitten werden. Dadurch fördern Sie den Fruchtansatz und verhindern übermäßiges Wachstum. Schneiden Sie alle Konkurrenztriebe und senkrecht wachsende Wasserschosse zurück. Auch überhängendes Fruchtholz sollten Sie entfernen.

2. Aussaat

Im Februar können Sie bereits mit der Aussaat einiger Nutzgarten-Pflanzen beginnen. Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika oder Chili können unter den richtigen Licht- und Temperaturbedingungen schon mal vorgezogen werden. Ein Gewächshaus bietet die optimale Umgebung, aber auch auf der warmen Fensterbank im Süden können die Samen bereits erfolgreich keimen, bevor Sie sie richtig rauspflanzen.

3. Stauden pflegen

Stauden können Sie im Februar wieder auf den Vordermann bringen. Entfernen Sie dazu alte Halme von Ziergräsern, putzen Sie Beete aus, entfernen Sie altes Laub und Samenstände vom Vorjahr. Hört es auf zu frieren, können Sie außerdem Spätsommer- und Herbstblüher wie Fetthenne oder Astern teilen. So erhalten Sie die Vitalität und Blühfreudigkeit der Stauden.

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4. Kompost schichten

Sie haben einen Kompost in Benutzung? Prima. Im Februar ist das verrottete Material in der Regel sehr nass und luftarm, weshalb es jetzt umgeschichtet werden sollte. Damit erreichen Sie wieder eine höhere Aktivität an Mikroorganismen. 

5. Unkraut frühzeitig bekämpfen

Haben Sie jetzt bereits ein Auge auf Unkraut. Wer schon im Februar aktiv wird, sobald sich die ersten, feinsten Sprossen zeigen, spart sich eine Menge Arbeit im Frühling. Vor allem Giersch oder auch das eingeschleppte Berufkraut verbreitet sich rasant und großflächig. Reißen Sie erste Anzeichen des Unkrautes sofort heraus und lassen Sie die Pflanzen mitsamt Wurzeln gut austrocknen, bevor Sie diese auf dem Kompost entsorgen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wirft das Unkraut in die Bio-Mülltonne.

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