Garten gestalten: 5 Tipps für einen grünen Rasen

Garten gestalten: 5 Tipps für einen grünen Rasen

Grün, dicht und saftig – wir haben die besten Tipps für einen perfekten Rasen.

Ein gepflegter Rasen ist der Traum jedes Hobbygärtners. Unkraut und Moos? Haben hier natürlich nichts zu suchen. Viel mehr sollte der Rasen schön grün und saftig sein. Und dazu braucht es eine Menge Liebe, Geduld und Pflege. Wir haben die 5 besten Tipps für einen grünen Rasen für Sie zusammengestellt.

5 Tipps für einen grünen Rasen

1. Den Rasen richtig wässern

Das wichtigste To-do, wenn es um einen grünen Rasen geht? Das Wässern natürlich. In trockenen Perioden sollten Rasenflächen mindestens alle zwei Tage gewässert werden – und zwar so, dass die Feuchtigkeit wurzeltief in den Boden eindringen kann. Pro Quadratmeter sind in etwa 5 bis 10 Liter Wasser notwendig. Ob Sie Ihren Rasen ausreichend gewässert haben, lässt sich mit einem einfachen Trick herausfinden: Stellen Sie während des Sprengens eine Tasse auf den Rasen – ist sie voll, hat der Rasen genug Wasser bekommen. Dieser Rasensprenger ist bei Amazon-Kunden besonders beliebt >>

2. Der perfekte Rasenschnitt

Klar, ein Rasen sollte hin und wieder auch gemäht werden – am besten geschieht dies mindestens einmal pro Woche. Im Mai und Juni sollte der Rasen sogar zweimal pro Woche gemäht werden, denn in diesen Monaten ist das Wachstum besonders stark. Rasen, die selten gemäht werden, sehen schnell ungepflegt aus. Ein regelmäßiger Schnitt hingegen hält die Gräser kompakt und sorgt für eine gute Bestockung. Faustregel: Für den perfekten Rasenschnitt sollte nie mehr als ein Drittel der Halmlänge gekürzt werden. Die optimale Höhe liegt zwischen 3 und 5 Zentimetern.

3. Rasen regelmäßig nachsäen

Ähnlich wie Haare, die wachsen und mit der Zeit ausfallen und Platz für neue Follikel machen, haben auch Grashalme ihre eigene Lebensdauer. Wer sich einen langfristig schönen und dichten Rasen wünscht, sollte im besten Fall zweimal jährlich nachsäen. Junge Grashalme füllen den Rasen nicht nur auf, sondern erhöhen auch die Reproduktionskapazität. Wichtig: Auch hier unbedingt darauf achten, dass der Boden schön feucht bleibt. Denn wenn der Samen einmal aufgequollen ist, darf er nicht mehr austrocknen.

4. Rasen kalken

Der pH-Wert eines gesunden Bodens liegt zwischen 6,0 und 6,5. Liegt er unter 5,5 sollte er gekalkt werden. Denn ein zu saurerer Boden wirkt sich negativ auf die Nährstoffverfügbarkeit im Boden aus und behindert das Graswachstum. Der Rasen ist dadurch kraftlos, trocknet schnell aus und färbt sich gelb. Sie können den pH-Wert Ihres Bodens günstig im Gartencenter testen lassen. Zum anschließenden Kalken empfehlen wir dann das Verteilen mit einem Streuwagen. Welche Pflanzen auf einem sauren Boden gut wachsen, verraten wir hier >>

5. Beschattungen entfernen

Ein Rasen, der von hohen Bäumen und Hecken beschatten wird, wächst meist nur spärlich. Vielleicht können Sie durch Stutzen und Zurechtschneiden ein wenig Abhilfe schaffen. Ansonsten eignet sich für schattige Plätzchen der sogenannte Schattenrasen – eine spezielle Saatgutmischung, die auch bei wenig Licht gut gedeiht.

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