Kochen für Singles: Drei Probleme und wie sie sich lösen lassen

Kochen für Singles: Drei Probleme und wie sie sich lösen lassen

Für andere kochen Sie gerne – aber für sich allein? Wir sagen: Nur zu! Und helfen Ihnen dabei, drei Probleme zu lösen, die Ihnen beim Kochen für eine Person sicher schon begegnet sind.

Frau kocht mit Öl
© iStock/PeopleImages

Gerichte für eine Person: Wie Ihnen die Zubereitung problemlos gelingt

Mittlerweile ist erwiesen, dass Single-Frauen seltener kochen. Viele meinen, es würde sich für sie alleine nicht lohnen. Außerdem macht es den meisten weniger Spaß. Das Schlimmste sind die Schwierigkeiten, vor die einen die Zubereitung von Gerichten für eine einzige Person stellt. Mal gibt es die Zutaten nicht in bedarfsgerechter Menge, mal findet man keine passenden Rezepte oder im Alltagsstress fehlt es an Zeit. Alles bloß Ausreden? Vielleicht, denn raffiniert und schnell zu kochen, kann auch Singles gelingen. Grundsätzlich bemühen sich Single-Köche für mehr Spaß in der Küche am besten darum:
    • leicht Verderbliches in möglichst kleinen Mengen einzukaufen.
    • Gerichte für Singles sinnvoll auszuwählen und im Hinblick auf die Zutaten genau durchzuplanen.
    • einen Lebensmittelvorrat aus lange haltbaren und regelmäßig wieder einsetzbaren Nahrungsmitteln anzulegen – unter anderem im Hinblick auf Öle, Mehl, Reis, Linsen, Nudeln, Gewürze und Kräuter.
    • in beruflich besonders stressigen Phasen Meal Prep zu betreiben, das heißt an einem Tag frisch mehrere Portionen zuzubereiten.
    • mit angemessenen Küchenutensilien zu arbeiten – unter anderem Topfset, Wok, Pürierstab, Küchenmaschine oder Pfanne.
Eine erste Basis für mehr Spaß in der Küche ist nun bereits gelegt. Jetzt ist es an der Zeit, die drei verbreitetsten Probleme zu lösen, die Singles beim Kochen begegnen.

1. Unnötiger Müll wegen unangemessener Verpackungsgrößen

Wer gesund und kalorienarm kochen will, kommt um frische Zutaten nicht herum. Genau jene können sich aufgrund ihres Verfallsdatums und ihrer Verpackungsgröße aber schnell als Herausforderung entpuppen. Der Kohlkopf reicht für eine Großfamilie, der Frischkäse viel länger als das Ablaufdatum erlaubt und sechs Eier sind fünf zu viel. Bei der Zubereitung von Einzelgerichten für eine Person verbraucht man die benötigten frischen Zutaten nur selten vollständig. Wegwerfen will man sie auch nicht und macht deshalb oft mehrere Portionen. Jene kann man zumindest einfrieren. Doch was, wenn die Tiefkühltruhe voll ist? In diesem Fall betreibt man den Rest der Woche Resteküche und wird das gekochte Gericht im Leben nicht mehr sehen können. Keine Panik: Es gibt noch andere Optionen. Zu viel gekaufte Zutaten lassen sich beispielsweise über Foodsharing-Apps an Interessenten abgeben, damit sie nicht verfallen. Noch einfacher ist es, frische Ingredienzien in Kochboxen zu bestellen. Bei Anbietern wie HelloFresh sucht man dazu beispielsweise nach Rezepten für Singles der Wahl und gibt die Personenzahl an. Alle nötigen Zutaten bekommt man im Anschluss daran an die Haustür geliefert. Bedarfsgerechter geht es kaum.

Zusatz-Tipp gegen Lebensmittelabfall

Ein Großteil aller Nahrungsabfälle liegt an falscher Planung. Planlos drauflos zu kaufen ist eine schlechte Idee. Lieber macht man sich einmal pro Woche Gedanken über den Speiseplan der nächsten sieben Tage. Was man an den einzelnen Tagen essen will, kauft man anschließend ein, verkocht es gleich nach dem Kauf und friert es notfalls ein. Je bewusster die Planung, desto weniger Abfall fällt schließlich an.

2. Keine Zeit zum Kochen

Singles sind im Vergleich zu Menschen in Partnerschaften eingespannter, was den Haushalt betrifft. Sie müssen alles selbst erledigen. Hinzu kommt, dass viele auch beruflich mehr auf sich nehmen, wenn sie gerade keinen Partner haben. Zeitdruck ist für Singles deshalb nicht ungewöhnlich. Das Kochen kann mit einigen Tipps trotzdem gelingen. Wer sich auf Gerichte mit wenigen Zutaten konzentriert, muss beispielsweise weniger vorbereiten. Davon abgesehen machen sich Singles am besten bewusst, dass der Aufwand für mehrere Portionen in der Regel derselbe ist wie für eine einzige. Deshalb lieber mehr kochen und einige Portionen einfrieren. Hilfreich ist es auch, bestimmte Zutaten einmal garfertig vorzubereiten und für den Rest der Woche in anderen Gerichten weiterzuverwenden. Möglich ist das zum Beispiel mit Kartoffeln, Reis und Nudeln.

3. Fehlende Motivation

Inwieweit sich Kochen für einen alleine lohnt, ist reine Kopfsache. Einige Singles finden beispielsweise, dass schon die Essensplanung ein Motivationsschub sein kann. Fühlt man sich dadurch noch nicht motiviert genug, verbündet man sich am besten mit Freunden oder Arbeitskollegen. Wie wäre es mit Koch-Challenges, die man gemeinsam organisiert? Theoretisch wäre es auch denkbar, innerhalb solcher Gruppen regelmäßig gemeinsam zu essen. Hat niemand in der näheren Umgebung Lust, kann man sich über das Internet auch mit Fremden zusammentun. So kocht man zwar noch immer für sich allein, aber sinnlos fühlt es sich nicht mehr an.

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