22. Oktober 2021
So gut wirken sich Pflaumen auf Ihre Verdauung aus

So gut wirken sich Pflaumen auf Ihre Verdauung aus

Ganz egal ob frisch oder getrocknet – Pflaumen DAS Wundermittel, wenn es um eine intakte Verdauung geht. Wir verraten, warum das so ist – und wie Sie Pflaumen bei Verdauungsbeschwerden am besten einsetzen können.

Superfoods gibt es viele – doch manchmal lohnt es sich auch mal wieder einen Blick auf ganz altbewährte und heimische Obstsorten zu werfen, die es mindestens genauso in sich haben. Eins dieser unterschätzten Früchte ist zum Beispiel die Pflaume, die mit ihrem goldgelben Fruchtfleisch nicht nur lecker schmeckt, sondern vor allem auch der Verdauung zugutekommt.

So wirken Pflaumen auf die Verdauung

Wenn es eine Obstsorte gibt, die die Verdauung so richtig auf Trab hält, dann ist es wohl die Pflaume – und das gleich aus vielerlei Gründen. Zum einen wäre da ihr hoher Anteil an Ballaststoffen, die im Darm aufquellen und so abführend wirken. Der vergrößerte Darminhalt übt nämlich leichten Druck auf die Darmwand aus, wodurch der Entleerungsreflex ausgelöst und die Darmbewegung angeregt wird. Aber auch der hohe Wassergehalt der Frucht beruhigt den Magen und die Darmflora. Die in Pflaumen enthaltenen Pektine regen ebenfalls die Verdauung zum Arbeiten an und schützen vor Verstopfungen.

Doch Vorsicht: Zu viele Pflaumen sollten Sie nun auch wieder nicht essen! Wer mehr als 150 Gramm auf einmal isst, riskiert Durchfall oder Bauchschmerzen.

Mit Pflaumensaft Verstopfungen lindern

Auch Pflaumensaft ist ein altbekanntes Mittel gegen Verstopfung. Schon ein kleines Glas reicht, um die Verdauung in Schwung zu bringen. Und das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Babys und Kleinkinder, die noch keine feste Nahrung zu sich nehmen und unter Verstopfung leiden. Verdünnen Sie den Saft in diesem Fall jedoch mit Wasser und achten Sie darauf, die empfohlene Menge von 125 Millilitern am Tag nicht zu überschreiten.

Frische oder getrocknete Pflaumen: Das ist der Unterschied

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen frischen und trockenen Pflaumen – und der liegt nicht nur im Geschmack. Beim Trocknen verlieren Pflaumen eine Menge Wasser. Also schrumpfen sie zusammen, wodurch natürlich auch die Inhaltsstoffe konzentriert werden. Dementsprechen enthalten Trockenpflaumen mehr Zucker und Kalorien als frische Pflaumen, aber eben auch mehr Vitamine, Mineralstoffe & Co. Möchten Sie sich die Wirkung von Trockenpflaumen zunutze machen, reicht also schon eine kleine Menge aus, um von den gesunden Inhaltsstoffen zu profitieren. Von frischen Pflaumen dürfen Sie hingegen etwas mehr naschen.

Und wo liegt der Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen?

Aber nicht nur den Unterschied zwischen frischen und getrockneten Pflaumen gilt es zu beachten – auch sollten Sie zwischen Pflaumen und Zwetschgen unterscheiden können: Zwetschgen sind eine der vielen Unterarten von Pflaumen und haben ein festes Fruchtfleisch, das sogar auch nach dem Erhitzen noch seine Form behält. Zwetschgen eignen sich demnach besser zum Erhitzen als Pflaumen – die zerfallen beim Kochen nämlich gerne mal. Man erkennt Zwetschgen übrigens an ihrer länglich ovalen Form. Pflaumen sind etwas rundlicher.

Im Video: Pflaumen entkernen – dieser Trick ist genial einfach

Nicht selten kommt in es in den Wechseljahren zu einer plötzlichen Gewichtszunahme. Unsere 5 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu halten und schlank zu...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...