15. Oktober 2021
Pickel auf der Kopfhaut? Ursachen und Tipps

Pickel auf der Kopfhaut? Ursachen und Tipps

Nicht nur im Gesicht – auch auf unserer Kopfhaut können fiese Pickel auftauchen. Unreinheiten unter den Haaren und am Haaransatz sind oft schmerzhaft und störend. Zum Glück lassen sie sich häufig gut behandeln. Wir verraten, woher Pickel auf der Kopfhaut kommen und wie Sie sie bekämpfen.

Pickel auf der Kopfhaut, dem Haaransatz und dem Nacken können ziemlich fies sein: Sie schmerzen beim Haarebürsten, Frisurenmachen und schlimmstenfalls sogar im Liegen. Auch, wenn sie für Außenstehende nicht sichtbar sind, leiden Betroffene häufig unter den Unreinheiten in den Haaren. Lesen Sie hier, welche Ursachen dahinter stecken und was Sie gegen die Pickel auf der Kopfhaut tun können.

Ursachen für Pickel auf der Kopfhaut und am Haaransatz

Haarpflegeprodukte

Fiese Pickel am Haaransatz, auf der Kopfhaut und sogar im Nacken oder Dekolletee kommen häufig von Haarpflegeprodukten, die verwendet werden. Bestimmte Inhaltsstoffe aus Shampoos, Spülungen und Masken sorgen dafür, dass das Pflegeprodukt an den Haaren haften bleibt. Dazu gehören zum Beispiel Weichmacher, Quaternium, Acrylate und wachsähnliche Verdickungsmittel. Was gut für unsere Haare ist, kann unserer Haut jedoch schaden. Haften diese Mittel an der Haut, können Poren verstopfen.
Verstopfte Poren entstehen, wenn abgestorbene Hautzellen oder eben Reste von Haarprodukten die kleinen Hautöffnungen verschließen. Infolgedessen kann Talg nicht mehr abfließen, sodass Entzündungen und Pickel entstehen können.

Ein weiterer Grund können Allergien oder Unverträglichkeiten auf bestimmte Pflegeprodukte sein. Dabei entstehen häufig viele Pickel auf einmal, oft gesellt sich Juckreiz dazu.

Kopfbedeckungen

Wer unter Unreinheiten am Haaransatz leidet und häufig Stirnbänder, Hüte oder Mützen trägt, könnte hier die Ursache für sein Hautleiden gefunden haben. Durch Kopfbedeckungen wird die Haut gereizt, Schweiß sammelt sich unter den Textilien und Pickel entstehen.

Rasieren

Auch das Rasieren der Haare kann Unreinheiten und Pickel hervorrufen, wenn sich das Haarfollikel entzündet.

Pickel auf der Kopfhaut und am Haaransatz bekämpfen: Das hilft

In den meisten Fällen handelt es sich bei Pickeln auf der Kopfhaut um verstopfte Poren aufgrund der Verwendung von bestimmten Pflegeprodukten. Das können Sie zum Glück ganz einfach bekämpfen. Achten Sie auf folgende Dinge, um Unreinheiten zu verhindern:

  1. Verwenden Sie sanfte, parfümfreie Shampoos und Conditioner, die am besten der Bio-Qualität entsprechen und somit frei von vielen chemischen Inhaltsstoffen sind.
  2. Verwenden Sie Shampoo und Spülung während des Duschens zuerst und neigen Sie sich beim Ausspülen nach hinten, sodass möglichst wenig des Produktes über die Haut abläuft.
  3. Dosieren Sie nicht über – benutzen Sie nur so viel, wie wirklich nötig ist.
  4. Tragen Sie keine fetten Produkte auf die Haut auf wie etwa Conditioner, Sprays, Wachse und Pomaden. Diese sollten lediglich in die Haarlängen einmassiert werden und nicht die Haut berühren.

Bei akuten Entzündungen verwenden Sie ein BHA-Exfoliant. Dieser Wirkstoff hilft auch bei Akne im Gesicht sehr effektiv, auf der Kopfhaut ist es nur etwas schwieriger aufzutragen. Tränken Sie ein Wattestäbchen mit der Flüssigkeit, tupfen Sie es auf die entzündeten Stellen und waschen Sie am nächsten Tag Ihre Haare.

Auch Kamille wirkt natürlich gegen Unreinheiten. Vor allem bei allergischen Reaktionen mit Juckreiz ist eine Kamille-Spülung hilfreich. Übergießen Sie drei Teelöffel Kamillenblüten mit kochendem Wasser und lassen Sie es 10 Minuten ziehen. Lassen Sie den Tee abkühlen, bis er lauwarm ist. Nun übergießen Sie Ihre Kopfhaut damit und massieren Sie den Kamillentee leicht ein. Spülen Sie danach nicht aus.

Achten Sie darauf, die Haut vor dem Rasieren von Haaren mit einem feinkörnigen Peeling vorzubereiten und so alte Hautschuppen zu entfernen. Das minimiert das Risiko von Entzündungen. Ein sanftes Hautdesinfektionsmittel nach dem Rasieren verhindert ebenfalls, dass Keime in die Haarfollikel gelangen.

Tragen Sie gerne Mützen und Hüte, dann achten Sie darauf, Ihrer Kopfhaut regelmäßig eine Verschnaufpause zu gönnen, sodass genug Sauerstoff ran gelangt. Zusätzlich ist das regelmäßige Waschen zur Entfernung von Schweiß und abgestorbenen Hautschuppen hier wichtig. Vergessen Sie nicht, auch Ihre Mützen und Hüte hin und wieder zu reinigen, um Bakterien fernzuhalten.

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