Trinkwasser in Deutschland: Innovationskraft für die heimische Küche

Trinkwasser in Deutschland: Innovationskraft für die heimische Küche

Wer bisher dachte, dass das Wasser aus dem Wasserhahn absolut sauber ist, der muss leider die Realität akzeptieren, dass auch in Deutschland Wasser nicht gleich Wasser ist. Die Belastung durch Schadstoffe im Trinkwasser hat stark zugenommen. Woran das liegt und welche innovativen Lösungen es für Küche und Bad gibt, erklärt dieser Beitrag.

© Andrea Piacquadio/Pexels

Trinkwasser in Deutschland – weniger sauber, als erwartet

Eine im März 2022 im Auftrag der Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e. V. veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Schadstoffbelastung in unserem Trinkwasser rapide zugenommen hat. Dr. Nikolas Sandmann, promovierter Chemiker und Leiter der Forschung & Entwicklung des Wasseraufbereitungsspezialisten Hytecon AG, der zur Wassersicherheit forscht, nennt folgende Gründe: „Die wachsende Umweltverschmutzung, steigende Industrialisierung und der Klimawandel sind Treiber für neue Schadstoffe und Viren in unserem Leitungswasser. Bisher wird auf viele neue Schadstoffe und Viren im Wasser noch gar nicht getestet, da diese nicht in der Trinkwasserverordnung angegeben werden (Anmerkung: letzte Aktualisierung im Jahr 2016) und teilweise durch veraltete Rohre erst kurz vor dem Hahn in das Wasser gelangen.”

Als Hauptquellen für die Trinkwasser-Verunreinigung gelten unter Experten vor allem die Landwirtschaft und die Industrie. Um ihre Ernten zu optimieren, nutzen viele Landwirte beispielsweise Dünger, dessen Bestandteile bis ins Grundwasser gelangen. Auch die Industrie produziert Abwasser und Emissionen, welche dann vermutlich über den Regen ins Grundwasser sickern und es verunreinigen. Zwar filtern Kläranlagen einen großen Teil der Verunreinigungen bereits aus dem für die Haushalte bestimmten Wasser, aber eben nicht alle. Eine weitere Quelle für Verunreinigungen lauert dann auf dem Weg zum Wasserhahn.

Es sind nämlich auch alte Rohre und Leitungen, die dafür sorgen, dass es immer wieder zu Verunreinigungen des Trinkwassers kommt. Ursache sind unter anderem die Materialien der Rohrleitungen. Diese unterliegen zwar strengen Kontrollen, doch auch bei hochwertigstem Material lässt sich nicht vollständig verhindern, dass aufgrund des dauernden Durchflusses, Kleinstteile aus dem Material herausgelöst und ins Wasser abgegeben werden.

Schadstofffreies, sauberes Trinkwasser durch innovative Technologien

Die Haushalte sind dem Problem aber nicht hilflos ausgeliefert. Mit High-Tech lässt sich Wasser zusätzlich reinigen und selbst von Keimen, Viren und Bakterien effizient befreien. Das gelingt durch patentierte UVC-LED Technologie.

Das deutsche Unternehmen HYTECON aus Herford hat diese Technologie entwickelt und patentiert. Mittels eines Aktivkohlefilters werden zunächst die aus den Rohrleitungen ins Wasser gelangten kleinstteile herausgefiltert. Unter Einsatz von UVC-LEDs, die in der Lage sind, Bakterien und Viren abzutöten, und in Kombination mit der Aktivkohle gelingt es, 99,99 Prozent der Schadstoffe aus dem Trinkwasser herauszufiltern. Dieser Prozentsatz war in früheren Zeiten lediglich im Industriesektor erreichbar und auch nur durch Einsatz nicht sehr umweltfreundlicher und gesundheitsgefährdender Quecksilber-Lampen.

Das zur Reinigung des Wassers verwendete Gerät ist ein speziell entwickelter Wasseraufbereiter, der unmittelbar vor den Wasserhahn an die Leitung angeschlossen wird. Die UVC-LEDs haben den großen Vorteil, dass sie erstens umwelt- und energieschonend sind und sich zweitens auch für den Gebrauch im privaten Bereich eignen. Das entwickelnde Unternehmen ist das einzige weltweit, dessen Technologie und Aufbereitungsleistung international und unabhängig mit den höchsten Standards zertifiziert wurde.

„Hypro Water“ - Wasseraufbereitung auf den „letzten Metern“

Mit einem Wasseraufbereiter, wie er eben beschrieben wurde, mit der revolutionären UVC-LED-Technik wurde ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem das Trinkwasser für Privathaushalte und Gastronomiebetriebe auf den letzten Metern vor dem Glas oder der Flasche, nahezu 100-prozentig sauber und so noch sicherer gemacht werden kann. Vor allem im Blick auf Menschen mit empfindlicher Verdauung sowie auf Kleinkinder ist eine solch innovative Technologie der Garant für nachhaltige Gesundheit.

Eine Besonderheit der UVC-LED-Technologie ist, dass sie zwar nahezu sämtliche Viren und Bakterien aus dem Wasser entfernt, aber die wichtigen Inhaltsstoffe, also Mineralien im Wasser belässt. Durch die zusätzliche Reinigung wird zudem der Geschmack des Trinkwassers und auch der Geruch verbessert.

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