Psychologie: Menschen mit diesen Namen haben es schwerer

Psychologie: Menschen mit diesen Namen haben es schwerer

Seinen Namen kann man sich nicht aussuchen – Eltern haben hier freie Bahn und entscheiden nach eigenem Geschmack. Doch neben der persönlichen Vorliebe sollte vor der Namensgebung des Kindes noch der ein oder andere Faktor beachtet werden. Manche Namen haben es nämlich automatisch schwerer im Leben, als andere.

Menschen mit diesen Namen haben es im Leben schwerer

Unser Name ist ein großer Teil unserer Identität. Je nachdem, wo wir leben und wie er lautet, ist er mehr oder weniger einzigartig. Wie wir einen Namen wahrnehmen und womit wir ihn assoziieren, ist sehr vielschichtig und subjektiv. Dennoch gibt es gewisse Eindrücke, die in der Mehrheit der Gesellschaft wiederzufinden sind. Deshalb haben es Personen mit bestimmten Namen schwerer oder leichter, durchs Leben zu gehen. Klingt unfair? Ist es auch! Wir verraten Ihnen, welche Namen häufig benachteiligt werden und was dahinter steckt.

1. Komplizierte Namen

Wer einen Namen besitzt, der weniger gängig ist – also das Gegenteil von Max Meier und Julia Müller – fällt vielleicht auf den ersten Blick auf. Ist der Name jedoch eher lang, enthält schwer aussprechbare Buchstaben oder ist einfach eher unbekannt, nehmen wir ihn gleich als komplizierter wahr und geraten ins Stocken. Diese Personen haben es laut Wirtschaftspsychologe Uwe Kanning auf Anhieb schwerer, etwa in Bewerbungsverfahren für einen neuen Job. Dahinter stecke der sogenannte Mere-Exposure-Effekt: Diesem zugrunde liegt die Annahme, dass wir vertraute und geläufige Dinge eher positiv erleben. Fremden und ungewöhnlichen Dingen begegnen wir hingegen erstmal mit Skepsis.

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2. Fremde Namen

Wie allgemein bereits aus der Forschung bekannt ist, werden Namen, denen man eine fremde Region oder gar ein anderes Land anhört, häufig eher negativ bewertet. Das können sowohl Dialekte innerhalb des Landes sein, als auch ein Migrationshintergrund. Dahinter steckt ein Mechanismus der menschlichen Psyche, dem sogenannten Ähnlichkeits-Attraktivitäts-Effekt. Demnach bewerten wir Personen automatisch positiver, die uns ähneln – etwa in der Sprache oder dem gesellschaftlichen Hintergrund.
Wichtig: Dies ist natürlich keine Rechtfertigung, Personen aufgrund ihres Namens, ihrer Ethnie oder ihrer Herkunft zu benachteiligen. Achten Sie bewusst darauf, dem Phänomen entgegenzusteuern!

3. Sozial-Gesellschaftlich beeinflusste Namen

Und dann gibt es auch noch ein paar Namen, die zeitkritisch in schlechtem Licht stehen. Dies liegt vor allem an gesellschaftlich-sozialen Strukturen – auch öffentliche Persönlichkeiten oder Geschehnisse können hier mit reinspielen. Wurden etwa die Vornamen Kevin und Chantal überdurchschnittlich oft vergeben und geraten in der jungen Generation in Verruf, haben es auch in naher Zukunft alle Menschen mit diesen Vornamen schwerer. Mit ihnen wird eine sozial schwächere Umgebung sowie ein niedrigerer Bildungsstand assoziiert. Untersuchungen zufolge haben Kevins und Chantals sowohl im Beruf als auch etwa bei Kreditvergaben von Banken per se schlechtere Chancen.

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