23. April 2021
Nachhaltiges Campen: 5 Tipps für umweltbewusstes Reisen

Nachhaltiges Campen: 5 Tipps für umweltbewusstes Reisen

Ein nachhaltiger Lebensstil wird für die meisten von uns immer selbstverständlicher – und das gilt natürlich auch beim Reisen. Wie man Camping und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen kann, verraten wir hier.

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Den Campingurlaub in vollen Zügen genießen und gleichzeitig die Umwelt schonen? Das geht – und zwar mit ganz einfach Maßnahmen. Wir verraten, wie Sie das angenehme mit dem Nützlichen verbinden und geben Ihnen 5 Tipps für nachhaltiges Campen mit auf den Weg.

Nachhaltig Campen: 5 Tipps

1. Richtig packen 

Die Vorbereitung ist das A und O – und das gilt natürlich auch vor einem Campingurlaub. Nachhaltigkeit fängt tatsächlich schon oft beim Packen an. Achten Sie darauf, wirklich nur so wenig wie möglich mitzunehmen und somit den Camper oder Wohnwagen nur so schwer wie unbedingt nötig zu bepacken. Weniger Gewicht bedeutet schließlich auch weniger Spritverbrauch – und weniger Kraftstoff mehr Nachhaltigkeit. Um Gewicht zu sparen, können Sie zudem den Frischwassertank nur minimal befüllen und den Schmutzwassertank vor Aufbruch noch einmal leeren. Hier verraten wir, was Sie beim Camping jedoch unbedingt dabei haben sollten >>

2. Umweltfreundlicher Fahrstil

Der Weg ist das Ziel! Nehmen Sie sich diese Redewendung doch gerne einmal zu Herzen und gehen Sie ein wenig runter vom Gas. Ein umweltfreundlicher Fahrstil, also ein konstantes Tempo (zwischen 90 und 100 km/h) mit möglichst wenigen Geschwindigkeitswechseln wirkt sich nämlich auch weniger negativ auf das Klima aus. Natürlich bedeuten kürzere Wege auch weniger Emissionen – schauen Sie doch einmal, welche schönen Urlaubsziele es in Ihrer Nähe so gibt. Vielleicht gibt es ja nicht weit von Ihnen entfernt einen See, von dem Sie noch nie etwas gehört haben?

3. Die Wahl des Campingplatzes

Wussten Sie, dass es mittlerweile auch eine Menge Campingplätze gibt, die als nachhaltig gelten? So können Sie auch schon bei der Wahl Ihres Reiseortes eine Menge für die Umwelt tun. Nachhaltige Campingplätze versuchen so weit wie möglich, schonend mit der Natur umzugehen. Abfalltrennung, Wasseraufbereitung und energiesparendes Wirtschaften gehören meist zu den Standards.

4. Plastikmüll vermeiden

Eine der größten Umweltbelastungen überhaupt? Plastikmüll! Und genau deswegen sollten Sie in Ihrem Campingurlaub natürlich so gut es geht darauf achten, diesen zu vermeiden. Wer sich schon ein bisschen mit dem nachhaltigen Reisen auseinandergesetzt hat, weiß, dass dies eine der größten Herausforderungen überhaupt ist. Gerade in der Küche fällt eine Menge Plastikmüll an. Investieren Sie also auch hier ein wenig Zeit in die Planung und schauen Sie, welche Kompromisse Sie mit gutem Gefühl eingehen können.

5. Strom sparen

Strom zu sparen ist auch auf Reisen eine wunderbare Möglichkeit, die Umwelt zu schonen. Mit einer Solaranlage zum Beispiel können Sie ganz umweltfreundlich Strom erzeugen. Eine solche Solaranlage speist die Bordbatterie, sodass Sie – je nach Leistung der Anlage – die Beleuchtung und Ihre Elektrogeräte mit Strom versorgen können. Ein großer Vorteil ist natürlich auch, dass Sie so nicht nur echten Ökostrom beziehen, sondern vor allem auch unabhängig von der Stromversorgung vor Ort ist.

In Zeiten wie diesen ist Camping beliebter denn je. Wollen auch Sie Ihren nächsten Urlaub auf vier Rädern verbringen, sollten Sie die folgenden Utensilien...
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