4. November 2020
Haarausfall? Dieser einfache Grund kann schuld sein

Verstärkter Haarausfall? Dieser einfache Grund kann schuld sein

Büschelweise Haare in der Bürste? Das sehen wir nie gern! Tritt das Phänomen jedoch jetzt plötzlich zum Saisonwechsel auf, kann eine ganz harmlose Ursache dahinter stecken. Wir verraten, warum wir tatsächlich im Herbst vermehrt Haare verlieren.

Saisonaler Haarausfall: Das steckt dahinter

Wir kennen es bereits aus der Tierwelt: Im Frühjahr verlieren viele Samtpfoten büschelweise Fell. Sie entledigen sich so ihres Winterfells, das sie während der kalten Monate warm gehalten hat.
Bei Menschen findet ebenfalls eine saisonale, körperliche Anpassung an die wechselnde Jahreszeit statt – jedoch genau umgekehrt!

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Darum haben wir im Herbst mehr Haarausfall

Der saisonale Haarausfall, im Fachbereich auch als saisonale Alopezie bezeichnet, ist gar nicht so ungewöhnlich. Bei einigen Frauen ist der verstärkten Haarausfall im Herbst auffälliger, als bei anderen. Eine repräsentative Studie mit 823 teilnehmenden Frauen ergab, dass die Haardichte im Sommer am höchsten und im späten Winter am niedrigsten ist.
Doch – warum? Warm halten uns die Haare so offensichtlich weniger. Der Grund dafür ist stattdessen die Sonneneinstrahlung. Im Sommer haben wir die höchste Anzahl an Haaren, um unserer Kopfhaut den maximalen Schutz vor der schädlichen UV-Strahlung zu bieten.
Zum Herbst beginnen die Haare dann vermehrt auszufallen, da die Intensität der Sonne abnimmt.

Haarausfall im Herbst? Kein Grund zur Sorge!

Stellen Sie also einen vermehrten Haarverlust im Herbst fest, machen Sie sich keine Sorgen. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen Haarwechsel als um einen echten Haarausfall. Achten Sie darauf, Ihre Haare im Winter ausreichend mit Feuchtigket zu versorgen, etwa in Form von Haaröl oder Haarmasken sowie eine haarschonende Bürste zu verwenden.

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Einen Arzt sollten Sie erst aufsuchen, wenn sich die Haare ungewöhnlich stark lichten und sich der Zustand auch im Frühling nicht bessert. Ursachen dafür könnte ein Eisenmangel, Hormonschwankungen oder eine Problematik mit der Schilddrüse sein.

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