Concealer auftragen für Anfänger - Tipps und Tricks

Concealer auftragen für Anfänger - Tipps und Tricks

Der Concealer ist die einfache und schnelle Wunderwaffe gegen Hautunreinheiten, dunkle Ringe und kleine Makel. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und in welcher Reihenfolge das Produkt aufgetragen wird.

Was ist ein Concealer?

Ob Augenringe, unschöne Pickel oder kleine Narben – mit einem Concealer kaschieren Sie im Nu jedes Hautmakel. Die Handhabung dabei ist auch noch super einfach und gelingt in Sekundenschnelle.

Bei einem Concealer handelt es sich nämlich um eine Abdeckcreme in Form eines Stiftes. So lässt sich das Produkt punktuell ganz unkompliziert auftragen. Es gibt in sowohl in flüssiger Variante, als auch als festen Abdeckstift oder sogar als Palette. Je nach Anwendungswunsch eignet sich eine dieser Optionen.

Unterschied zwischen Concealer und Make-up

Im Gegensatz zur Foundation, die für einen ebenmäßigen Ton im ganzen Gesicht sorgen soll, wird der Concealer nur punktuell für bestimmte Hautstellen verwendet. Durch die Stift- oder Tubenform lässt sich die Abdeckcreme gezielt auf Hautunreinheiten oder Flecken auftragen, sodass diese im Nu abgedeckt werden können. Concealer sind deshalb häufig in ihrer Konsistenz etwas schwerer und deckender, als eine normale Foundation. Die stärkere Pigmentierung sorgt dafür, dass rote Pickel oder dunkle Stellen nicht mehr durchscheinen.

Unterschied zwischen Concealer und Primer

Bei einem Primer handelt es sich um eine transparente cremeartige Flüssigkeit, mit der die Haut auf die Foundation und das restliche Make-up vorbereitet wird. Der Primer sorgt für eine ebenmäßige Grundierung und hilft dabei, dass alle folgenden Produkte besser und länger halten. Auf der Haut ist er kaum zu spüren – es handelt sich um eine super leichte, durchsichtige Basis.

Der Concealer hingegen wird nicht ganzflächig im Gesicht aufgetragen und folgt auf den Primer, um farbliche Korrekturen durchzuführen.

Wie finde ich den richtigen Concealer für meinen Hautton?

Da der Concealer Hautmakel verstecken soll, ist der richtige Farbton für Ihr Gesicht natürlich wichtig. Testen Sie vor dem Kauf die Abdeckcreme in gutem Licht, am besten direkt im Gesicht. In der Regel sollte der Concealer etwa eine Nuance heller sein, als Ihr natürlicher Hautton. Der grundlegende Unterton sollte zu Ihrem Hauttypen passen, etwa kühl, gelblich oder rötlich.

Der richtige Concealer muss außerdem Ihren Bedürfnissen entsprechen: Möchten Sie vor allem Pickel oder Rötungen damit abdecken? Dann empfiehlt sich sogar ein Produkt mit grünem Unterton, der roten Verfärbungen entgegenwirkt. Bei sehr punktuellen Hautmakeln empfiehlt sich zudem eine hohe Deckkraft und eine festere Konsistenz, Sie können hier zu einem Abdeckstift greifen.

Wer etwas größere Flächen abdecken möchte, etwa dunkle Augenringe, sollte eher zu flüssigeren Concealern greifen, die sich leichter verteilen lassen und sich nicht zu maskenhaft in den Fältchen absetzen. Ein gelblicher Unterton neutralisiert dunkle Schatten am besten.

    Concealer richtig auftragen: Reihenfolge, Anleitung und Tipps

    Das Auftragen eines Concealers ist denkbar einfach und selbst für Anfänger leicht zu bewerkstelligen. Den ein oder anderen Tipp sollten Sie dennoch bei der Verwendung beachten. Wir erklären außerdem, ob der Concealer vor oder nach der Foundation aufgetragen wird.

    1. Bevor Sie sich schminken, stellen Sie sicher, dass Ihr Gesicht vernünftig gereinigt und frei von Make-up-Resten ist.
    2. Tragen Sie zuallererst eine pflegende Feuchtigkeitscreme auf und lassen Sie diese kurz einziehen.
    3. Wenn Sie einen Primer verwenden, wird dieser als erstes Produkt aufgetragen.
    4. Anschließend folgt Ihre Foundation. Verteilen Sie das Make-up im ganzen Gesicht und verblenden Sie alles für einen natürlichen Look.
    5. Nach dem Make-up folgt der Concealer: Nachdem Sie ein ebenmäßiges Hautbild geschaffen haben, korrigieren Sie punktuelle Hautmakel mit dem Concealer.
    6. Wer dunkle Augenringe kaschieren möchte, hat sicher bereits von unendlich vielen Varianten gehört, den Concealer aufzutragen. Tatsächlich hängt die optimale Methode von Ihrer individuellen Augen- und Gesichtsform ab. Allgemein lässt sich jedoch empfehlen, nicht zu viel Produkt zu verwenden. Probieren Sie es zuerst mit einem Klecks unter dem inneren Augenwinkel und einem nach oben zeigenden Strich unter dem äußeren Augenwinkel. Dieser sorgt gleichzeitig für ein optisches Facelifting. Lassen Sie das Produkt ein wenig einwirken, bevor Sie es ganz leicht mit dem Finger, einem Pinsel oder einem Schwämmchen mit tupfenden Bewegungen verblenden.
    7. Sie können mit Ihrem Concealer auch Highlights setzen, da er eine Nuance heller ist, als Ihr Hautton. Ein paralleler Strich unter dem äußeren Ende der Augenbrauen zum Beispiel hebt diese optisch an.
    8. Über den Concealer können Sie zum Schluss noch sparsam im ganzen Gesicht Puder auftragen.

    Lesen Sie hier, wie Sie mit Concealer Ihr ganzes Gesicht konturieren können >>

    Im Video: 5 geniale Make-up-Tipps

    Das macht einen guten Concealer aus

    Ob ein Concealer gut ist, kommt immer auch auf Ihre Bedürfnisse an. Je nachdem, welche Hautmakel Sie abdecken möchten und was Ihnen wichtig ist, bewerten Sie verschiedene Concealer auch unterschiedlich. Wichtige Grundregeln sind jedoch folgende:

    • Der Concealer sollte sich gut auftragen lassen und nicht krümeln.
    • Pflegende Inhaltsstoffe, etwa Anti-Aging-Wirkstoffe, sind ein Plus.
    • Ölfreie Concealer vermeiden, dass Poren verstopfen und Unreinheiten auftreten.

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    Vermeiden Sie diese Concealer-Fehler

    Wir haben Ihnen alle wichtigen Grundlagen zum Auftragen von Concealer bereits erklärt. Hier finden Sie noch einmal zusammengefasst, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

    Falsche Deckkraft

    Überlegen Sie sich vor dem Kauf des Concealers, wofür Sie ihn einsetzen möchten. Im Zweifel besitzen Sie lieber mehrere Produkte für verschiedene Bedürfnisse. Zu deckende Concealer sollten zum Beispiel nicht dafür verwendet werden, Augenringe zu kaschieren. Cremeartige Sticks und Camouflage-Concealer sind dafür zu trocken – sie setzen sich unvorteilhaft in den Augenfalten ab. Verwenden Sie hier lieber flüssige, leichte Concealer. Umgekehrt gilt es für kleine Hautmakel oder zum Abdecken von Pickeln.

    Farbe zu hell

    Der Concealer soll – wie Sie bereits gelesen haben – ein bis zwei Nuancen heller als Ihr Grundhautton sein. Achten Sie darauf, diese Spanne nicht zu überschreiten. Ein zu heller Ton wirkt blass und unnatürlich. Bedenken Sie außerdem die beabsichtigte Verwendung: zum Highlighten und zum Kaschieren von Augenringen ist ein bis zwei Nuancen heller ideal. Wer allerdings Hautmakel und Unreinheiten abdecken möchte, sollte zu einem Concealer greifen, der zu Ihrem Hautton passt.

    Falsches Verblenden

    Das richtige Verblenden nach dem Auftragen des Concealers ist das A und O. So fügt er sich vorteilhaft ins Gesamthautbild ein und setzt optisch vorteilhafte Akzente. Wer jedoch zu wenig oder zu viel verblendet, ruiniert das Make-up. Achten Sie darauf, Striche und Kleckse mit sanften Bewegungen so lange zu betupfen, bis keine harten Übergänge mehr zu sehen sind. Schmieren oder wischen Sie aber keinesfalls – das ruiniert den positiven Effekt. Wer den Concealer zu sehr verblendet, radiert den Effekt quasi wieder weg.

     

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