Gezielte Pflege mit den nachweislich wirksamsten Inhaltsstoffen Drei Zonen Anti-Aging: Die drei wichtigsten Fragen

Jünger aussehen mit Power-Wirkstoffen – das neue Pflege-Zauberwort für Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände lautet: Drei-Zonen-Anti-Aging. Worum es geht? Um gezielte Pflege mit den nachweislich wirksamsten Inhaltsstoffen. Mehr Informationen dazu in unserem Artikel!

Drei Zonen Anti-Aging Drei Zonen Anti-Aging: Die drei wichtigsten Fragen © iStock

Inhalt Artikel Drei Zonen Anti-Aging:

1. Älter werden – was passiert mit unserer Haut?
2. Gesicht, Hals und Dekolleté: Welche Stoffe wirken der Hautalterung entgegen?
3. Wie verraten die Hände nicht so schnell mein Alter?

1. Älter werden – was passiert mit unserer Haut?

Durch hormonelle Veränderungen und andere Faktoren wird die Haut trockener und dünner, verliert an Dichte und Spannkraft. Kollagen, hauptverantwortlich für ein festes Stützgerüst, nimmt ab, die Elastizität der Haut verringert sich, erste Fältchen entstehen, der Teint wird fahl, Altersflecken erscheinen. Die Uhr lässt sich zwar nicht zurückdrehen, aber den Alterungsprozess können wir durchaus verzögern. 

2. Welche Stoffe wirken der Hautalterung entgegen?

Gesicht
Ein hochpotenter Faltenkiller ist (und bleibt!) Retinol, auch bekannt als Vitamin A. Es beschleunigt die Zellerneuerung, repariert Sonnenschäden, glättet und baut die Hautstruktur von innen wieder auf. Bei Erschlaffung und Volumenverlust helfen Produkte mit Peptiden, die die Kollagenproduktion in der Haut anregen. Aufpolsternd und feuchtigkeitsspendend wirkt neben der altbewährten Hyaluronsäure (ein Gramm kann bis zu sechs Liter Wasser speichern) auch der brandneue TrendInhaltsstoff Wassermelonenextrakt. Bei Pigmentverschiebungen, oftmals durch vermehrte Sonneneinstrahlung oder eine veränderte hormonelle Situation in den Wechseljahren hervorgerufen, helfen Spezialisten mit Wirkstoffen wie AHA (Alphahydroxysäure) oder etwa das ganz neue Thiamidol. 

Hals und Dekolleté
Frauen ab 50 wünschen sich eine straffere Kontur in im Hals-Bereich. Wenn der Spiegel des hauteigenen Jugendlichkeitshormons DHEA sinkt, wird die Haut trockener, verliert an Volumen und Lipiden. Dies macht sich besonders in dieser oft vernachlässigten Region bemerkbar. Natürlich kann man hier auch die tägliche Anti-Aging-Pflege auftragen, Spezialpräparate versorgen den Halsbereich aber mit besonderen, liftenden Wirk- und Pflegestoffen. Profis gegen Erschlaffung Das sind beispielsweise Phytosterole, welche die hauteigene Lipidproduktion anregen und die Hautdichte verbessern. Auch super: Tuchmasken, getränkt mit dem natürlichen Feuchtigkeits-Booster Aloe vera.

Dekolleté:
Der Ausschnitt ist einer der anspruchsvollsten Körperregionen, wenn es um Hautpflege geht. Er reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen, da es sich hier um eine oft exponierte „Sonnenterrasse“ handelt. Außerdem besitzt die Haut hier weniger Talgdrüsen als im Gesicht und neigt von daher mehr zu Trockenheit und Knitterfältchen. Dass die Haut „tendenziell dünner ist als an anderen Partien“, weiß auch Dr. Reto Peirano, Experte bei Nivea. „Aufgrund dieser Neigung ist das Dekolleté ein stark beanspruchtes Hautareal, das somit auch anfälliger für Unreinheiten, Pigmentflecken oder sogar Sonnenallergie ist.“ 

Neben Feuchtigkeit braucht dieser Bereich spezielle Produkte für empfindliche Haut und Sonnenschutz. Aber auch Faktoren wie die Schlafposition spielen eine Rolle. In der Seitenlage kann die Brustpartie von der Schwerkraft nach unten gezogen werden. Die Folge: Fältchen. Besser: auf dem Rücken schlafen.

3.  Wie verraten die Hände nicht so schnell mein Alter?

Vom 40. Lebensjahr an beginnen Hände, auffällig zu altern. Falten entstehen, die Haut an den Händen wird weicher und schlaffer“, weiß Dr. Jörg Dabernig, Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie im „Haus der Schönheit“ in Salzburg. 

Wie das Gesicht und Dekolleté brauchen auch die Hände eine Extraportion Aufmerksamkeit. Achten Sie bei Handcremes auf Anti-Aging-Wirkstoffe wie etwa Hyaluron oder – sehr effektiv für Hände und Nägel – Manuka-Honig. Besonders alle, die viel Fahrrad fahren oder im Garten arbeiten, sollten zu Produkten mit Sonnenschutz greifen. Inhaltsstoffe wie Azelainsäure wirken unerwünschten Pigmentflecken entgegen.

Neue Treatments
„Das Weichgewebe im Handrückenbereich verliert an Spannkraft und Volumen, deshalb werden die Strecksehnen immer deutlicher sichtbar, außerdem treten Venen hervor, da die Hautelastizität nachlässt und die natürliche Hyaluron-Konzentration abnimmt“, erklärt der Experte. Hier greifen Behandlungsmethoden wie die Wiederherstellung jugendlichen Volumens durch Injektionen mit Hyaluronsäure oder Eigenfett. Beide Optionen sind effektive Methoden, um eingefallene Stellen am Handrücken wieder schön aufzupolstern. Wer unter störenden braunen Altersflecken an den Händen leidet, kann die beim (Haut-)Arzt durch Microdermabrasion, Laser oder chemische Peelings behandeln lassen. Mehr Infos: www.drdabernig.com

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