Psychologie: DIESES Merkmal macht sofort sympathisch – laut Studie

Psychologie: DIESES Merkmal macht sofort sympathisch – laut Studie

Ob wir jemandem sympathisch finden, entscheidet sich oft schon in den ersten Sekunden des Aufeinandertreffens – und ist dabei keinesfalls zufällig. Tatsächlich können wir dies sogar beeinflussen! Wir verraten Ihnen, welches Merkmal uns laut Studie besonders liebenswert macht.

Der erste Eindruck ist super wichtig und unwiderruflich, wie man immer wieder hört. Doch leider baut das auch ganz schön viel Druck auf. Vor allem, wenn wir gemocht werden möchten, stellen wir uns ausgerechnet besonders blöd an. Sind nun Hopfen und Malz mit dem Date, der neuen Kollegin oder unserer Schwiegermutter in Spe verloren?
Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Laut Wissenschaft gibt es ein Phänomen, das uns besonders sympathisch macht – und wirklich Hoffnung gibt.

Pratfall-Effekt: Diese Eigenschaft lässt uns sympathisch wirken

Alle Tollpatsche unter uns aufgepasst, hier kommen gute Nachrichten: Einer Studie zufolge finden wir Menschen mit Kaffeefleck auf dem Pullover erst recht sympathisch! Was steckt dahinter?

Der sogenannte Pratfall-Effekt klingt eigentlich ganz logisch: Er besagt, dass wir Menschen, an denen wir einen Makel entdecken, besonders liebenswert finden. Der Sozialpsychologe Elliot Aronson führte hierzu eine Studie durch. Versuchspersonen wurden verschiedene Tonbänder vorgespielt. Darauf war zu hören, wie Menschen Quizfragen beantworteten. Einige davon wussten viele Antworten, andere wenige. Außerdem sagten einige, sie hätten sich ausversehen Kaffee auf das Hemd geschüttet. Anschließend sollten die Versuchspersonen angeben, welche Quiz-Teilnehmer sie am sympathischsten fanden.
Die Antwort: Personen, die viele Antworten wussten, waren prinzipiell beliebter. Die besten Wertungen bekamen aber diejenigen Quiz-Teilnehmer, die viele Fragen beantworten konnten UND sich mit Kaffee bekleckert hatten. Ihr Missgeschick ließ sie automatisch sympathischer wirken. Wer allerdings wenig Fragen beantworten konnte und sich mit Kaffee bekleckerte, war der Verlierer des Sympathie-Votums.

Studie: Kleine Makel machen uns sympathisch

Das Experiment zeigt, dass wir völlige Inkompetenz natürlich alles andere als beeindruckend finden. Menschen, die vernünftig wirken, aber dennoch einen kleinen Makel zeigen, erobern dafür unsere Sympathie. Das liegt daran, dass uns scheinbar perfekte Personen einschüchtern. Komplette Makellosigkeit weckt Antipathie – gar nicht so verwunderlich, oder?

Beim nächsten Treffen verfallen Sie also nicht gleich in Panik, wenn eine Ihrer Schwäche zutage kommt oder Ihnen ein kleines Missgeschick passiert, sondern stehen Sie dazu! Keiner muss perfekt sein, um gemocht zu werden– ganz im Gegenteil.

Ob Freunde, Partner oder Familie – nicht alle Menschen in unserem Umfeld tun uns immer nur gut. Doch was ist normal und ab wann wird es toxisch? Anhand der...
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