Psychologie: 4 Anzeichen, dass Sie unbemerkt Ihr Liebesleben sabotieren

Psychologie: 4 Anzeichen, dass Sie unbemerkt Ihr Liebesleben sabotieren

Während es bei allen anderen so einfach scheint, will es in Ihrem Liebesleben einfach nicht so richtig klappen? Ob Sie sich gar nicht erst verlieben, immer den Falschen wollen oder Beziehungen einfach nicht halten – wir verraten Ihnen typische Anzeichen dafür, dass Sie Ihre Beziehung unbewusst selbst sabotieren.

4 Anzeichen, dass Sie unbewusst Ihr Liebesleben sabotieren

Wenn man sich immer in die falschen Männer verliebt, sich niemals überhaupt verliebt oder Beziehungen wiederholt nach kurzer Dauer beendet, ist es Zeit für einen Blick in den Spiegel. Das hört natürlich niemand gern – allerdings hat man in der Regel selbst damit zu tun, wenn es dauerhaft im Liebesleben nicht klappen will.

Unwissentlich kann es nämlich passieren, dass wir unsere (potenziellen) Beziehungen sabotieren. Das bemerken wir in der Regel gar nicht. Häufig stecken psychologische Gründe dahinter, die ganz versteckt sein können, etwa ein geringes Selbstwertgefühl oder Bindungsängste. Wir verraten Ihnen, welche Anzeichen verraten, dass Sie Ihr Liebesleben eventuell selbst sabotieren.

1. Unrealistische Ansprüche

Beim Dating sind Sie äußerst kritisch – alles muss perfekt sein! Sie haben eine ganz genaue Vorstellung davon, was Sie wollen und was Ihr Dating-Kandidat mitbringen muss. Natürlich ist es essenziell, sich darüber Gedanken zu machen, was einem bei seinem Partner wichtig ist. Und auch gewisse Ansprüche sollte man ruhig haben. Bei einigen Dingen ist man nicht zu Kompromissen bereit. Völlig legitim!

Wer aber quasi mit einer Checkliste zum Date kommt, Größe und Aussehen über den Charakter stellt und jedes noch so nette Date aufgrund von Lappalien aussortiert, sollte einmal hinterfragen, was er wirklich sucht. Sabotieren Sie sich vielleicht selbst, weil Sie tief im Inneren Angst vor einer Bindung haben? Verlieben Sie sich nur in unerreichbare Menschen, damit Schmerzen und Verlustängste einer Beziehung nie wirklich real werden und verletzlich machen können?

2. Immer das Negative sehen

Sie konzentrieren sich bereits beim ersten Date wachsam auf potenzielle Red Flags? Natürlich sollten Sie einen kritischen Blick behalten, wenn Sie jemand Fremdes kennenlernen. Und auch in einer bestehenden Beziehung können schädliche Verhaltensmuster nicht einfach hingenommen werden, sondern sollten adressiert und geändert werden.

Konzentrieren Sie sich aber grundsätzlich vor allem auf die negativen Seiten des Partners oder reden sich das gegenübersitzende Date gleich so schlecht, dass sie sich diese Person gar nicht als romantischen Partner vorstellen können, kann das problematisch werden. Bemerken Sie dieses Verhalten bei sich, halten Sie einen Moment inne und fragen Sie sich, welche Fehler dieser andere Mensch wirklich hat – und welche Macken Sie dagegen mitbringen.

3. Vergangenheit nicht loslassen

Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Einige schwere, andere leichter. Doch je älter wir werden, desto mehr Historie bringen wir mit uns. Das ist ganz natürlich und verleitet uns dazu, charakterlich zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und stärker zu werden. Bei manchen Personen klappt es mit einem neuen Liebesleben so gar nicht – weil sie emotional noch in der Vergangenheit hängen. Wer alten Schmerz nicht loslassen kann, wer alte Erlebnisse nicht von Neuen trennen kann, der ist noch nicht wieder bereit für eine neue Beziehung. Hören Sie darauf, was Ihre Seele Ihnen mitteilt und arbeiten Sie zuerst einmal daran.

4. Immer an den Falschen geraten

Manche Menschen haben in der Liebe mehr Glück, als andere. Auch charakterliche Eigenschaften wie etwa Extrovertiertheit spielen eine Rolle dabei, wie leicht und schnell wir jemanden kennenlernen, der zu uns passt. Doch wer einmal etwas genauer hinschaut und aus psychologischer Sicht analysiert, merkt schnell, dass es häufig mit uns selbst zutun hat, wenn wir immer wieder an den gleichen Typ Menschen geraten, mit dem es einfach nicht klappen will. Oft steckt dahinter etwas, dem Sie Aufmerksamkeit schenken sollten: Bindungsangst, unerfüllte Bedürfnisse, minderwertige Selbstwertgefühle. Werfen Sie mal einen ehrlichen Blick in Ihr Inneres – vielleicht kann Ihnen auch ein Therapeut bei der Reflektion helfen.

Warum sabotiere ich meine Beziehung selbst?

Eine häufige Frage zum Thema Selbstsabotage lautet: Warum sabotiere ich eine Beziehung, wenn ich es eigentlich will? Wer seine bestehende Beziehung oder eine potenzielle Partnerschaft sabotiert, tut das häufig aus Selbstschutz. Ob man innerlich Angst vor einer ernsten Zukunft hat, in der Vergangenheit verletzt wurde oder nicht mit positiven Beziehungen als Paradebeispiele aufgewachsen ist – wer sich innerlich vor einer Beziehung sträubt, möchte sich in der Regel unbewusst selbst schützen. Das ist ein natürlicher und wichtiger Instinkt. Jedoch kann dieser auch Leidensdruck verursachen, wenn man es deshalb nicht in eine langfristige, glücklich Beziehung schafft. Beobachten Sie zuerst einmal kritisch Ihr Verhalten und machen Sie sich bewusst, wann Sie sabotieren. Dann können Sie näher über die Ursache nachdenken und daran arbeiten.

Eine feste Partnerschaft aufrechtzuerhalten ist für manche Menschen kaum denkbar. Woran man erkennt, dass ER beziehungsunfähig ist, verraten wir hier.
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