Luxus-Uhren – Diese Marken tragen die Tennisstars

Luxus-Uhren – Diese Marken tragen die Tennisstars

Die Weltstars des Tennis und die weltbesten Uhrenmarken – das scheint zusammenzugehören. Mittlerweile ist es Tradition, dass Weltklasse-Sportler bei internationalen Turnieren Luxusuhren präsentieren. Doch mit welchen neuen Uhren kann man beim diesjährigen French Open rechnen? Wir sehen uns an, welche Uhrenmarken bei den Tennisstars hoch im Kurs stehen.

© hansmarkutt/pixabay.com
Tennisstars werben meist für Luxusobjekte, etwa Quarzuhren.

Diese Tennisstars schlagen beim French Open auf

Jedes Jahr findet in Paris das Grand Slam Tournament statt. Bei den French Open 2022 messen sich die besten Tennisspieler der Weltrangliste vom 22. Mai bis zum 5. Juni. Es ist bereits das 126-igste Grand Slam Turnier in Paris. Dort schlagen u. a. der Titelverteidiger Novak Djokovic, die Sandplatz legende Rafael Nadal sowie der Newcomer der Tennis-Szene Carlos Alcaraz auf. Auf der roten Asche sowie während der Interviews glänzen die Tennisstars nicht nur mit ihrem Spielerfolg, sondern auch mit den Uhren ihrer Sponsoren. Da Djokovic schon seit 2014 fester Werbepartner für Seiko ist, wird er vermutlich auch bei den French Open 2022 eine Uhr der japanischen Marke tragen. Djokovic warb bisher meist für Sondermodelle von Seiko mit limitierter Stückzahl. Das Besondere an Djokovics Werbepartnerschaft ist jedoch, dass Seiko nicht ausschließlich Quarz- und Luxusuhren produziert. Zwar bewirbt Djokovic in der Regel Uhrenmodelle mit speziellen Eigenschaften, doch Seiko ist ebenso im mittleren und unteren Preissegment vertreten.

In der Vergangenheit hat vor allem Roger Federer mit seinen Uhren für Aufsehen gesorgt. Doch wer bei diesem French Open auf den Auftritt von Federer wartet, wird enttäuscht. Das erste Mal seit 1996 nimmt er verletzungsbedingt nicht an diesem Grand Slam teil. Bisher war Roger Federer der Markenbotschafter für Rolex in der Tenniswelt. Daher ist damit zu rechnen, dass Rolex auf der Suche nach einem neuen Tennisspieler ist, der die Uhren der Kultmarke in Szene setzt.

Skandalös teure Uhren bei Tennis-Turnieren

Wenn die weltbesten Tennisspieler zu einem Turnier reisen, rechnen die Fans nicht nur mit spannenden Spielen, sondern auch mit neuen Uhrmodellen. Großes Aufsehen erregte die Uhr am Handgelenk von Rafael Nadal im Jahr 2020. Sein Werbepartner Richard Mille hat eine Luxusuhr individuell an seinen Arm angepasst. Auf der Rückenseite ist der Name des Tennisspielers eingraviert. Das besondere Exemplar ist zudem sehr leicht – weniger als 20 Gramm. Doch Rafael Nadal ist nicht der einzige Tennisspieler, der einen Sponsorenvertrag mit Richard Mille hat. Auch Sascha Zverev zeigte sich bereits mit den Uhren dieser Marke. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Werbepartnerschaften zwischen Tennisspielern und Uhrenherstellern. So trägt der Brite Andy Murray seit einigen Jahren Uhren von Rado. Die Uhrenmarke Tag Heuer sponsert den Japaner Kei Nishikori. Dieser war auch mit an der Entwicklung eines Sondermodells von Tag Heuer beteiligt. Doch nicht nur einzelne Tennisspieler arbeiten mit Uhrmanufakturen zusammen. Ebenso hat French Open als großes Event selbst eine Uhrenmarke als Partner. 2007 begann die offizielle Kooperation zwischen dem Tournoi de Roland Garros und Longines.

Deshalb tragen die Tennisasse Luxusuhren

Doch wie kam es dazu, dass die erfolgreichsten Tennisspieler exklusive Uhren tragen? Zwar arbeiten Tennisprofis seit jeher mit großen Sponsoren zusammen, um ihre Teilnahme an Turnieren und somit ihre Karriere als Sportler zu finanzieren. Jedoch waren unter den Sponsoren nicht immer Uhrmanufakturen. Erst in den 1980er Jahren entwickelten Uhrmacher Interesse am Tennissport. Tennisgrößen wie Boris Becker machten den bis dahin als elitär geltenden Sport zu einem Ereignis, das zunehmend mehr Menschen in den Medien mitverfolgten. Je mehr Zuschauer die Turniere im Fernsehen hatten, desto interessanter wurde Tennis für Luxusmarken. Das Design der Uhren spiegelt in der Regel eine Verbindung zum Sportevent wider und verknüpft das edle Accessoire mit sportlichen Elementen. Das betrifft nicht nur die optischen Merkmale der Luxusuhren, sondern auch mechanische. Beispielsweise entwickeln die Manufakturen Modelle mit der Genauigkeit einer Atomuhr oder einem besonders leichten Gehäuse für die Tennisspieler. In manchen Fällen beruht die Kooperation zwischen Tennisspielern und Uhrenmarke lediglich auf dem Sponsorenvertrag. In anderen Fällen tragen die Tennisstars auch privat die Uhren der Sponsoren oder dürfen sich an der Entwicklung eines Designs für das Sondermodell beteiligen.

Fazit

Beim diesjährigen French Open wird Novak Djokovic, einer der Favoriten, vermutlich seine Zusammenarbeit mit Seiko fortsetzen. Der bisherige Werbepartner von Rolex, Roger Federer, ist bei diesem Turnier zum Ersten Mal nicht dabei. Bei Rafael Nadal und Sascha Zverev werden Modelle von Richard Mille am Handgelenk erwartet.

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