Übernachten im Wohnmobil: Die besten Tipps

Übernachten im Wohnmobil: Die besten Stellplatz-Tipps

Durch die Corona-Krise wurden viele Reisepläne zerschlagen. Eine Urlaubsvariante legt deshalb jetzt so richtig im Trend: Camping mit dem Wohnmobil! Falls Sie auch mit einem Camping-Trip liebäugeln, sollten Sie diese Tipps rund ums Übernachten im Wohnmobil unbedingt kennen.

Urlaub mit Wohmobil: Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es?

Camper haben grundsätzlich drei verschiedene Arten von Übernachtungsmöglichkeiten:

  1. Ein kostenpflichtiger Campingplatz
  2. Ein kostenpflichtiger Stellplatz
  3. Ein kostenloser Stellplatz

Bei einem Campingplatz handelt es sich um eigens für diesen Zweck angelegte Flächen, die über einen reinen Parkplatz weit hinaus reichen. Die meisten Campingplätze sind recht komfortabel ausgestattet: Sie verfügen oft über Sanitäranlagen, Stromanschlüsse, eine Gemeinschaftsküche, eine Rezeption und teilweise sogar Freizeitangebote wie Minigolf, Schwimmbäder und mehr.
Ein Stellplatz bezeichnet dagegen einen normalen Parkplatz, der offiziell für Übernachtungen in Wohnmobilen geeignet ist. Diese werden häufig von Gemeinden oder Privatpersonen angeboten – teilweise gegen eine kleine Gebühr, viele Stellplätze gibt es aber auch gratis.

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Campingplatz vs. Stellplatz

Die Vorteile des Campingplatzes liegen auf der Hand: Hier können Sie Ihren Urlaub sehr komfortabel und sorgenfrei verbringen. Wasser- und Stromanschlüsse gehören hier zur Grundausstattung, saubere Sanitäranlagen sind zusätzlich vorhanden. Vor allem Familien freuen sich häufig über die zahlreichen Freizeitangebote, kleine Restaurants, Spielplätze, Grillplätze und Co. Sogar ein kostenfreier WLAN-Zugang wird immer häufiger angeboten.
Wer also Wert auf Unterhaltung und Ausstattung legt, ist auf einem Campingplatz gut aufgehoben. Für diese Leistungen müssen Sie dann aber auch ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Tipp: Wenn Sie eine oder mehrere Wochen an einem Ort verbringen wollen, ist ein Campingplatz definitiv geeigneter, als ein Stellplatz.

Stellplätze sind für rastlose Entdecker und Urlauber mit schmalem Budget die richtige Wahl. Sie sind günstig oder sogar kostenlos und können, je nach Standort, eine Menge Abenteuer bieten. Diese können nämlich inmitten idyllischer Natur liegen, auf Weingütern oder Bauernhöfen. Sie haben hier sogar die Möglichkeit, spannende Gastgeber kennenzulernen.
Der Nachteil: Die meisten Stellplätze sind auf eine Übernachtung ausgelegt, sodass Sie täglich Ausschau nach einem neuen Plätzchen halten müssen. Auch die Ausstattung ist weniger luxuriös.

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Übernachtung im Wohnmobil: Was ist erlaubt?

Das Wildcampen, also das Abstellen des Wohnmobils inmitten der Natur oder auf nicht ausgezeichneten Plätzen ohne Erlaubnis, ist in Deutschland grundsätzlich als Ordnungswidrigkeit untersagt. Je nach Bundesland können hierauf Bußgelder bis in den vierstelligen Bereich verhängt werden. Informieren Sie sich hier vorher über die Regeln in Ihrer gewünschten Destination.

Es gibt allerdings eine Ausnahme: Zur sogenannten „Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit“ dürfen Sie eine Nacht auf einem Park- oder Rastplatz stehen – auch, wenn dieser nicht offiziell als Stellplatz ausgezeichnet ist. Allerdings sollten Sie beachten, dass Sie keine Stühle und Tische nach draußen stellen oder gar das Vorzelt aufbauen.

Camping-Stellplatz finden: Die besten Tipps

Wer auf der Suche nach spannenden oder idyllischen Stellplätzen ist, wird auf dieser Webseite fündig: „Campspace“ ist eine Plattform für Privatleute, die  Stellplätze für Reisende anbieten. Hier finden Sie allerlei tolle Standorte, vom lokalen Weingut bis hin zum weitläufigen Garten eines Gastgebers. Coole neue Bekanntschaften gibt’s direkt dazu!

Die App „Park4Night“ hat den Gesamtüberblick. Von großen Campingplätzen bis hin zu kostenfreien Parkplätzen können Sie hier nach der perfekten Übernachtungsmöglichkeit suchen.

Wer mit Kindern unterwegs ist oder Tiere und Natur liebt, sollte auf der Seite „Landvergnügen“ vorbeischauen. Hier finden Sie etwa 600 Bauernhöfe in ganz Deutschland, die Stellplätze anbieten. Was für ein aufregender Übernachtungsplatz!

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Übrigens: Wer einen eigenen Wohnwagen besitzt, sollte auch darüber nachdenken, wo dieser abgestellt wird, wenn er nicht in Gebrauch ist. In Deutschland darf ein abgekuppelter Wohnwagen nämlich maximal zwei Wochen an einer öffentlichen Straße geparkt werden.

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