Nussbaum schneiden: Nur zu DIESEM Zeitpunkt möglich

Nussbaum schneiden: Nur zu DIESEM Zeitpunkt möglich

Auch wenn ein Nussbaum generell als pflegeleicht gilt, so hat es sein Schnitt doch ganz schön in sich. Vor allem kommt es auf das richtige Timing an. Jetzt zum Beispiel wäre der richtige Zeitpunkt dafür!

Ein Nussbaum im eigenen Garten ist schon etwas Feines. Schließlich wirft er die wohl besten Nüsse ab und bedarf dabei kaum Pflege. Und ja, auch bei Kindern sind Nussbäume sehr beliebt, kann man auf ihnen aufgrund ihrer Größe und Aststruktur doch so herrlich herumklettern. Dehnt sich die Baumkrone allerdings zu weit aus, wird der Baum zu groß und ragt vielleicht sogar schon Richtung Nachbargrundstück, ist der Griff zur Baumschere unausweichlich.

Übrigens: Für eine gute Ernte ist es nicht notwendig, den Nussbaum zu schneiden! Beim Schnitt geht es nur darum, die Krone in Form zu bringen.

Nussbaum schneiden: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Wenn es etwas gibt, was man beim Nussbaumschnitt unbedingt beachten sollte, dann ist es wohl der richtige Zeitpunkt. Denn Nussbäume sind bekannt dafür, dass sie stark bluten, wenn sie geschnitten werden – und diese Wunden lassen sich kaum behandeln. Am besten schneidet man den Nussbaum also von Mitte August bis Ende September. Dann bleibt noch genügend Zeit bis zum Frosteintritt und die Wunden können bis dahin gut ausheilen.

So schneidet man einen Nussbaum richtig

Im heimischen Garten besonders beliebt, ist der Walnussbaum. Diesen schneidet man am besten, indem man die dicken Äste direkt am Stamm absägt – und zwar mit einer sehr guten Säge, denn das Holz kann sehr hart sein. Außerdem gilt: Weniger ist mehr! Denn schneidet man an den Seiten zu viel zurück, denkt der Walnussbaum oft, dies mit einem vermehrtem Höhenwachstum ausgleichen zu müssen! Alle zwei bis drei Jahre sollte man auch den Haselnussstrauch beschneiden. Dabei werden vor allem alte Äste entfernt, um den Strauch ein wenig auszulichten.

Nussbaum blutet: Vermeiden Sie diesen Fehler

Kommt es dennoch zu Schnittwunden, sollten diese niemals mit Wachs behandelt oder ausgetrocknet werden. Das Bluten ist eine ganz natürliche Abwehrreaktion und dient dem Baum als Schutz, denn so können keine Krankheitserreger eindringen.  Auch wenn Hobbygärtner oft verunsichert sind, wenn Baumsaft auftritt, so stört das Verschließen der Wunden doch die Kambiumbildung und die Nuss kann nicht heilen.

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