Gerüchteküche: 5 Mikrowellen-Mythen im Check

5 Mikrowellen-Mythen im Check

Ihre Strahlen sind krebserregend und Teller mit Goldrand dürfen nicht in die Mikrowelle? Um das Küchengerät ranken sich viele Gerüchte. Wir haben die gängigsten Behauptungen unter die Lupe genommen und erklären, was an den Mikrowellen-Mythen wirklich dran ist.

Mikrowellen-Mythen
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5 Mikrowellen-Mythen im Check

Die 5 größten Mirkowellen-Mythen im Check

In den meisten Haushalten ist der Alleskönner heutzutage zu finden. Doch die Mikrowelle hat einen schlechten Ruf. Von krebserregender Strahlung bis zur Vitaminzerstörung wird dem Gerät so einiges vorgeworfen. Zu recht? Wir verraten, was an den Gerüchten dran ist und welche Mikrowellen-Mythen Sie getrost als Irrtum abstempeln können.

1. Die Nutzung einer Mikrowelle ist krebserregend
Dieses ungesunde Image schleppt die Mikrowelle schon lange mit sich herum. Solange das Gerät intakt ist und keine Emissionsgrenzwerte überschritten werden, ist an diesem Gerücht jedoch nichts dran! Wer die Mikrowelle vorschriftsmäßig gebraucht, muss keine gesundheitlichen Schäden fürchten.

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2. Die Mikrowelle zerstört die Vitamine im Essen
Jein. Es ist erwiesen, dass starke Erhitzung zur Zerstörung von Vitaminen führt. Das gilt aber nicht nur für die Erwärmung in der Mikrowelle, sondern zum Beispiel auch fürs Kochen. Das Gerät an sich zerstört also nicht mehr Vitamine, als das reguläre Kochen. Wer sein Essen nährstoffschonend zubereiten möchte, sollte generell auf niedrigere Temperaturen setzen.

3. In die Mirkowelle darf nur bestimmtes Geschirr
Tatsächlich gibt es gewisses Geschirr, das nicht mikrowellengeeignet ist. An dem Gerücht, dass Teller mit Goldrand nicht in die Mikrowelle sollten, ist etwas dran! Denn Geschirr mit Metallanteil kann in der Mikrowelle durch die elektromagnetischen Strahlen Funken schlagen. Dies kann den Goldrand des Tellers zerstören. Außerdem sollte bei Plastikgeschirr darauf geachtet werden, ob es für die Mikrowelle zulässig ist. Prinzipiell können sich aber alle anderen normalen Teller und Schüsseln in der Mikrowelle benutzt werden – es benötigt kein spezielles Geschirr.

4. Das Essen wird in der Mikrowelle verstrahlt
Dieser Mikrowellen-Mythos kann ganz getrost als Irrtum abgestempelt werden. Die Strahlung ist in keinem Fall gefährlich oder gesundheitsschädigend. Die elektromagnetischen Strahlen sorgen lediglich durch physikalische Gesetze für die Erwärmung der Speisen – aufnehmen tut das Essen die Strahlen nicht.

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5. Die Mikrowelle spart Strom
Die Mikrowelle statt den Kochtopf anschmeißen, um Strom zu sparen? Ob sich das lohnt, kommt ganz auf die Menge an. Ab ca. 400 g Kartoffeln ist es beispielsweise stromsparender, den Herd zu verwenden. Übrigens: Um Wasser zum Kochen zu bringen, ist tatsächlich der einfache Wasserkocher am stromsparendsten. Großer Mikrowellen-Vorteil ist jedoch so gut wie immer die Zeitersparnis!

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