23. November 2020
Zum Tag der Naturkosmetik: 10 Fakten, die Sie noch nicht kannten

Zum Tag der Naturkosmetik: 10 Fakten, die Sie noch nicht kannten

Auch wenn in diesem Jahr in vielerlei Hinsicht der Ausnahmezustand herrschte: Die Themen Gesundheit und Natur sind durch verschiedene Maßnahmen bei vielen weiter in den Fokus gerückt. Und damit auch das Bewusstsein dafür, wie sich äußere Faktoren auf das eigene Wohlbefinden auswirken – positiv wie negativ. Anlässlich des „Tages der Naturkosmetik“ am 23. November möchten wir Ihnen die 10 wichtigsten Fakten rund um Naturkosmetik präsentieren. 

Frau in der Natur
© iStock

1. Naturkosmetik ist beliebt!

Selbst eine Pandemie kann der Naturkosmetik nichts anhaben: So ist Deutschland nicht nur der Nummer-Eins-Naturkosmetikmarkt in Europa, sondern dieser Markt ist im ersten Halbjahr um zehn Prozent gewachsen (vgl. 1. Halbjahr 2019). 1,38 Milliarden Euro Umsatz und ein Marktanteil von 18,5 Prozent (2019) zeigen: Naturkosmetik ist keine Nische mehr!¹

2. Naturkosmetik, aber richtig!

Die Nachfrage nach Naturkosmetik ist groß. Aber nur wenige bieten zertifizierte Naturkosmetik an. Zu erkennen ist sie an den Labeln NATRUE, ECOCERT, COSMOS oder auch BDIH. Das NATRUE-Siegel wurde übrigens 2007 gemeinsam von lavera und seinen Mitbewerbern gegründet. Viele Hersteller produzierten schon seit vielen Jahrzehnten Naturkosmetik und haben damit verbindliche Standards geschaffen, um dem Konsumenten eine Orientierung im Dschungel der grünen Kosmetik zu geben.

3. Das kommt hier nicht rein!

Handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik, dann werden Öle, Fette, Wachse sowie Duft- und Farbstoffe größtenteils aus pflanzlichen, mineralischen und – teilweise – tierischen Rohstoffen hergestellt. Tabu sind dagegen Paraffine, Silikone, Mikroplastik sowie synthetische Duftstoffe. Darüber hinaus unterliegen Naturkosmetik-Produkte strengeren Regelungen, wenn es um Tierversuche geht (lesen Sie hier mehr).

4. Pflanzenpower – Natur wirkt!

Der Mythos, dass Naturkosmetik nichts kann, gehört längst der Vergangenheit an. Natürliches Q10, Kollagen und natürliche Hyaluronsäure haben in der Naturkosmetik längst Einzug gehalten. Das stellen viele bekannte Beauty-Labels unter Beweis.

5. Oh, wie das duftet!

Der Duft ist für die Kaufentscheidung bei Kosmetik das A und O. Während konventionelle Produkte auf rund 5000 synthetische Duftstoffe zurückgreifen können, stehen der Naturkosmetik lediglich 400 Duftstoffe zur Verfügung – auf Basis natürlicher ätherischer Öle. Zitrone oder Orange enthalten beispielsweise natürliche Duftstoffe.

6. Innovationsmotor Natur!

Die schlauen Köpfe hinter den großen wie kleinen Naturkosmetik-Marken tüfteln stets an neuen Ideen, um so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Moderne Herstellungstechnologien, genauso wie Rohstoff-Sourcing, spielen eine große Rolle bei der Produktion. 

7. Zeit für eine Umstellung!

Ja, die Haut muss sich an die Pflegeumstellung zunächst etwas gewöhnen. Konventionelle Cremes enthalten zum Beispiel Weichmacher, Duft- und Konservierungsstoffe, die sich in der Hornhaut ansammeln. Während sich die Haut erneuert und von diesen Einlagerungen befreit, kann es vorübergehend ab und an zu Hautirritationen kommen. Da Naturkosmetik Silikone nicht einsetzt, kann sie Haut- und Haarschäden nicht überdecken, sondern muss richtig gut wirken, damit sie wieder gekauft wird.

8. Gut für die Haut!

Silikone legen sich bei konventionellen Produkten wie ein Film über die Haut und füllen Fältchen sowie Poren auf. Die Haut wird mit einem Film überzogen, kann nicht atmen und hat verlernt, sich selbst zu regenerieren. Zertifizierte Naturkosmetikprodukte verwenden statt synthetischer Stoffe natürliche Pflanzenöle, die nicht auf der Hautoberfläche liegen bleiben, sondern in die Haut eindringen und sie nachhaltig pflegen. So werden ausgehungerte Hautzellen wieder aufgepäppelt. Silikone gelangen übrigens nicht nur durch Shampoos und Spülungen ins Grundwasser, sondern auch durch Gesichtscremes, Abschminkprodukte und Co. Naturkosmetik setzt nur Inhaltsstoffe aus der Natur ein, welche am Ende wieder in die Natur gelangen können – ein geschlossener Kreislauf.

9. Gut verpackt!

Verpackungen sind auch in der Kosmetik ein Riesenthema. Die Industrie sucht nach effektiven Lösungen. Wer sich da fragt, wieso ein Karton noch nötig ist: Auf Tiegeln, Tuben und Co ist oft zu wenig Platz, um alle gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Deklaration zu erfüllen. Zudem fordert der Handel teilweise den Einsatz einer Kartonage für die richtige Platzierung im Regal. Umso schöner, dass bei Naturkosmetik-Marken wie lavera und i+m alle Umverpackungen klimaneutral sind. 

10. Die bunte Welt der Naturkosmetik!

Natürlich kommt die Natur hier und da an ihre Grenzen, so ist eine wasserfeste Mascara zum Beispiel aktuell noch eine Utopie. Wer im Handel am Naturkosmetikregal steht, der sieht: Vom Shampoo über das Duschgel bis hin zur Anti-Aging-Pflege gibt es zertifizierte Naturkosmetik für jeden. Selbst Make-up ist in der Naturkosmetik keine Ausnahme. Prominente Gesichter wie Marie Nasemann, Rebecca Mir und Yvonne Catterfeld zeigen öffentlich: Die Haut ist unser größtes Organ und wir sollten überlegen, was wir benutzen!

Rebecca Mir
© PR
Ex-"Germany's Next Topmodel" und Moderatorin Rebecca Mir setzt bei ihrem Make-up wie viele weitere Prominente auf Naturkosmetik. 

Quellen: 

¹ The New „Naturkosmetik Branchenmonitor 1. Halbjahr 2020“, Stand Sept. 2020.

² https://legiscan.com/HI/text/SB2571/id/1788969

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