13. Juli 2021
Robert Habeck privat: So tickt der Grünen-Chef

Robert Habeck privat: So tickt der Grünen-Chef!

Schluss mit Annalena Baerbock? Grünen-Chef Robert Habeck wird nach der Kritik an seiner Kollegin als möglicher Kanzlerkandidat heiß gehandelt. Doch wie tickt der 51-Jährige eigentlich abseits des Podiums?

Als Chef der Grünen und Supporter der angehenden Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist Robert Habeck kein Unbekannter. Abseits von Podiumsdiskussionen, Wahlkampf und Denkanstößen für ein grüneres Deutschland, bewegt den 51-Jährigen aber noch einiges mehr!

Robert Habeck privat: Kinder, Vorlieben, Interessen - so tickt der Grünen-Chef!

Robert Habeck ist Schriftsteller

Robert Habeck ist nicht nur Politiker aus Leidenschaft, auch das Schreiben von Büchern zählt zu seinen Interessen. Und von denen hat der 51-Jährige in der Vergangenheit gleich mehrere veröffentlicht. Etwa "Patriotismus: Ein linkes Plädoyer" oder "Wer wagt, beginnt". Neben autobiografischen Büchern schreibt Roland Habeck aber auch Romane und Kinderbücher – und zwar gemeinsam mit seiner Frau, der Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Andrea Paluch. Zu den Werken des Ehepaars gehören unter anderem "Zwei Wege in den Sommer" und "Ruf der Wölfe".

Familie, Kinder, Dänemark

Robert Habeck hegt eine enge Beziehung zu Dänemark. Der Grünen-Politiker spricht nicht nur Dänisch und verbrachte im Nachbarland seine Studienzeit, er lernte hier auch seine jetzige Frau Andrea Paluch kennen. Das Paar ist seit 1996 verheiratet und hat vier, mittlerweile erwachsene Söhne – darunter Zwillinge. Die Kinder sind längst aus dem Haus. Mit seiner Frau wohnt Robert Habeck in der Nähe von Flensburg. Dänemark? Ist ihm trotzdem nicht fern. Weihnachtsfeiern und Geburtstage sind stark von dänischen Traditionen beeinflusst. Am Fahnenmast weht auch schon mal die dänische Flagge, auch Dannebrog genannt.

Er lebt bewusst

Auch abseits des Podiums führt der Grünen-Chef ein bewusstes Leben. Bereits seit 2010 lebt Robert Habeck vegetarisch. Und das aus gutem Grund. Der Besuch auf einem Schlachthof in Schleswig-Holstein öffnete ihm damals die Augen: "Und es macht was mit einem. Alle 20 Sekunden Bolzenschuss und Kehlschnitt. Hinterher gab es als Mutprobe vom Schlachthof-Besitzer Hackbrötchen. Ich habe da reingebissen. Jetzt esse ich eben kein Fleisch mehr.", so Habeck zur Bild am Sonntag. Fast Fashion? Kommt dem 51-Jährigen ebenfalls nicht in die Tüte. "Ich will mich nicht bei jedem Einkauf fragen müssen, ob mein Jackett mit Kinderarbeit hergestellt wurde", erzählte Habeck der Bild am Sonntag.

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