Ohne Stress und Krisen 5 Tipps für ein friedliches Weihnachtsfest

Alle Jahre wieder liegen zum Fest die Nerven blank. Dieses Mal nicht! Denn mit unseren fünf Tipps umschiffen Sie erfolgreich die typischen X-mas-Krisengebiete.

Weihnachten mit der Familie 5 Tipps für ein friedliches Weihnachtsfest © AleksandarNakic/iStock

1. Mein Fest, dein Fest, unser Fest

Der Partner will sein Fest stiller, nüchterner, gar baumlos? Mit Weihnachten verhält es sich wie mit der Liebe: Weil beides so groß und wunderbar ist, denkt man, dass es allen auch dasselbe bedeutet. Aber jeder bringt seine eigene „Weihnachtsbiografi e“ mit, geprägt durch Kindheit und Elternhaus. Das ist nicht schlechter, nur anders. Begründen Sie Ihre eigene Christmas-Tradition mit einem „Best-of“ beider Welten.

2. Der eigene Maßstab sein

An Weihnachten steigen die Erwartungen an unsere hausfraulichen Fähigkeiten ins Unermessliche. Alles soll so kuschelig und selbst gemacht sein, als würden wir für Instagram feiern und nicht für uns: die Plätzchen, der Adventskalender, die Deko, der Weihnachtsbaumschmuck. Doch die einzige Do-it-yourself- Investition, die zum Fest wirklich lohnt, ist die in das eigene Nervenkostüm. Je entspannter alle sind, umso eher kann man genießen, worum es eigentlich geht: Nähe, Wärme, Geborgenheit, Freundschaft, Friedfertigkeit. Das Fest gelingt doch sowieso dann am besten, wenn es ganz und gar unperfekt sein darf. So wie die Menschen, die es zusammenbringt.

3. Jeder ist willkommen!

Wer mit wem ist die ewige Weihnachtsfrage. In England beantwortet man sie sich vorbildlich ganz im Sinne der Liebe, für die das Fest steht, mit: alle, die gern mitfeiern würden. Ja, auch Single-Freunde und die verwitwete Großtante. Je mehr, desto weihnachtlicher. Vorteil: Sie sparen sich die anstrengende Verwandtschafts-Tournee über die Feiertage.

4. Bitte ganz entspannt genießen

Jetzt kommt es ganz dicke. Weihnachten ist Homebase von Fettigem, Schwerem, Süßem. Bevor Sie aber die Kalorientabelle über Ihre Stimmung entscheiden lassen – verbrennen Sie sie lieber. Aus der Vergangenheit wissen wir: Am Ende werden Sie durchschnittlich ohnehin bloß zwei Kilo zugenommen haben. Das lohnt all die Leckereien und den entspannten Genuss allemal. Und sorgt außerdem für den Familienfrieden. Denn niemand will in diesen Tagen des Jahres ständig vorgezählt bekommen, was er da gerade genüsslich an Kalorien schlemmt.

5. Auch kleine Präsente machen Freude

„Wir schenken uns nichts“ ist nach „Die Wohnung ist abgebrannt“ der vermutlich trostloseste Satz, den man sich zum Fest vorstellen kann. Er ist gleichbedeutend mit: „Ich habe keine Lust, mir über dich Gedanken zu machen.“ Dumm ist es außerdem, sagt die Psychologie. Schon kleine Präsente verschaff en einem einen emotionalen Kredit, von dem man das ganze Jahr zehrt. Ganz ohne dagegen gehen die Wohlwollensvorräte in der Liebe schneller zur Neige, als man „Fröhliche Weihnachten“ sagen kann. Auf diese schöne Gelegenheit, Zuneigung zu zeigen, sollten wir nie freiwillig verzichten. Egal, wie oft Männer sagen, dass sie das „stressig“ finden.