24. November 2021
Darum dürfen Sie die Heizung im Winter NIE voll aufdrehen

Darum dürfen Sie die Heizung im Winter NIE voll aufdrehen

Um es im Winter schnell schön warm zu haben, wird die Heizung oft voll aufgedreht. Ein fataler Fehler, den Sie in Zukunft unbedingt vermeiden sollten. Denn die Stufe 5 ist gar nicht so gut, wie wir immer gedacht haben. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Sie gehören auch zu den Menschen, die ihre Heizung im Winter gerne mal bis zum Anschlag aufdrehen – also auf Stufe 5? Nun, irgendwie klingt es ja auch ganz schön einleuchtend: Möchte ich es schnell richtig schön warm haben, drehe ich die Heizung einfach weiter auf. Oder etwa nicht?

Darum dürfen Sie die Heizung im Winter NIE voll aufdrehen

Tatsächlich verhält es sich ganz anders. Denn die Stufen auf dem Thermostat stehen nicht etwa für die Heizintensität oder Geschwindigkeit, wie wir immer angenommen haben. Mit den Stufen 1 - 5 lässt sich lediglich die gewünschte Temperatur einstellen, die der Raum am Ende haben soll. Stellen Sie das Thermostat auf Stufe 5, beträgt die Raumtemperatur am Ende karibische 28 Grad.

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Drehen Sie Ihre Heizung im Winter also voll auf, wird der Raum nicht etwa schneller warm, sondern viel mehr zu warm. Gerade im Hinblick auf die explodierenden Heizkosten kann es beim Blick auf die Heizkostenabrechnung also ungewollt zur bösen Überraschung. Möchten Sie Heizkosten sparen, es in Ihren Wohnräumen aber schön warm haben, empfiehlt es sich, die Heizung auf Stufe 3 laufen zu lassen.

Diese Bedeutung haben die einzelnen Temperatur-Stufen der Heizung

Dass die Ziffern auf dem Thermostat nicht dazu da sind, den Raum schnell aufzuwärmen, wissen Sie nun. Aber wofür stehen die einzelnen Stufen eigentlich genau? Und wie warm wird der Raum?

Stufe 1: Wird das Thermostat der Heizung auf 1 gestellt, entspricht dies einer Raumtemperatur von 12 Grad.

Stufe 2: Haben Sie Ihre Heizung auf Stufe 2 eingestellt, beträgt die Raumtemperatur 16 Grad.

Stufe 3: Steht die Heizung auf Stufe 3, wird der Raum auf etwa angenehme 20 Grad temperiert.

Stufe 4: Drehen Sie die Heizung auf Stufe 4, entspricht dies etwa 24 Grad.

Stufe 5: Wird die Heizung voll, also auf Stufe 5 aufgedreht, kommen Sie auf eine Raumtemperatur von etwa 28 Grad.

Richtig heizen im Winter: Mit diesen 5 Tipps sparen Sie eine Menge Heizkosten

Sie fragen sich, wie Sie im Winter richtig heizen und dabei auch noch Heizkosten sparen? Das ist tatsächlich gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie diese 5 Tipps befolgen, kommen Sie garantiert gut durch die kalte Jahreszeit:

Tipp 1: Rollläden und Jalousien am Abend herunterlassen. So geht wertvolle Wärme über Nacht nicht verloren.

Tipp 2: Lieber Stoßlüften, statt Dauerkippen. So wird die verbrauchte Luft inklusive Feuchtigkeit schnell ausgetauscht und es geht nicht zu viel Wärme verloren.

Tipp 3: Hinter der Heizung dämmen. Mit speziellen Dämmmatten können Sie den Wärmeverlust über die Außenwand deutlich reduzieren und Heizkosten sparen.

Tipp 4: Fensterrahmen und/oder Türen abdichten. Zugluft vertreibt oft unbemerkt die Wärme aus den Wohnräumen. Wirken Sie dem mit speziellen Schaumstoff- oder Gummidichtungsbändern entgegen.

Tipp 5: Heizkörper nicht zustellen. Befinden sich Möbel oder Gardinen vor den Heizkörpern, kann die Wärme den Raum nicht richtig aufheizen. Die Folge? Das Thermometer wird unnötigerweise noch höher gestellt.

Heizung richtig einstellen: So warm sollten Ihre Wohnräume im Winter sein

Noch immer hält sich die Behauptung hartnäckig, dass alle Räume gleich warm sein müssen. Dem ist jedoch nicht so. Als Richtwerte für die einzelnen Räume gelten folgende Temperaturen, an denen Sie sich orientieren können:

  • Wohnraum: 20 bis 22 Grad
  • Küche: 18 bis 20 Grad
  • Bad: 23 Grad
  • Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad. Die Temperatur gilt als optimal für einen erholsamen Schlaf.

Sollte Ihnen trotzdem noch kalt sein, kann Bewegung helfen. Das bringt den Kreislauf wieder in Schwung. Oft merken wir nämlich gar nicht, wie warm es in unseren Wohnräumen wirklich ist. Die Folge? Wir unterschätzen die Temperatur und treiben die Heizkostenabrechnung damit nur unnötig in die Höhe.

Tipp: Um nicht ständig damit beschäftigt zu sein, die Heizung ein und auszuschalten, empfiehlt sich beispielsweise das Heizkörperthermostat von Tado°. So können Sie die Raumtemperatur ganz bequem über das Smartphone steuern und verwalten.

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