Hagebuttenöl: Anwendung und Wirkung

Hagebuttenöl: Anwendung und Wirkung für Haut und Haare

Hagebuttenöl ist die Wunderwaffe für Ihre Beauty-Routine! Es wird auch Hagebuttenkernöl oder Wildrosenöl genannt und ist perfekt für trockene, reife und empfindliche Haut. Hier erfahren Sie alles zur Anwendung und Wirkung des Öls.

Hagebuttenöl ist gar nicht mehr aus der Beauty-Routine vieler Frauen, die Naturkosmetik lieben, wegzudenken. Das beruhigende Pflanzenöl ist für alle Hauttypen anwendbar und deswegen eine absolute Geheimwaffe für eine starke, straffe und gesunde Haut. Hagebuttenöl versorgt die Haut und Haare mit Feuchtigkeit und macht sie wieder geschmeidig. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu der Wirkung und Anwendung des Superöls.

Alles zur Wirkung, Anwendung und Zielgruppe des Öls 

Hagebuttenöl: Daraus wird es hergestellt

Das Hagebuttenöl hat viele Namen und wird auch Hagebuttenkernöl, Wildrosenöl oder Rosehip Oil genannt. Gewonnen wird es aus den Samen reifer Hagebutten, die gepresst werden und deren Öl extrahiert wird. Am besten eignet sich ein kaltgepresstes Hagebuttenöl in Bio-Qualität für die Beauty-Routine, da in diesem alle wichtigen Inhaltsstoffe der Hagebutte erhalten bleiben. 

Das Hagebuttenöl hat eine gelbe bis orangene Farbe und riecht nicht nach Rosen, sondern eher nussig. Es ist reich an pflegenden Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren. Es kann bei der Pflege des Gesichts, Körpers und der Haare eingesetzt werden. 

Hagebuttenöl: Anwendung des Beauty-Wunders

Ganz klassisch wird das Hagebuttenöl auf der Haut aufgetragen. Es eignet sich allerdings auch für die Anwendung auf der Kopfhaut oder in den Haaren.

  • 3 bis 4 Tropfen des Beauty-Öls genügen völlig aus. Massieren Sie das Öl sanft in Ihre Gesichtshaut ein. Das Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm auf der Haut. Alternativ können Sie Ihre Gesichtscreme mit 1 bis 2 Tropfen des Öls anreichern. Setzen Sie bei der Gesichtspflege in jedem Fall auf ein Bio-Produkt. 
  • Hagebuttenöl eignet sich auch für die Anwendung im Haar oder auf der Kopfhaut. Es kann besonders gut bei Schuppen oder juckender Kopfhaut helfen und die Beschwerden nachhaltig lindern. 
  • Das Öl lässt sich außerdem bei brüchigen Nägeln und eingerissener Nagelhaut anwenden, um diese zu regenerieren. 
  • Sie können das Hagebuttenöl auch ganz einfach zum Abschminken verwenden. Es entfernt spielend leicht Augen-Make-up und weitere Make-up-Reste. Außerdem spendet es Feuchtigkeit vor dem Schlafengehen. 

Hagebuttenöl: Wirkung auf die Haut

Dem Hagebuttenöl wird eine besonders beruhigende Wirkung auf die Haut nachgesagt. Im Folgenden erfahren Sie, für welche Hauttypen das Öl besonders gut geeignet ist und welche Wirkung es auf strapazierte und trockene Haut hat. 

  1. Für empfindliche Haut geeignet: Das Hagebuttenöl ist reich an Vitamin A und Vitamin E, sowie Linolsäure und Linolensäure. All diese Inhaltsstoffe sind bestens geeignet, um trockene und rissige Haut zu pflegen und zu regenerieren. 
  2. Für reife Haut geeignet: Der Pflanzenfarbstoff Lycopin, der in dem Hagebuttenöl enthalten ist, wirkt nachweislich der Hautalterung entgegen, da er antioxidative Eigenschaften besitzt. Faltenbildung und Pigmentflecken können dadurch verbessert werden. Damit ist das Öl auch für Frauen in den Wechseljahren ein absolutes Must-have. 
  3. Für unreine Haut geeignet: Hagebuttenöl zählt zu den NICHT komedogenen Pflanzenölen und eignet sich deswegen gut für fettigere oder unreine Haut. Es sorgt dafür, dass sich die Talgdrüsenfunktion normalisiert und sich das Hautbild aufklärt, da die Talgproduktion reguliert wird.  
  4. Für vernarbte Haut geeignet: Die regenerative Wirkung des Öls kann auch dazu beitragen, vernarbte Haut zu pflegen. Gerade bei Akne-Narben lassen sich – bei regelmäßiger Anwendung – deutliche Hautbild-Verbesserungen feststellen. 

Hagebuttenöl: Hilft es bei Neurodermitis?

Tatsächlich kann das Hagebuttenöl auch helfen, wenn Sie unter Neurodermitis leiden. Die ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, die in dem Öl enthalten ist, hat eine hemmende Wirkung und kann bei Entzündungen der Haut helfen, diese zu mindern. 

Hagebuttenöl: Lässt es sich selber herstellen? 

Sie können Hagebuttenöl auch selber machen. Dafür benötigen Sie eine Hand voll frisch geernteter Hagebutten und ein Basisöl. Für dieses eignen sich zum Beispiel Mandel-, Jojoba-, Argan- oder Sonnenblumenöl. Trocknen Sie die Hagebutten für einige Stunden im Ofen bei 40 Grad. Anschließend mischen Sie diese und das gewählte Basisöl zusammen und lassen die Mischung für mindestens 7 Tage durchziehen. Danach die Hagebutten-Reste mit einem Sieb aus dem Öl filtern und das fertige Hagebuttenöl an einem kühlen Ort lagern. 

Im Video: Öle zur Gesichtspflege sind nicht für jeden Hauttyp geeignet

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