9. März 2021
Meghan Markle: "Ich wollte nicht mehr am Leben sein"

Meghan Markle in Enthüllungsinterview: "Wollte nicht mehr am Leben sein"

Prinz Harry und Meghan Markle gaben US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey am Sonntag ein mit Spannung erwartetes Interview. Darin sprachen die beiden so offen wie nie darüber, warum sie das britische Königshaus verlassen hatten. Besonders Herzogin Meghans Aussagen machen betroffen!

Meghan Markle
© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Rick Rycroft
Im Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey erzählte Meghan Markle, wie schlecht es ihr während der Zeit im Königshaus wirklich ging.

Harry und Meghan geben Enthüllungsinterview

Es war das erste gemeinsame Interview, in dem sich Prinz Harry und Herzogin Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey zu den Gründen ihres Rückzugs aus dem britischen Königshaus äußerten. Dabei machten besonders Meghans Aussagen betroffen, die berichtete, wie es ihr hinsichtlich des Drucks im Königshaus ging und wie alleingelassen sie sich gefühlt habe. 

Die 39-Jährige äußerte im Interview: "Ich wollte nicht mehr am Leben sein, das war ein sehr klarer, realer Gedanke". Zudem habe sie den Palast bezüglich ihrer Selbstmordgedanken um Hilfe gebeten, jedoch keine bekommen. Es habe Meghan Markle enorm viel Kraft gekostet, ihrem Mann Harry von ihrem Gefühlszustand zu berichten und ihre größte Sorge sei es gewesen, dass sich die Geschichte wiederhole. Mit dieser Aussage spielte sie auf den tragischen Tod von Prinzessin Diana an, die von Paparazzi verfolgt wurde und bei einem Autounfall ums Leben kam.

Darum haben Harry und Meghan dem Königshaus den Rücken gekehrt

Der Druck, den die britische Boulevardpresse auf das Paar, insbesondere auf Meghan, ausgeübt habe, sei ein weiterer Faktor gewesen, warum das Paar sich zurückgezogen habe, erklärte Harry. Auch er hatte bereits früher geäußert, dass er sich Sorgen mache, die Geschichte könne sich wiederholen. Außerdem warf das Paar dem Königshaus Rassismus vor. Meghan berichtete im Interview, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Archie Bedenken und Gespräche darüber gegeben habe, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird". Wer genau die Bedenken geäußert habe, darüber wollten weder Meghan noch Harry sprechen.
 

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