Schaden Sehkraft und Sehschärfe 5 Angewohnheiten, die schlecht für Ihre Augen sind

Unsere wichtigsten Sinnesorgane sehen fast alles – verzeihen aber nur wenig. Lesen Sie, welche Verhaltensweisen uns die Augen wirklich übel nehmen.

Sehkraft Augen 5 Angewohnheiten, die schlecht für Ihre Augen sind © iStock


Sonne, Zugluft, Mascara, Nikotin, Feinstaub: Die Augen reagieren sensibel auf jede Störung und gereizt auf jeden noch so kleinen Eindringling. Unsere Hochleistungsorgane werden trocken, müde, brennen. Bindehautentzündungen und zu wenig Tränenflüssigkeit sind die häufigsten Beschwerden überhaupt. Falsche Angewohnheiten haben aber ebenfalls einen Einfluss auf unsere Sehkraft und Sehschärfe. Um unsere Augen zu schonen, sollten wir diese fünf Verhaltensweisen ändern:

1. Augen reiben

Durchs Augenreiben dringen Fasern, Staub und Keime ein, so dass Hornhaut- und Bindehautentzündungen drohen. So machen Sie es richtig: Wenn die Augen jucken, einfach den Handrücken leicht aufs geschlossene Auge drücken.

2. Schlampige Kontaktlinsenpflege

Auch wenn es lästig ist: Die Kontaktlinsenpflege zu vernachlässigen, ist keine gute Idee. Unglaubliche 90 Prozent der Träger tun das leider! Die Folge: Eine Entzündung der Hornhaut. So machen Sie es richtig: Geben Sie die Linsen nachts ins Reinigungsbad. Bevor Sie die Linsen am nächsten Tag (und generell) einsetzen, waschen Sie sich bitte vorher die Hände. Auch die Reinigungsbox muss ab und zu saubergemacht werden: Reinigen Sie diese am besten einmal wöchentlich mit heißem Wasser.

3. Stundenlanges Starren

Haben Sie schon mal etwas vom „Office Eye Syndrom“ gehört? Sollten Sie aber, denn wir blinzeln am PC nur noch siebenmal pro Minute. Die Folgen: Der Tränenfilm verdunstet und verursacht brennende Augen sowie ein Fremdkörpergefühl im Auge. So machen Sie es richtig: Gähnen Sie alle 30 Minuten ganz bewusst, denn das regt die Meibom-Drüsen an, die Fettschicht des Tränenfilms zu bilden. Und: Entlasten Sie Ihre Augen, indem Sie zwischendurch immer wieder woanders hinschauen, beispielsweise aus dem Fenster oder in den Raum hinein. Das hat auch den positiven Effekt, dass das Auge nicht acht Stunden lang auf die PC-Distanz reduziert wird - dies hat ebenfalls einen massiven Einfluss auf die Sehschärfe.

4. Kurze Nächte

Wir alle feiern mal gern oder legen einen Serien-Marathon ein. Wenn die Augen aber durch Schlafmangel ständig rot und übermüdet sind, dann fehlt die Zeit zur Regeneration – so die Mayo Clinic. Wer ständig weniger als sechs Stunden schläft, kann den Experten zufolge sogar dem Sehnerv schaden. So machen Sie es richtig: Schlafen Sie jede Nacht sieben bis neun Stunden, damit sich Körper und Geist ausreichend erholen können.

5. Schlaf- und Migränemittel 

Ab 45 sinkt der Östrogenspiegel und der Tränenfilm reißt ab – das ist leider naturgegeben. Aber wussten Sie, dass auch Schlaf- und Migränemittel die Tränenproduktion stören? Und dies stellt eine wirkliche Gefahr für unsere Sehschärfe dar. So machen sie es richtig: Nehmen Sie regelmäßig Augentropfen. Kunsttränen mit Hyaluron halten das Auge feucht und bilden auf der Hornhaut einen schützenden Tränenfilm. Dies hilft, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Mehr Tipps für gesunde Augen.

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