Geschwollene Augen: Ursachen und effektive Hausmittel

Geschwollene Augen: Ursachen und effektive Hausmittel

Wenn sich die Augen plötzlich dick und geschwollen anfühlen, gibt es dafür meist eine harmlose Erklärung, angenehm ist es trotzdem nicht. Wir verraten Ihnen deshalb, welche Ursachen hinter geschwollenen Augen stecken können und was dagegen hilft.

Geschwollene Augen lassen uns müde und einfach nicht fit aussehen. Kein Wunder – häufig tauchen die nämlich auf, wenn wir ganz besonders wenig Schlaf bekommen haben, geweint haben oder krank sind. Wie geschwollene Augen entstehen, welche Ursachen es noch gibt und was vor allem gegen geschwollene Augen hilft, lesen Sie im folgenden.

So entstehen geschwollene Augen

Bei geschwollenen Augen handelt es sich meistens um kurzfristige Einlagerungen von Flüssigkeit im Gewebe. Diese kann sich im Augenlid ansammeln, aber auch im Bereich unter den Augen. Die Gründe dafür können ganz vielfältig sein und reichen von harmlosen, kurzfristigen Ursachen bis hin zu ernstzunehmenden Krankheiten. Hält eine Schwellung längerfristig an und helfen keine abschwellenden Maßnahmen, sollten Sie das Auge deshalb von einem Arzt untersuchen lassen.

Ursachen von angeschwollenen Augen

Meist sind die Gründe für angeschwollene Augen harmlos. Sie treten häufig nach einem Schlafmangel auf, in Begleiterscheinung einer Erkältung oder bei Allergien. Hinter kurzfristigen Schwellungen kann auch langes, heftiges Weinen stecken.

Aber auch Entzündungen des Auges können eine Schwellung verursachen. Dazu gehört zum Beispiel eine Bindehautentzündung, ein Hagel- oder Gersternkorn oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Ernstere Krankheiten, die geschwollene Augen verursachen, sind etwa Schilddrüsenerkrankungen, Herzschwäche, Nierenversagen oder ein Tumor. Bei auffälligen Begleitsymptomen oder langanhaltenden Beschwerden suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.

Hilfe gegen geschwollene Augen: Effektive Hausmittel

Geschwollene Augen sind nicht nur unangenehm, sondern sehen auch nicht schön aus. Kein Wunder, dass wir versuchen, die Schwellung so schnell wie möglich loszuwerden. Zum Glück gibt es ein paar einfache Hausmittel, die sich als sehr effektiv erweisen.

1. Flüssigkeit

Um die Flüssigkeitsansammlungen auszuspülen und den Lymphtransport in Schwung zu bringen, ist es wichtig, viel Wasser zu trinken.

2. Kühlen

Klassisches Kühlen sollten Sie nicht unterschätzen! Ein Löffel aus dem Kühlschrank oder eine Kühlbrille hilft, die Augen sanft abzuschwellen. Lassen Sie den kalten Gegenstand aber nicht länger als 10 Minuten auf den Augen, um die Haut nicht zu strapazieren.

3. Augenpflegeprodukte

Die heutige Kosmetik bietet eine Menge Produkte, die beim Abschwellen der Augen behilflich sein können. Zum Beispiel Augencremes mit entwässernden Inhaltsstoffen – noch effektiver wirken sie, wenn Sie das Produkt vorher im Kühlschrank lagern.

4. Lebensmittel

Koffein, Grüntee oder Gurkenscheiben sind natürliche Mittel, die unsere Augen sanft abschwellen. Sie kühlen das Gewebe, wirken feuchtigkeitsspendend oder regen den Lymphfluss an.

5. Massage

Massieren Sie sanft um Ihre Augen herum. Kreisende Bewegungen oder leichtes Klopfen rund um die Nasenwurzel entlang des Unterlids helfen, die Flüssigkeit abzutransportieren. Dies kann auch mit dem Auftragen einer Augencreme kombiniert werden.

6. Schlafposition ändern

Sie haben besonders morgens mit geschwollenen Augen zu kämpfen? Dann versuchen Sie mal, Ihre Schlafposition leicht zu erhöhen. Ein etwas dickeres Kissen unter Kopf und Nacken sorgt dafür, dass sich Flüssigkeit im Lymphsystem weniger anstaut.

Was bedeuten Wassereinlagerungen unter den Augen?

Entdecken Sie plötzlich Wassereinlagerungen unter den Augen, ist dies für viele erstmal besorgniserregend. In den meisten Fällen sind die Schwellungen jedoch nur kurzfristig und temporär zu sehen. Dann sind sie in der Regel unbedenklich. Die Ursachen dafür sind vornehmlich Schlafmangel oder Stress. Eine ruhige, erholsame Nacht sowie die Haushaltstipps oben schaffen Abhilfe.

Treten die Tränensäcke scheinbar grundlos und wiederholt auf, sollten Sie die Ursache bei einem Arzt abklären lassen. So lassen sich ernsthafte Erkrankungen wie eine Leber- oder Nierenerkrankung, Herzschwäche oder Allergien ausschließen.

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