9. Februar 2021
Felicitas Woll: Die Schattenseiten ihrer Schauspielkarriere

Felicitas Woll: Die Schattenseiten ihrer Schauspielkarriere

Am 09. und 10. Februar ist Felicitas Woll in der Miniserie "Du sollst nicht lügen" auf Sat.1 zu sehen – passend zu der Ausstrahlung enthüllte sie jetzt die traurigen Schattenseiten ihrer Karriere und teilte das traumatischste Erlebnis, dass sie jemals während ihrer schauspielerischen Laufbahn erleben musste.

© Getty Images
In der aktuellen Miniserie "Du sollst nicht lügen" spielt Felicitas Woll eine junge Frau namens Laura, die nach einem Date glaubt, vergewaltigt worden zu sein.

Felicitas Woll: Neue Mini-Serie "Du sollst nicht lügen"

In der aktuellen Miniserie "Du sollst nicht lügen", die am 09. und 10. Februar auf Sat.1 ausgestrahlt wird, spielt Felicitas Woll eine junge Frau namens Laura, die nach einer Nacht mit Henrik (gespielt von Barry Atsma) mit Erinnerungslücken aufwacht und glaubt, vergewaltigt worden zu sein. Ihr Date streitet diese Tat allerdings vehement ab und beteuert, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei, doch wer sagt schlussendlich die Wahrheit? 

Im Gespräch mit "Bild am Sonntag" sprach die Schauspielerin über die vier Teile der Serie und ihre Rolle – dabei machte sie auch ein trauriges Geständnis, welches mit ihrer eigenen Karriere zusammenhängt. Das Thema, welches bei "Du sollst nicht lügen" behandelt wird, scheint die 41-Jährige ziemlich zu berühren. Sie offenbarte: 

Es erschreckt mich, wie viele Frauen exakt diese Situation erleben und ihnen hinterher nicht geglaubt wird. Stattdessen wirft man ihnen vor, dass sie ja selbst schuld seien.

Felicitas Woll: Unmoralisches Angebot für eine Rolle

Demnach bestehe überall, wo Macht im Spiel sei, eine potenzielle Gefahr, diese zu missbrauchen – auch für sexuelle Zwecke. Auch in ihrer Branche habe Felicitas Woll bereits Erfahrungen mit diesen Machtspielchen machen müssen und am eigenen Leib erfahren, wie man versuchte, sie zu erpressen. Sie erklärte: "Ich war für eine Rolle vorgesehen und bekam plötzlich ein ziemlich eindeutiges Angebot. Als ich dies ausschlug, war kurz danach die Rolle weg." Bei so einem Angebot müsse man laut der Schauspielerin extrem stark sein, um sich in solch einer Lage wehren zu können: 

Für mich war immer klar, dass ich keine Lust habe, mich bedrängen oder an die Wand stellen zu lassen, nur um zu bekommen, was ich in diesem Moment vielleicht möchte. 

Dieser Schritt erfordere zwar Mut und jede Menge Selbstwertgefühl, die Rolle abgelehnt zu haben, bereue die Schauspielerin allerdings bis heute nicht und sie könne abschließend ebenfalls gut nachvollziehen, dass nicht jeder ausreichend Kraft hat, um sich zu wehren. 

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