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Wimpernkranz-Entzündung: Wenn das Jucken am Auge kein Heuschnupfen ist, sondern Milben
Es juckt und man hat das Gefühl, man hätte einen Fremdkörper im Auge – viele denken direkt an Heuschnupfen, doch es gibt noch eine weitere Ursache. Hinter einer Wimpernkranz-Entzündung stecken häufig Milben. Was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Hinter einer Wimpernkranz-Entzündung können auch Milben stecken.
Wer an einer chronischen Wimpernkranz-Entzündung leidet, der geht zunächst von einer allergischen Reaktion aus. Sei es die Mascara oder gar Heuschnupfen. Doch wenn die Symptome einfach nicht abklingen wollen, dann könnte eine andere Ursache dahinterstecken, und zwar Milben – genauer gesagt Demodex-Milben. Diese Parasiten sind bei vielen Menschen auf der Haut vorhanden, führen aber bei übermäßiger Vermehrung zu unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Brennen und Krustenbildung am Augenlid.
Das hilft bei Milben
Sollte Ihr Augenarzt herausgefunden haben, dass die Ursache Ihrer Wimpernkranz-Entzündung tatsächlich Milben sind, dann sollten Sie ab sofort auf diese Behandlungstipp setzen.
1. Reinigen Sie den Lidrand täglich. Verwenden Sie am besten milde Reinigungsmittel, die ohne Duftstoffe auskommen.
2. Präparate mit Teebaumöl gelten als sehr effektiv, um Milben abzutöten. Von NOVEHA gibt es zum Beispiel spezielle Reinigungstücher für das Augenlid.
3. Auch warme Kompressen können Abhilfe leisten, vor allem, um verstopfte Drüsen zu lösen
Bei der Behandlung einer Wimpernkranz-Entzündung sollten Sie Geduld mitbringen. Die Kur sollte bis zu 6 Wochen lange durchgeführt werden, damit wirklich alles wieder in Ordnung ist.
Weitere Maßnahmen bei Milben
Obwohl Teebaumöl wahre Wunder bei Milben wirken soll, raten Experten davon ab, sich selbst eine Tinktur aus Teebaumöl oder Wasser zu mischen. Denn hier besteht die Gefahr, dass das Augenlid nur zusätzlich gereizt wird. Holen Sie sich lieber Rat von ihrem Augenarzt.
Wichtig ist, dass Sie ihre Kopfkissenbezüge und Handtücher regelmäßig wechseln, denn Milben sind leicht übertragbar – und im schlimmsten Fall bekommen Sie es mit einem Ping-Pong-Effekt zu tun.
Verwendete Quellen: PTAheute, Ocular Surface Center Berlin





