Hochzeit

So gelingt der Sitzplan

Max sollte nach der Trennung von Susi eher nicht neben deren neuen Freund sitzen, Tante Karin kann Tante Rita nicht leiden und die Großeltern sollen nicht so weit zu ihrem Platz laufen müssen - um bei einer Hochzeit die perfekte Sitzordnung zustande zu bringen, bedarf es einiger Planung. Mit unseren Tipps kann nichts mehr schief gehen.

Platzkärtchen an einem festlich gedeckten Tisch So gelingt der Sitzplan © maximkabb/iStock

Der Tischplan

Bevor Sie sich überhaupt damit beschäftigen können, welcher Gast neben wem sitzt, sollten Sie in Erfahrung bringen, wie die Tische aufgestellt sind, ob es sich um runde oder lange Tische handelt und wie viele Gäste bequem an einem Tisch Platz finden. Oftmals werden bei Hochzeiten viele runde Tische in den Saal gestellt. Manchmal wird aber auch aus langen Tischen eine U- oder E-Form gebildet. Wichtig ist, dass das Brautpaar immer den Mittelpunkt bildet und all seine Gäste im Blick haben kann.

Der Sitzplan

Sobald Sie eine geeignete Location für Ihre Hochzeitsparty festgelegt haben, können Sie sich an den Sitzplan machen. Etwas einfacher wird die Planung, wenn Sie die Situation auf ein großes Blatt Papier malen und die Gäste an den Tischen mit Klebezetteln markieren. Auf die Klebestreifen können Sie die Namen der Gäste schreiben und sie auf diese Weise leicht hin- und hersortieren, ohne dass sie verrutschen.

Die klassische Sitzordnung

Tischkärtchen plus Geschenkbox
Tischkärtchen und Geschenkebox in Einem

Eine tolle Idee für kreative

Tischkärtchen >>

Bei einer klassischen Hochzeit sitzt die Braut rechts vom Bräutigam. Neben der Braut sollte der Vater des Bräutigams sitzen, daneben dessen Frau. Neben dem Bräutigam sitzt die Mutter der Braut, daneben deren Mann. Auch Trauzeugen sollten am Hochzeitstag unbedingt am Ehrentisch sitzen, schließlich spielen sie eine ganz besondere Rolle an diesem Tag. Falls am Ehrentisch noch etwas frei ist, sollten auch die Großeltern sowie die Geschwister daran Platz finden.

Achten Sie bei den übrigen Tischen darauf, dass sich die Gäste gut verstehen: Setzen Sie Gäste zusammen, die ähnliche Interessen haben oder sich sogar schon kennen, damit gute Gespräche entstehen können und die Stimmung heiter wird.

Kreative Tischnamen

Perfekt ist es, wenn sich die Tische und auch die Hochzeits-Tischdeko gut in das Motto oder den Stil Ihrer Hochzeit einordnen. Damit alle Gäste ihre Tische gut (wieder-) finden, ist es vor allem bei einer großen Hochzeitsgesellschaft ratsam und meist auch unterhaltsam, wenn Sie jedem Tisch einen eigenen Namen oder zumindest eine Nummer geben. Bei einem besonders reiselustigen Brautpaar können die Tische beispielsweise nach den beliebtesten Reiseländern oder -städten benannt werden. Andere Brautpaare benennen die Tische nach Märchen- oder Disney-Liebespaaren, zum Beispiel „Aladdin und Jasmin“ oder „Susi und Strolch“. Besonders persönlich können Sie die Tischnamen mit Jahreszahlen gestalten: Jeder Tisch entspricht einem anderen Jahr und ist mit Fotos der Brautleute aus dem Jahr geschmückt (auch aus Kindertagen).

Tische suchen

Die besten Hochzeits-Spar-Tipps
Braut und Bräutigam

Finden Sie hier unsere Hochzeits-Spar-Tipps für ein schmales Portemonnaie.

Auch bei der Tischsuche können Sie Ihre Gäste gleich miteinbeziehen. Damit Sie nicht jeden Gast selbst an den Tisch führen müssen, können Sie am Eingang des Festsaals eine Pinnwand aufstellen. Darauf können Sie zum Beispiel Fotos von allen Gästen festpinnen, sodass diese sich erst selbst suchen müssen. Auf der Rückseite jedes Fotos steht schließlich, an welchem Tisch die Person sitzt.

Eine andere Möglichkeit der Zuordnung besteht darin, die Namen aller Gäste auf die linke Seite des Pinnboards zu schreiben, während die Tischnamen auf der rechten Seite stehen. Die Personen und zugehörigen Tische können durch Fäden mittels Stecknadeln kreuz und quer miteinander verbunden werden - die Suche nach dem richtigen Tisch wird bestimmt ein Spaß! Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für diese Sitzplatz-Tafel>> 

Eine elegante Variante stellen unterschiedliche Bilderrahmen dar, die auf einer Pinnwand befestigt werden. In jeden Rahmen können Sie kunstvoll die Namen der Gäste schreiben, die an einem Tisch sitzen.

Tischkärtchen

Am Tisch angekommen dreht sich dann alles um die Tischkärtchen. Sie können ein erstes Gesprächsthema bieten und vielleicht auch als Andenken für die Gäste dienen. Verwenden Sie zum Beispiel kleine Baumstämme oder Äste als Tischkartenhalter. Sägen Sie dazu eine Kerbe in das Holz und stellen Sie die Namenskarten hinein. Auch Weinkorken eignen sich wunderbar als Kartenhalter: Binden Sie vier bis sechs Korken zu einem Rechteck mit Schleifenband oder einer Kordel zusammen und stecken Sie die Tischkarte zwischen ihnen fest. Wenn Sie nicht so viele Korken haben, sägen Sie in einen einzelnen eine Kerbe hinein und klemmen Sie die Namenskarten fest.

Gleich etwas zu Naschen haben Ihre Gäste, wenn Sie Hochzeits-Cupcakes als Tischkärtchen verwenden und die Namen aus Zuckerguss darauf schreiben. Auch die momentan angesagten Cake-Pops eignen sich dafür: Stellen Sie auf jeden Platz einen umgedrehten Hochzeits-Cake-Pop. Aus buntem Klebeband können Sie am oberen Ende des Stiels eine kleine Fahne basteln, auf die Sie den Namen schreiben.

Dem Essen soll eine feuchtfröhliche Party folgen? Dann befestigen Sie die Namensschilder doch einfach an einer kleinen Schnapsflasche.

 
Schlagworte: