Vinotherapie
Beauty-Wunder Trauben

Im Herbst stecken die reifen Früchte voller natürlicher Pflegestoffe. Nutzen konnte man das bisher nur in exklusiven Spas. Doch jetzt gibt’s die „Vinotherapie“ auch für zu Hause.
Frau isst Trauben

Dass man Wein trinken kann, wussten wir Menschen schon immer. Doch erst seit einigen Jahren finden Experten heraus, dass in Trauben noch viel mehr Gutes steckt: Ihre Schalen enthalten zum Beispiel Polyphe - nole. Diese sekundären Pflanzenstoffe gelten als besonders wirksame Antioxidantien gegen Hautalterung. Weitere Aktivstoffe sind Resveratrol aus der Weinranke, das die Abwehrkraft stärkt, und Linolsäure aus den Kernen, die die Haut in ihrem Neuaufbau unterstützt. Doch wie kann man die geballte Beauty- Power der Trauben für sich nutzen?

Wein auf meiner Haut

Genau diese Frage stellte sich auch Mathilde Thomas. 1999 gründete die Französin das erste Vino-Spa im elterlichen Weingut – und zwar mit unglaublichem Erfolg. Weitere Spezial-Spas folgten, unter anderem auch in New York, Istanbul und Versailles. „Doch weil nicht jeder unsere Spas besuchen kann, wollte ich unsere Behandlungen zu den Kunden nach Hause schicken“, erklärt Mathilde Thomas. Ihre Erfindung nennt sich „Spa in a bag“ (40 Euro). Dieses Set für eine Anwendung zu Hause gibt es in ausgewählten Apotheken und Parfümerien zu kaufen.

Mathilde Thomas erklärt das Kurzprogramm (eine Stunde) für schöne Haut: „Das Peeling ,Gom mage Crushed Cabernet‘ ist der perfekte Start. Wir haben dieses Scrub auf Basis von Traubenkernen, Honig, braunem Zucker und ätherischen Ölen entwickelt. Es schenkt der Haut mehr Ausstrahlung und Geschmeidigkeit.“ Der Abschluss der Behandlung: die nährende Körperpflege „Soin Corps Nourrissant“ kombiniert mit dem Straffungskonzentrat „Concentré Fermeté“. Anschließend ist die Haut gereinigt, verfeinert und unglaublich geschmeidig. Zur Behandlung trinkt man einen Becher Spezial-Kräutertee („Tisanes Bio Drainantes“), der die Entschlackung mit Auszügen aus Weinlaub unterstützt.


Schlagwörter: ernaehrung, essen, schoenheit
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Quelle: Für Sie, Ausgabe 20/2011

Autor: Andrea Fischer