Frisuren

Welche Frisuren schrecken Männer ab?

Kleider machen Leute und Frisuren machen Frauen - zumindest für einige Männer. Oft werden mit Stylings bestimmte Eigenschaften assoziiert.

Langer Pony - Welche Frisuren schrecken Männer ab Welche Frisuren schrecken Männer ab? © Thinkstock

Welche Frisuren finden Männer anziehend?

Männer schätzen an Frauen besonders ihre (auch optische) Andersartigkeit, sprich Weiblichkeit. Und mit dem Aussehen und Styling werden häufig auch Eigenschaften vermittelt. Sieht eine Frau eher ungepflegt oder chaotisch aus, wird sie schnell für nachlässig gehalten usw. Frisuren sagen für Männer also mehr aus, als Sie vermuten würden. 
Ein absolutes No-Go sind natürlich fettige und schuppige Haare. Doch wie sieht es mit speziellen Schnitten aus, wenn diese gepflegt sind?

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Kurzhaarfrisuren kommen bei Männern generell nicht so gut an. Es sei denn, man hat einen gepflegten Bob wie Audrey Hepburn und entspricht dem dazu passenden Typ.
Doch kurze Haare (v.a. kürzer als kinnlang) werden häufig mit Burschikosität, Eigensinnigkeit und zu starker Vermännlichung gleichgesetzt. Auch starke Schnitte wie beim Pixie oder Bubikopf werden als zu jungenhaft frech empfunden.

Kindchenschema
Auch andere “kindliche“ Schnitte oder Frisuren, wie etwa auf jeder Seite einen Zopf zu tragen, mögen Männer manchmal nicht so gern. Ponys, die das ganze Gesicht verdecken, sind auch eher unbeliebt - man soll ja schließlich ihr schöns Gesicht sehen! Neben kindlichen Attributen schrecken auch wilde oder als ungepflegt empfundene Frisuren ab.

Spliss und Haarspray-Überdosis
Dazu gehören gekreppte Haare, krause kleine Locken, Dreadlocks und Rastazöpfe. Dauerwelle und toupierte Haartollen aus den 80er-Jahren sind genauso wenig gern gesehen. Hippiemähnen werden teilweise als sexy empfunden, es sei denn, die Stirn wird von einem Band “verziert“. Der verruchte Undone-Look kommt gut an, solange die Haare nicht zu verfranst oder spröde sind.
Das Gegenteil davon, nämlich übertrieben “ gepflegte“ Haare, ist auch nicht anziehend: Viele sind von Gel- und Haarspraymassen im Haar eher abgetörnt. Sei es eine geföhnte Hochsteckfrisur, geglätteter Sleek-Look oder gegelte Spitzen: Natürlichkeit zählt und dass man auch mal unbeschwert etwas gemeinsam machen kann ohne Angst um die Frisur zu haben.
 
Starke, dominante Frisuren
Strenge Frisuren wie dominanter Sekretärinnen- oder der klischeehafte Lehrerinnenlook können anziehend und reizvoll auf Männer wirken, wenn man es nicht übertreibt. Grundsätzlich werden akkurate Frisuren, Seitenscheitel und ein Dutt jedoch als langweilig, spießig und zu seriös angesehen. Sie implizieren Strenge und Kontrollsucht sowie die mangelnde Fähigkeit, sich gehen zu lassen. 
Ausgefallene Frisuren wie Side-/ Undercuts und bunte Haare wirken sehr rebellisch, selbstbewusst und tough. Einige finden es mutig und beeindruckend, die anderen eher unweiblich und nicht angemessen.
 
Farbe
Mit Farben verhält es sich ähnlich. Kaum jemand mag Blocksträhnen im 90-er Jahre-Look. Zu künstlich wirkende Farben ernten oft ungewollte Reaktionen, es sei denn Sie daten einen Raver.
 

Bleiben Sie Ihrem Stil treu

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Stil und Typ treu bleiben und sich wohl in Haut und Haaren fühlen. Für Männer zählen Natürlichkeit, Authentizität, eine gewisse Leichtigkeit und Selbstachtung. Also verbiegen Sie sich nicht indem Sie seinetwegen zum Friseur rennen obwohl Ihnen Ihre jetzige Frisur sehr gut gefällt.
Falls Sie unsicher sind, fragen Sie jemanden, dem Sie vertrauen.
 
 
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