Gesunde Ernährung

Abnehmen mit veganer Ernährung

Wer sich rein pflanzlich ernährt, beschäftigt sich sehr viel mit seinem Essen, lebt also meist sehr bewusst. Deshalb ist es mit veganer Ernährung oft leichter, Gewicht zu verlieren. Wenn Sie also eine Diät planen oder einfach abnehmen möchten: Warum probieren Sie es nicht mal mit veganer Ernährung?

Abnehmen mit veganer Ernährung Abnehmen mit veganer Ernährung © lisegagne/iStock

Auch wenn es für manche schwer vorstellbar ist: Vegane Ernährung kann sehr viel Spaß machen. Wer sich näher mit veganer Ernährung befasst, stellt fest, dass es dabei um viel mehr geht als um militanten Tierschutz, Gesundheitskult oder gar radikalen Diätwahn. Auch wenn Tierschutz und Gesundheit für viele Veganerinnen und Veganer eine große Rolle spielen, geht es doch in erster Linie um die Philosophie, dass der Mensch hervorragend ohne tierische Produkte auskommen kann. Und dass es dafür die leckersten Gerichte und Rezeptideen gibt, ist spätestens seit Attila Hildmann kein Geheimnis mehr.

So funktioniert die vegane Diät

Abnehmen mit veganer Ernährung - wie geht das? Im Prinzip wie von allein, denn: Wer sich vegan ernähren möchte, ist darauf angewiesen, sehr stark auf seine Ernährung und deren Inhaltsstoffe zu achten. Mit veganer Ernährung geht also ganz automatisch ein recht bewusster Lebenswandel einher. Veganerinnen und Veganer beschäftigen sich viel mit ihrem Essen, was zwar nicht immer die perfekte Traumfigur zur Folge hat, sich aber in der Regel doch positiv auf die körperliche Gesundheit auswirkt. Weniger gesättigte Fettsäuren und mehr Vitamine tun ihr Übriges. So gibt es für die vegane Diät keinen klassischen Diätplan, sondern eine schlichte zentrale Aufgabe: Beschäftige dich mit deinem Essen!

Das vegane Angebot wächst

Vegane Schokolade

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Sicher passt eine vegane Lebensweise nicht zu jedem Menschen. Doch Ausprobieren lohnt sich! Für alle Produkte, die wir von der Fleisch-, Wurst- und Käsetheke sowie aus den Regalen mit Ei- und Milchprodukten gewohnt sind, gibt es vegane Alternativen. So lässt sich Butter durch pflanzliche Margarine ersetzen, Milch durch Mandel- oder Sojamilch, Fleisch durch Tofu oder Seitan, Aufschnitt und Käse durch die große Vielfalt an veganen Brotaufstrichen, die der Markt mittlerweile bietet. Das Sortiment der veganen Lebensmittel hat sich in den vergangenen Jahren ohnehin sehr stark weiterentwickelt. Immer mehr Anbieter überströmen mit stets neuen veganen Produkten die Reformhäuser, die kleinen Bioläden und großen Bio-Supermärkte. Sogar die großen Discounter bieten immer mehr Veganes. Auch wenn Sie gerne backen, müssen Sie als zukünftige Veganerin nicht darauf verzichten. Im Gegenteil: Wer sich in der Küche und am Ofen gut auskennt und Spaß am Backen hat, kann mit ein paar Umstellungen bei den Zutaten superleckere vegane Kuchen zaubern. Das ist deutlich einfacher, als veganen Kuchen beim traditionellen Bäcker zu bekommen.

Tipps für vegane Rezepte

Unabhängig von den neuen Produkten auf dem Markt lässt es sich aber auch mit konventionellen Lebensmitteln sehr gut vegan leben. Wer viel und gerne mit Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln (aus Hartweizengrieß natürlich), Hirse, Quinoa, Bulgur, Couscous, pfalnzlichen Ölen und frischen Kräutern kocht, hat überhaupt kein Problem damit, leckere vegane Gerichte auf den Tisch zu zaubern. Dass veganes Essen nicht satt mache, ist ein Vorurteil, denn in den angesprochenen Produkten stecken genügend sättigende Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Damit Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgefüllt fühlen, ist es vielmehr von großer Bedeutung, jede Mahlzeit bewusst zu genießen und langsam zu essen. Das kann tatsächlich eine bedeutsame Auswirkung auf den Sättigungseffekt haben.

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Autor:
Oliver Wasse