Psychologie: DAS ist der häufigste Grund, an dem Beziehungen scheitern

Psychologie: DAS ist der häufigste Grund, an dem Beziehungen scheitern

Warum sich Paare trennen, ist vielschichtig und kann sehr individuell sein. Allerdings gibt es einen ganz bestimmten Faktor, der laut Forschung ein besonders hohes Risikopotenzial birgt. Wir verraten, was der häufigste Trennungsgrund bei Partnerschaften ist.

Wer heiratet, gibt sich das Versprechen, den Rest seines Lebens miteinander zu verbringen. In Realität sieht das jedoch anders aus. Die Scheidungsrate in Deutschland liegt bei etwa 40 Prozent. Woran liegt es, dass unser einstiger Traumpartner irgendwann doch nicht mehr zu uns passt?

Aus diesem Grund trennen sich die meisten Paare

Fremdgehen, schwindende Gefühle, Stress, Auseinanderleben – für Trennungen gibt es viele Gründe. Dem zugrunde liegt jedoch laut der Forschung ein ganz bestimmtes Verhalten. Lesen Sie hier, woran die meisten Beziehungen tatsächlich scheitern, laut Studie.

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Studie: Missachtung lässt Partnerschaften scheitern

Der US-amerikanische Psychologe John Gottman, der sich auf Beziehungen spezialisiert hat, untersuchte in einer Studie über einen Zeitraum von mehreren Jahren hunderte frisch verheiratete Paare.
Er beobachtete Ihre Kommunikation und analysierte diese in Bezug darauf, ob diese glücklich zusammenblieben oder sich trennten. Das Ergebnis war überraschend eindeutig.
Der Grund, an dem die meisten Beziehungen scheiterten, heißt Missachtung.

Untersucht wurde einfache, alltägliche Kommunikation und die Reaktion des Partners darauf. Die Paare, bei denen ein Partner die Aussage der besseren Hälfte komplett ignorierte, genervt oder abweisend reagierte, die Augen rollte oder gar unfreundlich wurde, trennten sich am Ende eher, als diejenigen, die freundlich und aufmerksam miteinander umgingen.

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Respektvolle Kommunikation ist wichtig für erfolgreiche Partnerschaft

Wiederholte Missachtung und Verachtung sei laut Psychologe John Gottman die gefährlichste Bedrohung einer Beziehung. Wer sich nicht ernst genommen oder gar runtergemacht fühlt, kann seinem Gegenüber mit der Zeit kaum noch Liebe zeigen. Die richtige Kommunikation ist also sehr entscheidend, in sie sollte rechtzeitig investiert werden. Wer bemerkt, dass dies ein Problem in der Partnerschaft ist, sollte nicht zögern, Hilfe von außen durch eine Therapie in Anspruch zu nehmen.

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