Frau für gewisse Stunden „Ich begleite einen berühmten Sportler"

Birgit ist 46 und arbeitet als Escort-Lady. In ihrem ersten Job war sie Erzieherin, in ihrem zweiten kümmert sie sich um einsame Geschäftsmänner und verdient ihr Geld mit, dem von ihr angebotenen, Begleitservice. Sie berichtet hier, von ihrem Leben, Sex und Prostitution.

Für diesen Job musst du einiges mitbringen. Die Agentur erwartet eine selbstbewusste, niveauvolle und kultivierte Persönlichkeit, die, so die explizite Beschreibung, „auch offen für Abenteuer ist“. Über Sex wird in solchen Agenturen nie direkt gesprochen. Das wäre zu billig. Man muss ein gepflegtes Äußeres haben und über eine gute Allgemeinbildung verfügen. Für meinen Beruf sind Fremdsprachenkenntnisse ebenfalls erforderlich; ich selbst spreche ganz passabel Englisch und Französisch. Nach dem Bewerbungsgespräch werden Fotos gemacht, unter anderem auch in Dessous. Private Schnappschüsse wollen sie nicht haben. Du musst einen Fragebogen ausfüllen mit deinen Interessen, deinem Werdegang und den Körpermaßen. Die suchen keine Topmodels, sondern ganz normale Frauen. Ich selbst bin 168 cm groß, trage Kleidergröße 38/40, habe blaue Augen, blond gesträhnte, schulterlange Haare. Das Mindestalter ist 21 Jahre; nach oben gibt es keine Grenzen. In meiner Agentur arbeiten Escort-Ladys, die sind Mitte 50.

Ich begleitete einen Sportler

Vier Tage nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich meinen ersten Job. Für 24 Stunden. Ich begleitete einen international berühmten Sportler. Mehr darf und will ich nicht sagen. Außer dass ich beim ersten Mal ziemlich aufgeregt war. Aber das kennen die Männer schon, die einen Begleitservice buchen. Und dann helfen sie dir, deine Unsicherheiten zu überwinden. Darin sind sie wirklich routiniert. Die Männer, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, kommen aus allen Bereichen. Auch Politiker sind darunter. Aber das ist mir egal. Ich bewerte das nicht. Hauptsache, ich mache meinen Job gut, und die Kunden sind zufrieden. Dann empfehlen sie mich weiter oder buchen mich immer wieder. Stammkunden sind das Beste, was dir passieren kann. Man kennt sich, ist aufeinander eingespielt. Das macht es weniger anstrengend. Ich arbeite im ganzen Bundesgebiet, auch weltweit, wenn es der Auftrag erfordert. Ich war bereits in Mailand, Genf, auf Mallorca, in Barcelona, Kopenhagen, ein Wochenende in New York.

1 2 3
Schlagworte: