Die Kraft des Unterbewusstseins nutzen So entfaltet ihr euer ganzes Potenzial

Es gibt nur wenige wichtige Fragen im Leben – kennt ihr die Antworten schon? Die wichtigsten Fragen sind am schwierigsten zu beantworten: Wer bin ich? Was will ich? Warum stehe ich mir manchmal selbst im Weg? Der Schlüssel zu den Antworten und damit zu einem gelingenden Leben liegt oft im Unterbewusstsein verborgen. Es ist leichter, als man denkt, ihn dort zu finden! Doch wir müssen den Weg aktiv beschreiten, um den Dingen auf die Spur zu kommen, die uns beeinflussen.
 

So entfaltet ihr euer ganzes Potenzial So entfaltet ihr euer ganzes Potenzial © Pixabay

Das Unterbewusstsein beeinflusst unser Leben

Wenn wir im Alter von zwei Jahren aus einem hoch gelegenen Fenster schauen und die Höhe uns Angst macht, erleben wir eine Prägung, die unser restliches Leben maßgeblich beeinflussen kann. Es könnte sein, dass sich eine ausgewachsene Höhenangst entwickelt, die uns später hemmt und uns davon abhält, Dinge zu tun, die wir gern wollen. Das Problem: Wir können uns an dieses Ereignis nicht erinnern (das Gedächtnis funktioniert zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig) und haben somit keine Möglichkeit, es als mögliche Blockade aufzulösen. Doch unser Unterbewusstsein speichert das Erlebnis, verbirgt es in seinen unendlichen Tiefen und verhindert, dass wir uns erneut in Gefahr bringen. Denn es hat einen sehr großen Einfluss auf unser Leben – sogar deutlich mehr als unser Bewusstsein, das ohnehin nur einen kleinen Ausschnitt der als Realität wahrgenommenen Umgebung erfassen und verarbeiten kann. 

Wir entfalten nicht unser ganzes Potenzial

Das mit der Höhenangst ist nur ein kleines Beispiel. Wir wissen, uns passieren unzählige Dinge, nicht nur wenn wir klein sind. Und wir spüren unzählige Blockaden. Wir verlieben uns scheinbar immer wieder in die falschen Partner, treffen die falschen Entscheidungen, kommen im Beruf nicht voran oder haben Selbstzweifel, die übermächtig sein können. 

Wenn es uns gelingt, einen Zugang zu diesem bedeutenden Teil unserer Psyche zu bekommen, dann können wir:

  • die unbewussten Motive aufdecken, die hinter unserem Handeln stecken
  • negative Glaubenssätze auflösen und durch hilfreiche ersetzen
  • alte Programmierungen löschen
  • unerwünschte Verhaltensmuster ersetzen/Sucht überwinden 
  • unsere wahren Ressourcen ausschöpfen

Welche möglichen Wege gibt es, uns selbst besser erforschen zu können?


Deute deine Träume und lerne, was dich beschäftigt 

Nachts verarbeitet unsere Psyche die Dinge, die wir erlebt haben. Selbst wenn wir gar nicht bemerkt haben, dass uns ein Thema des Tages, eine Begegnung oder ein Erlebnis beschäftigt, im Traum kommt es ans Licht. Die Traumdeutung ist seit jeher eine ideale Methode, um Licht in die eigenen Tiefen zu bringen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

  • Um durch die Träume wirklich mehr über sich selbst erfahren zu können, ist es notwendig, besonders starken Einflüssen am Tag fernzubleiben. Wenn ihr euch also entschließt, euch selbst durch eure Träume auf die Spur zu kommen, solltet ihr erst einmal auf gruselige oder aufregende Fernsehserien und Filme verzichten, denn natürlich werden diese auch vom Unterbewusstsein verarbeitet. Zwar reagiert jeder Mensch anders auf gruselige Bilder, doch das Unterbewusstsein wird in jedem Fall beeinflusst. 
  • Die Träume werden beginnen, sich zu verändern, wenn ihr diesen Weg geht. Sie werden mehr und mehr zu einer Innenschau und ermöglichen ab einem bestimmten Punkt, genaue Kenntnis über euren inneren Zustand zu erlangen.
  • Beginnt damit, eure Träume gleich nach dem Aufwachen zu notieren, und zwar ohne sie zu werten oder schon erklären zu wollen. Legt euch dafür einen Stift und ein schönes Traumtagebuch auf den Nachtisch und macht es euch zur Gewohnheit, alles gleich aufzuschreiben.
  • Es gibt universale Traumsymbole, doch häufig unterscheiden sich die Erklärungen auch. Wer einmal von einem Hund gebissen wurde, für den hat er als Traumsymbol eine andere Bedeutung als für jemanden, der mit Hunden aufgewachsen ist.
  • Die Königsdisziplin sind Klarträume, auch luzide Träume genannt. Dabei ist es so, dass ihr wisst, ihr träumt, während ihr es tut. Wenn ihr an diesem Punkt anlangt, dann habt ihr die Möglichkeit, euer Unterbewusstsein direkt zu beeinflussen.


Übe dich in Mediation und erlange innere Ruhe

Die Meditation ist eine Technik, die eher in fernöstlichen Ländern gelehrt wird und oft in einem Atemzug mit Yoga oder Kampfsport genannt wird. Doch auch wir westlichen Menschen profitieren ganz gewaltig, wenn wir lernen, aus der stürmischen See unserer aufgewühlten Gedanken auszusteigen und und stattdessen auf einem ruhigen See treiben zu lassen. Meditation kann zu Gedankenstille oder mehr Achtsamkeit verhelfen und dazu führen, dass wir uns selbst besser kennenlernen. Wir können dabei lernen, unser eigene Stimme tatsächlich zu hören, die im Gewühl des Alltags häufig untergeht.
Das Meditieren kann man sich selbst beibringen – auch wenn es natürlich eine Herausforderung ist, denn wir sind es gewohnt, in einem beständigen Rausch der Gedanken zu leben. Wenn ihr es allein nicht schafft, findet ihr bestimmt einen Kurs in eurer Nähe.

Mediation kann besonders effektiv sein, wenn sie durch Yoga unterstützt wird. Die intensiven Atemübungen und Dehnungen helfen gegen die Blockaden, die sich im Körper festgesetzt haben und von dort auf das Unterbewusstsein wirken. 


Hypnose hilft gegen Blockaden

Ihr kommt allein nicht weiter? Wer eine krasse Blockade spürt und nicht weiß, wo deren Ursache liegen könnte, der kann sich durch einen erfahrenen Hypnotiseur helfen lassen. 

Der erste Schritt ist jedoch, die Blockade überhaupt wahrzunehmen! Dafür gibt es einerseits verschiedene Tests, die man online machen kann, andererseits kann ein mutiger Blick auf das eigene Leben die nötige Erkenntnis liefern. Wenn ihr oft das Gefühl habt, unglücklich zu sein, dass euch Dinge nicht gelingen oder sich das Leben unter euren Händen ganz anders entwickelt, als ihr es euch gewünscht habt, dann kann Hypnose helfen.

Wie findet man den richtigen Hypnotiseur?

Der erste Weg führt meist ins Netz, wo sich zahlreiche Praxen auch in eurer Nähe online präsentieren. Noch besser ist es jedoch, man hat jemandem im Bekanntenkreis, der bereits Erfahrungen sammeln konnte und einen Spezialisten empfehlen kann. Hypnose ist Vertrauenssache. Das heißt auch, dass ihr auf euer Bachgefühl hören solltet, wenn ihr einen Hypnotiseur das erste Mal trefft. Ist er der richtige?

Meist reicht schon eine einzige Sitzung, um die Blockade zu identifizieren und zu lösen. Die neu gewonnene Freiheit könnt ihr dann im Alltag umsetzen, um endlich das Leben zu kreieren, das ihr euch von Herzen wünscht. 

 
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