Gaming & Co. Playstation, Casino, Online-Spiele: so behalten Eltern die Kontrolle

Weihnachten steht vor der Tür und auf den Wunschzetteln vieler halbwüchsiger Kinder finden sich Spiele-Konsolen oder ein Gaming-PC. Dabei unterscheiden sich die Meinungen der Eltern zu den Spielen deutlich. Während manche Eltern, die vielleicht selbst in ihrer Jugend schon gezockt haben, sich auf gemeinsame, digitale Spiele-Abende freuen, sind andere besorgt.

Spielekonsole Controller Playstation, Casino, Online-Spiele: so behalten Eltern die Kontrolle © JESHOOTS-com / Pixabay

Das Angebot an Spielen wächst

Das Angebot an Spielen wird immer größer und vielfältiger, sodass man selbst kaum den Überblick behalten kann. Fakt ist jedoch, dass Online-Spiele einen festen Platz im Leben vieler Jungendlicher und Erwachsener haben. Während die einen am PC mit anderen Spielern in Fantasiewelten eintauchen oder in einer virtuellen Realität ein Haus bauen, einem Job nachgehen und Kinder bekommen, spielen die anderen online Poker oder drehen das Casino-Rad, immer in der Hoffnung auf einen großen Gewinn. Eines ist klar: Wer selbst einmal online gespielt und vielleicht sogar gewonnen hat, kann die Faszination am Spielen leichter nachvollziehen. 

Am Anfang kostenlos 

Der Einstieg ist dabei meistens leicht und oft kostenlos, während sich erst im Nachhinein Kosten ergeben. Man steigt gratis ein, kann jedoch viele Funktionen erst nach Zahlung einer Gebühr verwenden. Bei den erwachsenen Spielern, die sich gern ein wenig Casino-Flair auf den Browser holen, ist das mit den Boni zu vergleichen, wie sie etwa auf https://www.casinoechtgeld.com zu finden sind. 
Natürlich gibt es auch Spiele, die dauerhaft kostenlos sind, wie sie etwa auch auf unserer Seite gespielt werden können. Das sind meist jedoch „kleine“ Spiele, die keinen großen Programmieraufwand erfordern und deshalb kostenlos gespielt werden können. Häufig wird hier Werbung eingeblendet, über die sich das Ganze dann finanziert. Doch auch solche Spiele können schon zu einem dauerhaften Konsum verleiten – wie groß ist die Gefahr?

Zu viel, zu lange, zu oft – was Eltern bei Spielen befürchten 

Es kommt in manchen Familien zu regelrechten Dramen, wenn es um darum geht, welche Spiele wie lange gespielt werden dürfen. Die Besorgnis resultiert dabei häufig daraus, dass viele Eltern den Überblick verloren haben. Es gibt zahlreiche digitale Spielangebote, die auf dem Smartphone, am Tablet, dem PC und den Konsolen vom Wunschzettel in das Leben der Kinder eindringen. Manche Spiele finden nur online statt und Eltern wissen oft nicht genau, was dort eigentlich passiert. Zudem sind die Zahlungsmodelle oft undurchsichtig und manche Kinder tappen in sogenannte Abo-Fallen. Dabei werden über das Smartphone versehentlich Abonnements abgeschlossen, die dann Monat für Monat zu Buche schlagen.

Nicht nur vor zeitlich unkontrolliertem Konsum haben Eltern Bedenken, auch die Inhalte mancher Spiele geben ihnen Anlass zur Sorge. Die sogenannten Killer-Spiele stehen im Verdacht, aus braven Kindern gewalttätige Verbrecher zu machen, obwohl diese Kausalitäten natürlich nicht bestätigt wurden. 
Wie können Eltern also die Kontrolle behalten?

Das Wichtigste zuerst: Interesse zeigen 

Das Unbekannte ängstigt am meisten. Deswegen ist es sinnvoll, an den Spielen der Kinder Interesse zu zeigen, ohne jedoch gleich eine Wertung abzugeben. Man kann sich sie Spiele zeigen lassen, fragen, was daran so spannend gefunden wird und es vielleicht selbst einmal probieren. Das ist in jedem Fall sinnvoller, als einfach skeptisch eingestellt zu sein, ohne das begründen zu können.
Oftmals wird sich herausstellen, dass die Spiele viel netter sind, als man eigentlich befürchtet hatte. Dann ist ein weiterer wichtiger Punkt, die Spielzeit auf ein angemessenes Maß zu bringen.

Feste Spielzeiten vereinbaren 

Wer ständig zockt, und vielleicht sogar am Abend noch vor dem Rechner hängt, wird im schlimmsten Fall negative Auswirkungen auf sein sonstiges Leben spüren müssen. Die anderen Interessen verlieren an Bedeutung, die Hausaufgaben werden nach hinten geschoben und vielleicht gar nicht erledigt. Die Noten können sich verschlechtern, sodass der Worst Case eintritt, den Eltern befürchten. Diese können und sollten das Spielen jedoch von Anfang an reglementieren und dadurch unter Kontrolle behalten. Feste Spielzeiten und verbindliche Absprachen, an die sich alle halten, helfen den Kindern und Jugendlichen, ihr Spielen unter Kontrolle zu behalten. 

Sozialer Druck in Online-Spielen 

Neben den Konsolen-Spielen, die man in der Regel nur mit physisch anwesenden Personen spielt, sind Online-Spiele anders strukturiert. Hier treffen sich Spieler aus aller Welt in einer virtuellen Umgebung und agieren mit ihren extra erschaffenen Avataren. Sie bilden Clans und müssen bestimmte Aufgaben und Abenteuer gemeinsam lösen und bestehen. Das bedeutet, dass leicht ein gewisser sozialer Druck entstehen kann. Ist nämlich ein Mitglied der Gilde schon im Bett oder sitzt noch an den Hausaufgaben, kommt unter Umständen die ganze Gruppe nur schwer oder gar nicht weiter im Spiel. Hier sollten Eltern von vornherein die Augen offenhalten. Experten empfehlen, Kinder unter zehn Jahren solche Spiele nicht allein spielen zu lassen. Später sollten Regeln aufgestellt werden, die jedoch eine gewisse Flexibilität beinhalten dürfen. Sonst wird man als Elternteil zum Spielverderber und die Kinder suchen sich andere Wege, im ungestört zocken zu können. Das Leven noch zu Ende spielen oder die Aufgabe lösen zu dürfen sorgt für eine mehr partnerschaftliche Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Analoge Hobbys schmackhaft machen

Auch wenn manche Eltern die Playstation oder das Tablet irgendwann am liebsten aus dem Fenster werfen würden, sie sind nun einmal da und das Spielen ist ein Teil des Lebens. Anstatt Vorwürfe zu machen oder Verbote auszusprechen, kann man einmal den eigenen Medienkonsum unter die Lupe nehmen. Wie lange ist man selbst am Handy? Unternimmt man eigentlich ausreichend Dinge, die „draußen“ stattfinden? Vielleicht ist das Spielverhalten des Kindes eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam mehr analoge Unternehmungen und Hobbys zu suchen, um der digitale Welt etwas Sinnvolles entgegenzusetzen. 

Schlagworte: