So läuft die Jungfernfahrt rund Urlaub mit dem Wohnmobil

Genug vom Pauschalurlaub in Touristenhochburgen? Mit dem Wohnmobil zu verreisen liegt im Trend, ist auch bei jüngeren Menschen angesagt. Also, einsteigen und Deutschland, Europa oder gar ferne Länder wie Kanada mit einem geräumigen Miet-Camper bereisen. Voraussetzung für ein gelungenes Abenteuer mit dem Wohnmobil ist eine ausgiebige Planung. Wir verraten, was Einsteiger vor und während der großen Fahrt beachten sollten.

Urlaub im Wohnmobil Urlaub mit dem Wohnmobil © Pixabay

 

Führerschein und Mindestalter 

Inhaber der Führerscheinklasse B dürfen Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht bewegen. Fahrer eines Mietwohnmobils müssen mindestens 21 Jahre alt sein. Vor der Fahrt sollten sich Fahrer mit dem Camper vertraut machen: Bremsverhalten und Kurvenradius sind anfangs ungewohnt, auch das Rangieren und Einparken sollte in Ruhe geübt werden. 

Zum Anfang eine Nummer kleiner

Während in Übersee die Straßen breit, die Distanzen lang und die Fahrzeuge riesig sind, gelten hierzulande andere Verhältnisse. Es muss nicht unbedingt ein XXL-Fahrzeug sein, gerade bei den ersten Fahrten innerhalb Deutschlands. Ein eher kompakter Miet-Camper ist für den Anfang auf deutschen Straßen die bessere Wahl als ein Riesen-Wohnmobil. 

Früh buchen und sparen

Wer sein Wohnmobil für den nächsten Urlaub früh bucht und beim Reisezeitraum auf die Nebensaison ausweicht, spart Geld. Zudem sollte nicht mehr mitgenommen werden als unbedingt notwendig. Das spart Gewicht und dadurch Treibstoffkosten. Mit einer vernünftigen und vorausschauenden Fahrweise lässt sich zusätzlich Sprit einsparen. Das Fahrzeug möglichst frühzeitig in der Heimat oder im Urlaubsland online reservieren, Wohnmobile lassen sich zum Beispiel bei CU-Camper buchen. So lässt sich oftmals noch etwas mehr sparen.

Nur mit Markise

Neulinge mögen schmunzeln und die Markise als spießigen Schnickschnack abtun, aber kein erfahrener Camper möchte seinen Schattenspender und Regenschutz missen.

© Pixabay/TheoRivierenlaan

Schattenplatz suchen

Parkt der Camper in der prallen Sonne, heizt das Gefährt schnell auf und wird zu einer Sauna. Falls kein anderer Stellplatz verfügbar: Rollos herunterlassen und spätabends vor dem Schlafengehen ordentlich lüften. 

Stellplätze reservieren

Der Vorteil eines Urlaubs mit dem Wohnmobil: Man kann selbst entscheiden, wo man halten und übernachten möchte. Aber: Bei aller Spontanität ist es ratsam, sich rechtzeitig Stellplätze herauszusuchen und diese gegebenenfalls zu reservieren. Apps für Camper helfen bei der Suche und Routenplanung.

Nicht wild campen

Moderne Stellplätze bieten viel Komfort, mit Campen in der Wildnis haben sie aber oft nur wenig gemein. Da ist die Verlockung groß, einfach wild zu campen. Wird schon keiner merken … In vielen Ländern ist Campen in der freien Natur aber verboten, bei Missachtung drohen mitunter hohe Strafen.

Vor der Weiterfahrt das Fahrzeug checken

Sind alle Fenster und Türen geschlossen? Auch die Dachluke? Ist das Gas abgedreht, sind die Stromkabel getrennt und der Frischwassertank gefüllt? Ein Kontrollgang von außen und innen ist Pflicht, bevor es wieder auf die Piste geht. 

Frischwassertank nicht komplett füllen

Jeder Liter Wasser erhöhen das Gewicht und den Benzinverbrauch. Erfahrene Camper füllen daher den Frischwassertank in der Regel nicht bis zum Anschlag, sondern nur etwa zur Hälfte. Dann bleiben immer noch rund 50 Liter zum Händewaschen und Kochen. Auffüllen ist in der Regel kein Problem. 

WC nur im Notfall benutzen

Wer das WC benutzt, muss es auch reinigen. Das ist kein Vergnügen. Es empfiehlt sich daher, den Ganz zur Toilette möglichst auf dem Campingplatz oder einer Raststätte zu erledigen.

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