Tipps gegen Hautunreinheiten Hitzepickel: Was gegen die lästigen Pickelchen hilft

Mit Hitzepickeln haben Frauen in jedem Altern zu tun - und jetzt sind sie wie bestellt wieder da. Wie sie entstehen und was Sie am besten dagegen tun können!

Hitzepickel Hitzepickel: Was gegen die lästigen Pickelchen hilft © iStock

Artikelinhalt Hitzepickel

1. Warum bekommen wir Hitzepickel?
2. Welche Arten gibt es und was können wir dagegen tun?
3. Was Sie gegen die Entstehung von Hitzepickeln tun können

Warum bekommen wir Hitzepickel?

Schweiß wird über unsere Haut abgesondert, um dort zu verdunsten. Wenn die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen verstopft sind, ist der der Vorgang gestört, es kommt zum Hitzestau und es entstehen sogenannte Hitzepickel. Auf der Haut kann das wie ein Ausschlag aussehen oder wie eine Sonnenallergie. Aber nicht nur hohe Temperaturen führen im Sommer zu den ungeliebten Plagegeistern, sondern auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Hitzepickeln können und unter den Achseln oder am Dekolleté ärgern - praktisch überall, wo sich die Hitze staut.

Welche Arten gibt es und was können wir dagegen tun?

Wir unterscheiden zwei Arten von Hitzepickeln: Miliaria cristallina und Miliaria rubra. Am weitesten verbreitet ist die Miliaria cristallina: die kleinen mit Wasser gefüllten Bläschen sind harmlos, platzen meist von selbst und entstehen sporadisch, wenn sich die Hitze staut. Sobald die Schweißdrüsen wieder frei sind, verschwinden sie in der Regel von selbst. Falls Sie die Pickelchen doch etwas ärgern sollten, werden Sie eine Zinkmixtur aus der Apotheke.

Miliaria rubra ist wesentlich unangenehmer, denn tieferliegende Schweißdrüsen sind verstopft. Das heißt, der Schweiß breitet sich innerhalb der Haut aus, weil er nicht mehr zum Verdunsten an die Oberfläche treten kann. Die Haut reagiert mit Rötungen und juckenden Bläschen – wenn man sich viel kratzt, kann es sogar schmerzhaft werden. Vermeiden Sie dies also! Auch bei der Miliaria rubra hilft eine Zinktinktur – lassen Sie sich aus der Apotheke auch ein Puder mitgeben: Es hält die Haut trocken, was die Entstehung von Bakterien verhindert. 

Was Sie gegen die Entstehung von Hitzepickeln tun können

Wie bereits erwähnt, entstehen Hitzepickel durch Hitzestau. Daher können Sie einiges dagegen tun, damit sie gar nicht erst entstehen:

  • Tragen Sie im Sommer weite und luftige Kleidung aus naütrlichen Materialien wie Baumwolle.
  • Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne.
  • Vermeiden Sie die Mittagssonne.
  • Verwenden Sie stets einen Sonnenschutz.
  • Vermeiden Sie Getränke und Speisen, die Sie ins Schwitzen bringen wie Alkohol oder scharfe Gewürze.
  • Duschen und trinken Sie lauwarm: Kalte Duschen und eiskalte Getränke treiben die Schweißproduktion stark an, weil der Körper die Temperatur ausgeleichen muss.
  • Verwenden Sie unparfumiertes Thermalwasser zur Erfrischung zwischendurch. 
  • Trinken Sie Salbeitee: Die ätherischen Öle verringern die Schweiproduktion.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Schöne Haut in jedem Alter
Pflegecreme für die Nacht: Worauf kommt es an?
 

Schlagworte: