16. August 2014
Susanns Faustregel: Polka-Dots

Wie trägt man eigentlich Punkte?

Die besten Styling-Tipps von FÜR SIE-Modeexpertin Susann Faust. Dieses Mal zeigt sie Mode mit Polka-Dots. Die Punkte waren in den 50er-Jahren beliebt, stehen aber auch heute noch für edle Weiblichkeit.

in den 50er-Jahren waren Kleider und Blusen mit verspielten Polka-Dots der Inbegriff von Weiblichkeit. Auch jetzt wird wieder fleißig getupft, doch weitaus nicht mehr so niedlich wie vor 60 Jahren. Hier meine Tipps für ein gelungenes Styling: Punkte brauchen Partner. Kombiniert man das Muster zu unifarbenen Teilen, wird es vordergründig und der Look somit schnell mädchenhaft. Klare Streifenmuster wie bei meinem Outfit beruhigen die wuseligen Punkte und schaffen Kontur. Der Animal-Print setzt dem Pünktchen-Muster etwas Wildes entgegen und lässt es so grafischer wirken – sehr edel!

Mit Farbe punkten. Der Klassiker Blau auf Weiß geht immer. Dreht man die Kombi um, wie bei meinem Look, bekommt das Outfit eine elegante Note. Look 1 zeigt, dass Tupfen in gedeckteren Farben automatisch edler wirken. Der Rock setzt auf Waldgrün und Dunkelblau. Ungewöhnlich und spannend.

Auf die Mustergröße achten. Bei üppiger Oberweite sollte man eher zu mittelgroßen bis kleinen Punkten greifen, denn große tragen auf. Ähnliches gilt für Röcke und Hosen – je kleiner und grafischer der Print, umso schmeichelhafter.

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