STREETWEAR: SO TRAGEN SIE DIE TREND-PIECES FÜR EINEN URBANEN LOOK

Streetwear Looks liegen seit langem im Trend – wir lieben die lässigen Outfits, die gleichzeitig bequem und unglaublich stylisch sind. Wir zeigen Ihnen die angesagtesten Stücke der kommenden Saison und wie Sie damit eine richtig gute Figur machen.

Photo by Brooke Cagle on Unsplash SO TRAGEN SIE DIE TREND-PIECES FÜR EINEN URBANEN LOOK © Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Die zahlreichen Fashion Blogs sind immer eine inspirierende Quelle um nach neuesten Modetrends zu stöbern. Ein Stil ist hier seit Jahren überall präsent und aus unserer Lieblingsgarderobe nicht mehr wegzudenken: Die Rede ist von Streetwear. Die Outfits spiegeln den lässigen Look der Straße wider und wir schätzen daran nicht nur die bequemen Teile, sondern dass wir damit auch im Alltag einfach modisch gekleidet sind.

Streetwear oder Street Fashion?

Die zwei Begriffe tauchen zwar häufig im selben Zusammenhang auf, haben aber eigentlich eine ganz unterschiedliche Bedeutung. Die Bezeichnung Streetwear tauchte als erstes im Zusammenhang mit der Subkultur der Skateboard-Szene in den 1970er Jahren auf – und zwar beim Fashion-Label Vision Street Wear.

Typisch für die Sportkleidung der Skater waren Hoodies, bunt bedruckte T-Shirts und Sneakers oder auch spezielle „Skater Schuhe“. Erst später setzte sich der Begriff in weiten Teilen der modischen Welt als allgemeine Bezeichnung eines stylischen Straßenlooks durch, der von urbanen Elementen geprägt ist.

Damit zeigte sich vor allem eine klare Grenze zwischen den Outfits, die tagsüber getragen wurden und der Kleidung, die abends zum Ausgehen für Clubs, Bars und Discotheken vorgesehen waren.

Street Fashion als Teil der Hip‑Hop Kultur

Street Fashion hingegen hat seine Ursprünge in der Hip-Hop Kultur – allerdings ebenfalls in den 70er Jahren. Wie kaum eine andere Szene rund um einen Musikstil grenzten sich die Anhänger hier schon früh mit ganz eigenen modischen Besonderheiten von anderen Subkulturen ab.

Hier kommen jedem vermutlich die weit geschnittenen Baggy-Pants und Shirts in Übergrößen und im Stil von Trikots bekannter Sportmannschaften in den Sinn. Sneakers, Käppis und Hoodies sind ebenfalls charakteristisch für die Hip-Hop-Mode, was vermutlich ebenfalls zur Vermischung der beiden Begriffe beigetragen hat.  

Was gerade als besonders angesagt galt, wurde bereits damals von verschiedenen „Influencern“ vorgelebt: Die Stars der Szene, bekannte Sänger, Rapper oder auch berühmte Fans aus der Sport- oder Filmwelt trugen die typische Mode und verbreiteten die Trends.

Streetwear als Lifestyle-Mode

Heute versammelt sich unter dem Schlagwort Streetwear Mode aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Alles, was zum derzeitigen Lifestyle passt, fällt inzwischen unter diesen Begriff. Das können nach wie vor sportliche Outfits mit Elementen der Hip-Hop-Kultur sein, oder auch ein eleganterer Dress mit einem Kleid, einer hübschen Bluse oder schicken Absatzschuhen. 

Die Streetwear- oder Street-Style‑Fotografie hat sich dabei als eigenes Genre bei der Modefotografie entwickelt. Professionelle Fotografen oder ambitionierte Hobbyknipser teilen auf ihren Blogs ihre schönsten Impressionen von schick angezogenen Menschen aus allen Ecken der Welt. Jeder kann hier verfolgen, welche neuen Trends dabei gerade in den angesagtesten Metropolen entstehen. Das Internet hat so in den letzten Jahren einen großen Teil dazu beigetragen, den Street-Style bekannt zu machen.

Die Straßen-Outfits spiegeln den Zeitgeist wider und oft sind auch kulturelle Einflüsse des jeweiligen Ortes zu sehen. Sie zeigen, wie die Menschen die Mode ganz individuell für sich interpretieren und sie vor allem im Alltag tragbar machen.  

Eigenheiten der Streetwear Mode

Doch was macht den typischen Streetwear‑Style am Ende aus? Was uns daran fasziniert sind oft ganz ungewöhnliche Kombinationen, die sich die anonymen Models der Styling-Blogs ausgedacht haben. Mit einem außergewöhnlichen Designerstück oder einem echten Vintage-Teil bekommt das restliche Outfit, auch wenn es sich um schlichte Stangenware handelt, das gewisse Etwas. In vielen Fällen drückt die Kleidung ein gewisses urbanes Flair – einen großstädtischen Charme aus.   

Die typischen Details

Dazu gehört etwa, dass sich immer wieder Details ganz unterschiedlicher Subkulturen wiederfinden, die auf die Mode übertragen werden. Auf Shirts und anderen Oberteilen sind aussagekräftige Prints, Logos oder Schriftzüge ein typisches Element. Sie gab es bereits in den Anfängen der Streetwear Mode und sind heute nach wie vor ein Trend‑Detail. Die Aufdrucke erinnern an Werbebanner, die auch im urbanen Raum zum Stadtbild gehören oder orientieren sich an der Ästhetik der Graffiti-Kunst.  

Charakteristisch ist weiterhin das Zitieren bestimmter Eigenheiten der Pop-Kultur. So tauchen beispielsweise immer wieder bekannte Figuren aus der Welt der Comics auf oder es werden Tiere und Fabelwesen – Flamingos, Möpse, Einhörner als Stilmittel eingesetzt.

Ikonen der Streetwear Mode

Kein klassischer Streetwear-Look ohne ein paar lässige Sneakers! Kaum ein anderes Stück ist so stark mit der urbanen Straßenmode verbunden, wie die Turnschuhe. So genießen nicht nur bestimmte Marken Kultstatus, auch einzelne Modelle sind zu wahren Ikonen geworden:

  • Nike Air Max 1: Das erste Modell mit der innovativen Sohlentechnik kam 1987 auf den Markt. Zahlreiche weitere folgten, ebenfalls mit den typischen „Luftkissen“.   
  • Chuck Taylor All Stars: Kurz einfach Chucks genannt sind diese Turnschuhe – egal ob in der niedrigen oder hohen Variante – aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken.
  • Vans: Die flachen oder halbhohen Sneakers mit der Gummisohle und dem markanten Streifen an der Seite waren zunächst DAS Aushängeschild der Skater Szene. Die Old Skool Variante trägt ein auffälliges Schachbrettmuster. Derzeit sind diese Schuhe wieder besonders angesagt.
  • Adidas Superstar: Dieses Modell mit der runden Frontkappe erlangte seine Berühmtheit vor allem dank der Stars der Rap Gruppe Run DMC. Frontmann Jam Master Jay war selten in einem anderen Paar anzutreffen und widmete den Schuhen einen eigenen Song.

Neben den Sneakers gehört für viele auch die typische Baseball Cap zum Sreetwear-Style dazu. Die Kappe wird auch Snapback Cap genannt, da sie sich hinten mit einer Lasche leicht an die passende Größe einstellen lässt. Neben den Logos von bekannten (Basketball-)Vereinen sind oft auch Graffiti-Tags aufgedruckt oder –gestickt. 

Von der Straße auf die Laufstege

Inzwischen hat sich die Straßenmode auch den High Fashion Bereich erobert. Bekannte Designer lassen sich ebenfalls von den Styles inspirieren, die auf den Modeblogs zu sehen sind. Viele verschiedene Einflüsse aus den unterschiedlichsten Subkulturen finden sich dann auch bei den Kollektionen wieder, die auf den Fashion-Shows rund um die Welt präsentiert werden.  

Was bislang eher nebenbei funktioniert hat, wird immer häufiger gezielt von den Modeunternehmen ganz gezielt verfolgt: Sie arbeiten mit berühmten Künstlern und Stars zusammen, um bestimmte Styles oder angesagte Stücke noch bekannter zu machen. Bei einigen Kooperationen werden die prominenten Stars dabei selbst aktiv und entwerfen eigene Teile oder ganze Kollektionen, die ihren ganz persönlichen Stil widerspiegeln.

War der typische Streetstyle bisher nur von den einschlägigen Marken erhältlich, übernehmen verschiedene Luxus-Labels heute ebenfalls den Stil und die charakteristischen Details für ihre Kollektionen. Teilweise gehen sie auch kreative Kooperationen mit anderen Marken und Designern ein.  

Die angesagtesten Streetwear Must-haves

Nachdem wir der Seele der Street-Fashion nun ein bisschen nähergekommen sind, widmen wir uns den aktuellen Trendstücken, die uns in der kommenden Saison immer wieder begegnen werden.

Bequeme Hoodies in außergewöhnlich

Wir fangen mit einem absoluten Klassiker an – dem Hoodie. Ohne ihn ist ein typischer Streetwear-Look kaum denkbar. Und mit ihm bekommt auch jeder noch so simple Style das gewisse urbane Etwas.

Als unverzichtbares Basic sollte es in keinem Kleiderschrank fehlen. Der Vorteil: Ein Hoodie ist unglaublich vielseitig kombinierbar. Er passt zur lässigen Jeans, kann aber auch genauso über einem verspielten Kleid getragen werden. Im Sommer ersetzt er uns die Jacke, wenn es abends mal etwas kühler wird und im Winter kann man sich in ein etwas größer geschnittenes Exemplar wunderbar einkuscheln.  

Auch wenn es dieses Kleidungsstück in der Streetwear Geschichte schon beinahe von Anfang an gibt, ist es nie langweilig geworden. Denn die Designer variieren den Kapuzenpullover stets mit den angesagten Trenddetails und sorgen so für Abwechslung. Schlichte Hoodies gehören wirklich zur Grundausstattung, dazu kann sich jeder das eine oder andere außergewöhnliche Exemplar das Repertoire ergänzen.  

Angesagt sind nach wie vor einfarbige Hoodies, die mit großformatigen Logoprints verziert sind. Allerdings bekommen sie so langsam Konkurrenz: Statt auffälliger Schriftzüge haben wir auf den Laufstegen zuletzt immer häufiger Hoodies mit prägnanten Streifenmustern entdeckt. Auch bei den Materialien wird es „bunter“: In der kalten Jahreszeit sind sie in kuscheligem Samt oder grellem Plüsch besonders trendige Begleiter. 

Gemusterte Stoffhosen in lässigem Schnitt

Neben unserer Lieblingshose, der Jeans hat diese Saison noch ein anderes Beinkleid das Zeug dazu, die Denims von ihrem Thron zu stoßen: Angesagt sind jetzt auch gemütliche Stoffhosen, die zudem in vielen trendigen Mustern zu haben sind. Charakteristisch ist ein bequemer Schnitt – sollte es einmal etwas kühler werden, lassen sich darunter auch ganz einfach wärmende Strumpfhosen verstecken. Hinzu kommen Details wie Gummizüge an den Füßen oder oben an der Taille oder auch ein Schnürband zum individuellen Regulieren der Weite. Einen schlichten Hoodie dazu – fertig ist der zeitgemäße Street-Look.

Die etwas elegantere Variante sind Stoffhosen aus etwas stabileren und hochwertigeren Materialien. Sie enden meist etwas über Knöchelhöhe oder in der Mitte der Wade und lassen sich besonders gut mit schicken Stiefeln oder Stiefeletten tragen. Längsstreifen sorgen für eine schlanke Silhouette und durch einen großzügigen Schnitt wird das Trendstück zum absoluten Figurschmeichler.   

Unisex-Trend: Weit geschnittene Hosen

Grundsätzlich darf es bei den Beinkleidern gerade wieder etwas voluminöser sein. Wir müssen die Skinny-Jeans zwar nicht ganz ins hinterste Schrankeck verbannen, doch sie bekommt ernsthafte Konkurrenz. Nach den weit geschnittenen Blazern im sogenannten Boyfriend-Look hat sich dieser Trend nun auch bei den Hosen durchgesetzt.

Die etwas formlosen Hosen orientieren sich heute an den modischen Vorbildern aus der Anfangszeit des Hip-Hop. Verschiedene Labels haben auch diesen Look immer wieder variiert und er ist heute besonders angesagt. Sie greifen den typisch lässigen Look neu auf und auch bei den Damen sind weite Schnitte bei Hosen angesagt.  

Zu den Must-haves zählen hier bequeme und weit geschnittene „Arbeitsoveralls“, die sogenannten Boiler Suits. Insgesamt verschwinden so zunehmend die Grenzen zwischen der geschlechtertypischen Mode – viele Teile sind als Unisex-Variante erhältlich.

Dennoch muss der Look mit den bequemen Hosenschnitten nicht maskulin wirken. Der Trick ist auch hier die passende Kombination mit dem restlichen Outfit. Hier solltet ihr auf starke Kontraste setzen: Mit einer verspielten Rüschenbluse oder einem eng anliegenden Top, das die weiblichen Kurven betont, bekommt das Ganze den notwendigen femininen Touch. Gerade zu den gemütlichen Overalls passen engere Oberteile besonders gut.   

 

Wer es noch femininer möchte, entscheidet sich für einen Jump Suit, der die Figur etwas stärker betont. Auch hier sind die Beine großzügig geschnitten. An der Hüfte lassen sich die Trendteile meist mit einem Gürtel oder Band raffen und formen. Mit schicken Schuhen ist dies auch ein perfektes Outfit um stilsicher aber in bequemer Garderobe zu feiern.

Trackpants mit Rallyestreifen

Ein Trend, der uns seit einiger Zeit begleitet trägt den Namen „Athleisure“. Dahinter steckt ganz einfach die Tatsache, dass sich Sportswear, die früher eher in der Freizeit oder für sportliche Aktivitäten vorbehalten war, inzwischen zur Alltagsmode gemausert hat. Sie ist salonfähig geworden und darf in manchen Branchen sogar in der Arbeitswelt getragen werden.

Nach den Sneakern oder lässigen Sporthemden und Trainingsjacken wird die Palette des Athleisure-Looks in dieser Saison um ein weiteres Trendstück erweitert: Jogginghosen und Trackpants haben in schlichten Farben, hochwertigen Stoffen und körpernahen Schnitten nichts mehr mit dem alten Schlabberlook zu tun.

Der sportliche Look ist jetzt überall auf den Straßen zu sehen. Häufig mit dabei: Ein kleines, aber besonders elegantes Detail. Die Seitennaht der angesagten Stücke ist mit einem modischen Rallyestreifen versehen. Mit dieser Finesse werden die Sporthosen nun endgültig geadelt. 

Essentials in Cord

Regelmäßig feiern bestimmte Looks, besondere Schnitte oder modische Details ein regelrechtes Revival. In diesem Jahr gebührt diese Ehre dem Cord Stoff. Viele werden das Textil mit der plüschigen Streifenstruktur mit altbackenen Hosen ihrer früheren Lehrer oder Jacken mit großformatigen Kragen aus der Hippie-Zeit in Verbindung bringen.  

Dabei wirken die angesagten Teile in dem Trendstoff der Saison alles andere als angestaubt. Mit zeitgemäßen Schnitten und in den aktuellen Farben verliert der Stoff endgültig sein altmodisches Image. In der besonders feinen Variante mit ganz schmalen Rippen wirkt er zudem auch bei Blusen und anderen leichteren Oberteilen sehr elegant und besitzt einen samtigen Glanz.

Dabei ist das Gewebe eigentlich ohnehin wie gemacht für die kalte Jahreszeit. Denn es fühlt sich nicht nur Kuschelig an, es ist durch seine feste Webart auch noch besonders warm. Genügend Argumente, um sich statt der Jeans im Winter öfters mal in eine schicke Cord-Hose zu werfen.    

Modische Highlights im Animal Print

Egal ob Tigermuster, Leopardenoptik oder Zebrastreifen – Animal Prints begegnen uns auch in dieser modischen Saison an allen Ecken und Enden. Die tierischen Looks gehören inzwischen zu den Dauerbrennern. Allerdings ist es nicht so einfach, hier die richtige Balance zu finden. Denn zu viel wirkt hier schnell verstörend oder gar ordinär.  

Wer in die Vollen gehen möchte, trägt ein Kleidungsstück, das völlig im Animal-Look gehalten ist. Etwa ein langes Kleid einen Jump-Suit oder auch einen Mantel. Um den nötigen Ausgleich zu schaffen sollte beim übrigen Outfit dann zu etwas Ruhigerem gegriffen werden. Unifarbene Strumpfhosen, ein schlichtes Oberteil – hier ist es besser, auf weitere auffällige Muster zu verzichten. Dennoch passen hier auch kräftige Farben ganz gut.  

Alternativ lassen sich Elemente im Animal Print nur ganz sparsam und gezielt einsetzen, mit Accessoires wie einer trendigen Tasche, einem Schal oder einem breiten Gürtel. Bei vielen angesagten Stücken finden sich passende Details wieder – mit aufgesetzten Taschenklappen oder einem raffinierten Hosenaufschlag in der Animal Print Optik.  

Details mit Fake Fur

Wem die tierischen Details gefallen, der wird sich ohnehin freuen, denn in dieser Saison wird’s plüschig-kuschelig. Dabei braucht niemand ein schlechtes Gewissen haben, denn statt echtem Fell ist Fake Fur angesagt. Statt wie bisher nur als Futter für einen warmen Kragen wird allerdings geklotzt statt gekleckert. Die absoluten Trendstücke sind gemütliche Pullover ganz im Teddybär-Look. Damit muss garantiert niemand frieren.

Neben dem „falschen Fell“ in Plüsch-Optik wird auch bei Jacken und Mänteln auf kuschelige Details gesetzt. Die modernen Materialien stehen dem natürlichen Vorbild dabei in nichts nach. Wer definitiv auf echtes Fell verzichten will, sollte jedoch vorsichtig sein, denn die beiden Varianten sind oft nicht so leicht voneinander zu unterscheiden. Dennoch gibt es ein paar deutliche Merkmale. Häufig fehlt zudem eine richtige Kennzeichnung auf dem Kleidungsstück.   

Sneakers im Color‑Block Design

Auch neue Sneakermodelle dürfen in dieser Saison nicht fehlen. Nachdem auf den Modeblogs und in den Hochglanzmagazinen lange Zeit Modelle in schlichtem Weiß oder einfachem Schwarz dominierten, wird es jetzt schön bunt. Um bei dem trüben Wetter für gute Laune zu sorgen, kommen uns die farbenfrohen Sneakers gerade recht.

Color‑Blocking ist hier angesagt. Die Turnschuhe kommen in knalligen Farben, die gut aufeinander abgestimmt sind. Um sie bestens zur Geltung zu bringen, sollte sich mindestens eine der Farben beim übrigen Outfit wiederfinden. So wirkt der Look wie aus einem Guss, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Alternativ kann die Kleidung auch in schlichteren Tönen gehalten werden. Dann werden die ausgefallenen Sneakers zum absoluten Hingucker und verleihen auch einer einfachen Jeans etwas Glamour.

Hüfttaschen als trendiges Detail

Zum Schluss widmen wir uns noch dem Trend‑Accessoire der Stunde: Der Hüfttasche. Auch sie ist ein typisches Urgestein früherer Streetwear-Subkulturen. Vor allem in der Skaterszene waren die Taschen beliebt. Hier konnte alles Wichtige verstaut werden und die Bewegungsfreiheit war nicht eingeschränkt.

Heue wird das Stück von den Modedesignern zeitgenössisch interpretiert – mit hochwertigen Materialien für einen edlen Look. Statt der klassischen halb abgerundeten Form sind auch rechteckige Modelle erhältlich. Wer etwas mehr Stauraum benötigt, findet zudem auch größere Exemplare. Statt auf der Hüfte werden sie manchmal – ähnlich wie ein Rucksack – allerdings vorne getragen.    

 

 
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