Sportlich mit Stil - Worauf kommt es bei der Trainingshose an?

Sportlich mit Stil - Worauf kommt es bei der Trainingshose an?

Längst haben es Trainingshosen in die erste Liga der Mode geschafft. Vorbei die Zeiten, in denen Karl Lagerfelds Spruch galt: „Wer eine Jogginghose auf der Straße trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“. Mittlerweile ist der gemütliche Alleskönner eines der beliebtesten Kleidungsstücke im Schrank einer modebewussten Frau. Denn die Trainingshosen werden längst nicht nur zum täglichen Workout getragen, sondern gelten als Alternative zu Jeans in der Freizeit oder beim Shopping. Bei der Auswahl gilt es jedoch einige Kriterien in Material und Schnitt zu beachten. Wir zeigen auch, welche Vor- und Nachteile Jogginghosen haben.

© Cottonbro/Pexels
Jogginghosen sind ein echter Alleskönner.

Trainingshose oder Jogginghose?

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Trainingshosen und Jogginghosen? Nein, eigentlich nicht. Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Kleidungsstück. Es sind Hosen, die in der Regel aus Sweatshirt-Stoff bestehen. Im Englischen werden Jogginghosen deshalb auch Sweat-Pants genannt. Aber: es gibt Unterschiede im Schnitt. Als Jogginghosen werden in der Regel die langen Sweat-Pants mit einem Bündchen am Knöchel bezeichnet. Oft sind die Hosen Teil eines Jogging-Anzugs mit passender Jacke. Der Begriff Trainingshose ist dagegen weiter gefasst: Er ist ein Überbegriff für kurze Hosen zum Trainieren und langen Jogginghosen mit und ohne Bündchen.

Bei Trainingshosen ist die Auswahl also groß. Doch welcher Schnitt ist für welchen Einsatzbereich geeignet?

Kurze oder lange Trainingshose

Wer im Winter draußen trainiert, sollte sich auf jeden Fall eine lange Trainingshose zulegen. Denn unten ohne wäre es schlichtweg zu kalt. Die Hosen überzeugen auch, weil viele Modelle mit Innenfutter zu bekommen sind. Außerdem gibt es die Jogginghosen mit Wadeneinsatz, durchgehendem Reißverschluss oder Knopfleiste an den Seiten.

Für zu Hause, das Fitness-Studio und natürlich das sommerliche Outdoor-Training sind kurze Trainingshosen geeignet. Hier hat man die Qual der Wahl zwischen Dreiviertel- und Sieben-Achtel-Längen. Besonders trendy: der Lagenlook. Kombinieren Sie eine kurze Trainingshose doch mal mit Leggings. Dann lässt sich die Hose auch im Winter tragen.

Kaufkriterien für Trainingshosen

Grundsätzlich sollten Sie vor dem Kauf einer Trainingshose immer genau überlegen, zu welchem Zweck die Hose letztlich verwendet werden soll. Nur zum Sport oder auch in der Freizeit? Achten Sie deshalb auf das Material, die Größe und die Passform:

Material

Trainingshosen aus Baumwolle sind besonders weich und atmungsaktiv. Sie lassen sich bei höheren Temperaturen waschen, trocken und sind damit pflegeleicht. Bei einem Materialmix aus Baumwolle, Viskose und Elasthan entsteht ein besonders angenehmes Tragegefühl. Die Hose erhält durch die dehnbaren Fasern auch eine gute Passform. Viele Baumwoll-Pants besitzen darüber hinaus eine angeraute Innenseite, die Schweiß beim Sport gut aufnimmt.

Polyester macht Trainingshosen extra robust und langlebig und lässt sie auch Stürze beim Jogging gut verkraften. Ideal sind Polyester-Hosen auch fürs Fahrradfahren und für alle Teamsportarten.

Besonders gut geeignet für alle schweißtreibenden Sportarten sind Modelle aus Klimafasern, die Schweiß aktiv nach außen ableiten.

Größe und Länge

Bei der Größe und Länge orientiert man sich beim Kauf der Trainingshose am besten an seiner eigenen Kleidergröße. Oft werden bei Jogginghosen die Angaben S (Small), M (Medium) und L (Large) gemacht. S entspricht dabei der Kleidergröße 34 bis 36, M 38 bis 40 und L einer Größe 42 bis 44. Auch die Größen XL, XXL und XXXL sind erhältlich und machen die Trainingshose auch für Schwergewichte zum bequemen Kleidungsstück.

Passform

Bei der Passform unterscheiden sich die Vorlieben von Damen und Herren, wenn die Trainingshosen in der Freizeit getragen werden. Männer greifen meist nach gemütlichen, weit geschnittenen Modellen, während Frauen sich oft für die engeren, figurbetonten Varianten entscheiden.

Kommt die Jogginghose beim Sport zum Einsatz sollte man sich je nach der Sportart für eine enge oder weitere Hose entscheiden. Wer mit der Hose laufen möchte, sollte auf eine enge Passform achten, die anliegt und Flachnähte besitzt. Vorstehende Nähte könnten beim Laufen für ein unangenehmes Gefühl an den Oberschenkeln verursachen.

Wer viel draußen unterwegs ist, sollte ein Modell mit Reißverschluss-Taschen wählen, um seine Schlüssel und das Smartphone verstauen zu können.

Vor- und Nachteile von Trainingshosen

Abschließend möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Trainingshosen vorstellen.

Vorteile:

-        Bequemes Tragegefühl
-        Unterschiedliche Passformen: enganliegend oder weit und locker
-        In verschiedenen Längen erhältlich: Drei-Viertel, Sieben-Achtel und lang
-        Jede Größe verfügbar, auch Übergrößen
-        In unterschiedlichen Materialien erhältlich
-        Mit Knöpfen, Taschen und Reißverschlüssen verfügbar

Nachteile:

-        Trainingshosen aus Baumwolle können bei Stürzen leicht reißen
-        Können (noch) nicht im Büro getragen werden
-        Bei schlechter Passform und hervorstehenden Nähten kann Reibung beim Laufen entstehen

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