28. April 2021

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Fendi: Eine Firma, die die Mode in ihrer DNA hat

Fendi: Eine Firma, die die Mode in ihrer DNA hat

Fendi ist nicht nur ein simples Modehaus, es ist die Firma, die über die Jahre hinweg die italienische Qualität im Ausland bekannt machen konnte. Das Unternehmen entstand aus einer starken Verbindung zwischen Adele Casagrande und Edoardo Fendi, die nicht nur Mann und Frau waren, sondern auch Geschäftspartner.

Fendi
© Fendi

Das Ehepaar eröffnete das Geschäft bald nach ihrer Heirat im Jahr 1925 und zunächst war Fendi eine einfache Pelzwerkstatt. Was als kleiner Laden in Rom gedacht war, wurde jedoch seit den frühen dreißiger Jahren zu einem Bezugspunkt für alle, die durch die Stadt kamen, sowohl Italiener als auch Touristen. Das Geschäft war also sofort ein großer Erfolg. Das wirkliche Glück des Unternehmens waren jedoch die fünf Töchter des Ehepaars Fendi, die die Zügel der Marke übernahmen und die Eltern ersetzten. Schon nach dem Tod ihres Mannes führte Adele Casagrande die Firma nur aus eigener Kraft weiter, doch dann traten die Töchter in das Familienunternehmen ein und machten Fendi zu einem wahren Triumphzug ganz in weiblicher Hand. Die fünf Frauen konnten im Laufe der Jahre jede ihren eigenen Beitrag in verschiedenen Bereichen einbringen, und es ist diese Zusammenarbeit, die es Fendi ermöglicht hat, zu wachsen und zu der berühmten Marke zu werden, die wir heute alle kennen. 

Die ersten Anzeigen des Erfolgs

Nachdem Fendi in ganz Rom bekannt geworden war, wurde in der Via Borgognona, einer der berühmtesten und wichtigsten Straßen der Stadt, ein neues Fendi Geschäft eröffnet. Diese Straße wurde tatsächlich nur von der Haute Gesellschaft frequentiert, und hier begann Fendi, seinen Ruf als Luxusmarke aufzubauen. Zusätzlich kaufte 1968 das berühmte amerikanische Kaufhaus Bloomingdale's eine ganze Kollektion von Fendi-Taschen, was dazu beitrug, dem Unternehmen eine exklusive Rolle in der Modewelt nicht nur in Italien, sondern auch im Ausland zu sichern. Das Prestige von Fendi wurde definitiv durch die wichtige Kooperation mit der Welt des Kinos bestätigt, da es sich um die Kleidung vieler berühmter Filme kümmerte, die infolgedessen auch von vielen berühmten Schauspielern getragen wurden.

Lagerfeld: Das letzte wichtige Teil im Puzzle

Dem Team der fünf Schwestern fehlte eigentlich noch eine letzte wichtige Komponente: Karl Lagerfeld. Deutscher Stylist und Fotograf, aber vor allem ein sehr wichtiger kreativer Geist. Er entwarf nämlich das Logo mit den zwei Fs, das wir heute alle kennen. In den fünfzig Jahren der Mitarbeit mit dem Unternehmen hat Lagerfeld einen großen Sinn für Ästhetik bewiesen und an Werbekampagnen und zahlreichen Kollektionen teilgehabt.

F wie Familie

Die Tradition der Familie Fendi hört aber nicht bei den fünf Erbinnen auf: Auch Anna Fendis Tochter, die heute wohlbekannte Silvia Venturini Fendi, trug enorm zum Erfolg der Marke bei. Ihr sind tatsächlich viele Inventionen zu verdanken, darunter auch die im Bereich der Handtaschen. Silvia Venturini Fendi ist nämlich das Genie hinter der berühmten Baguette-Tasche, die sich in den 90er Jahren entvölkert hat und immer noch als ikonisch gilt. Ein Produkt von unglaublichem Erfolg, das wirklich in die Geschichte der Weltmode eingegangen ist. Von dieser Tasche hat auch das Buch, das die Geschichte des Brands "Baguettemania" erzählt, seinen Namen. Ihr ist jedoch eine andere Kreation zu verdanken, die sogenannte Peekaboo-Tasche, die wir in den letzten Jahren an den prominentesten Stars gesehen haben, die sie dank der Geheimtasche im Inneren lieben. Silvia Venturini Fendi hat auch viele Jahre mit Karl Lagerfeld zusammengearbeitet, und gemeinsam haben sie es geschafft, dem Unternehmen Fendi das Prestige zu verleihen, das es am besten repräsentiert.

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