6. Oktober 2021
Zimmerpflanzen überwintern: So geht es richtig

Zimmerpflanzen überwintern: Die 4 besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Damit sich Zimmerpflanzen auch in der kalten Jahreszeit wohl bei uns fühlen, müssen sie optimal aufs Überwintern vorbereitet werden. Wie es gelingt und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.

Sie haben Ihre Balkon- oder Gartenpflanzen schon auf den Saisonwechsel vorbereitet – fehlen nur noch die Zimmerpflanzen! Ja, richtig gelesen. Nicht nur Pflanzen, die sich außerhalb unserer vier Wände befinden, müssen auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Gleiches gilt auch für die geliebten Zimmerpflanzen. Aber wie genau funktioniert das? Schließlich mangelt es unseren grünen Freunden in den Wohnräumen doch an nichts. Oder? Nicht ganz. Denn es gibt noch eine ganze Menge mehr zu beachten, wenn Sie Ihre Pflanzen gesund durch die Wintermonate bringen möchten.

Zimmerpflanzen überwintern: Die 4 besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Tipp 1: Lichtverhältnisse optimieren

In der kalten Jahreszeit leiden nicht nur wir unter dem fehlenden Sonnenlicht, auch unseren Pflanzen macht die Dunkelheit zu schaffen. Rücken Sie Ihre Zimmerpflanzen in den dunklen Monaten daher ruhig näher ans Fenster. Sollten Ihre Möglichkeiten begrenzt sein, können Sie sich auch mit einer Pflanzenlampe als Lichtquelle behelfen. So bekommen Strelizie, Geldbaum oder die Avocadopflanze auch an Tagen mit besonders wenigen Sonnenstunden ausreichend Licht.

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Tipp 2: Kälte vermeiden

Ob Orchideen, Elefantenfuß, Monstera, Strelizie oder Pilea. Zimmerpflanzen kommen doch am besten auf der Fensterbank zur Geltung. So ideal der Standort auch ist, im Winter kann er Ihren Pflanzen sogar schaden. Damit sich Ihre Zimmerpflanzen auch in den kalten Monaten auf der Fensterbank wohlfühlen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Blätter nicht in Kontakt mit der kalten Fensterscheibe kommen. Stellen Sie die Töpfe zusätzlich auf Untersetzer aus Filz, Holz oder Kork, damit die Wurzeln der Pflanze nicht auskühlen. Zugluft sollte beim Überwintern von Zimmerpflanzen ebenfalls vermieden werden.

Tipp 3: Luftfeuchtigkeit erhöhen

Laufen die Heizungen auf Hochtouren, ist die Luft ziemlich trocken. Wir reagieren auf die Heizungsluft meist mit trockenen Schleimhäuten, Lippen oder Augen. Auch unsere Zimmerpflanzen kommen mit der trockenen Luft meist nicht gut zurecht. Ist die Raumluft sehr trocken, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit ein wenig erhöhen. Hierzu können Sie beispielsweise eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen. Noch effektiver ist es, die Zimmerpflanzen einmal wöchentlich mit zimmerwarmem und kalkfreiem Wasser einzusprühen oder einen Luftbefeuchter, z.B. dieses Modell Fate to Fate, aufzustellen.

Tipp 4: Zimmerpflanzen regelmäßig kontrollieren

Nicht nur unsere Zimmerpflanzen freuen sich in der kalten Jahreszeit über einen Platz an der Sonne und kuschelige Temperaturen. Auch Schädlinge wie Schild-, Woll- und Schmierläuse, Trauermücken und Spinnmilben finden die Bedingungen super und quartieren sich zum Saisonwechsel daher nicht selten bei unseren Zimmerpflanzen ein. Um das Risiko für einen Schädlingsbefall so gering wie möglich zu halten, sollten Sie die Zimmerpflanzen unbedingt regelmäßig kontrollieren. Tipp: Auch das Erhöhen der Luftfeuchtigkeit beugt Schädlingen vor. Präventiv können Sie Ihre Zimmerpflanze zusätzlich mit einer Mischung aus Neemöl und Wasser besprühen. So haben Schädlinge beim Überwintern Ihrer Zimmerpflanzen garantiert keine Chance.

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