Wer zockt mehr – Frauen oder Männer?

Wer zockt mehr – Frauen oder Männer?

Sich in eine virtuelle Welt voll mit Spielen und Spaß zu begeben, ist für die meisten von uns heutzutage Alltag geworden. Spiele am PC oder auf der Konsole sind ein Wochenenderlebnis oder eine Möglichkeit den stressigen Abend ausklingen zu lassen. Sich am Computer zu beschäftigen wird inzwischen auch für Damen eine immer beliebtere Freizeitbeschäftigung, daher ist es unverständlich warum das Zocken immer noch mehr als Männersache angesehen wird. Warum das so ist und was die Geschlechter in Sachen „Zocken“ unterscheidet haben wir für Sie herausgefunden.

Online-Spiele zocken
© StartupStockPhotos via Pixabay.com

Sofern man in der Welt der Videospiele von einem Klientel sprechen kann, befindet sich dieses in stetem Wandel. Der typische Gamer ist im Durchschnitt etwa 34 Jahre alt, damit machen Spieler über 30 tatsächlich die größte Videospiel-Gruppe in Deutschland aus. Entwicklerstudios heute bemühen sich daher stark, Spiele zu entwickeln, die jede Generation und Altersklasse ansprechen und nicht mehr nur die jüngste und technikaffinsten zur Zielgruppe machen. Mit den vielen Genres, die es inzwischen gibt, kann sich also jeder seine eigene Welt schaffen. Sowohl Männer, als auch Frauen können so ein, für sie attraktives, Spiel spielen.

Frauen kniffeln gerne

Während das beliebteste Genre bei den Männern „Sport“ ist, liegen bei den Frauen Puzzle-Spiele an vorderster Stelle. Ganze 44% der Damen geben an, dass Puzzlespiele ihre Lieblingsspielart sind. Darunter fallen selbstverständlich nicht klassische Puzzle, wie man sie aus der Realität kennt, sondern digitale Spiele, wie Candy Crush, Tetris, oder Dr. Mario. Wo sich die Herren der Schöpfung und Frauen nicht so sehr im Geschmack unterscheiden, sind die Geschicklichkeitsspiele. Hier geben 31% der Männer und 39% der befragten Frauen an, gerne mal Spiele wie Slither.io zu spielen. Platz 3 belegen bei Männern wenig überraschend die Shooter. Das Genre, in dem am meisten mit Klischee herumgeworfen wird. Bei den Damen befindet sich ein anderes Genre auf Platz 3: Jump & Run-Games, wie zum Beispiel Subway Surfers oder Temple Run, sind beliebte Favoriten in der Damenwelt. Außerdem mögen Frauen gerne Spiele mit anspruchsvoller Story und einer nachvollziehbaren Handlung. Deshalb sind Spiele wie „Sims“ beim weiblichen Geschlecht besonders beliebt.

Wenn es ums Geld geht

Auch heute stellen wir uns den typischen Casino Spieler immer noch als Mann vor. Dieses klischeebehaftete Bild ist allerdings gar nicht mehr ganz so wahr. Jeder 10. Mann und jede 30. Frau spielen im digitalen Orbit um das schnelle Geld. Tendenz der Frauen allerdings steigend. Mit der immer weiter steigenden Anzahl an Online-Automatenspiele wird auch die Frauenwelt mehr und mehr in die digitale Glücksspielwelt eingeführt. Wer sich für Sport interessiert, der kann auch im Casino online spielen und da meist rasch Profite einstecken. Rund 55% aller Glücksspiele im Internet sind Sportwetten. Herren spielen neben dieser Kategorie daher auch sehr gerne Klassiker, wie Online Poker und geben da auch gerne mal sehr viel höhere Summen als Damen aus. Frauen spielen dagegen mal als kurzen Zeitvertreib, besonders gerne auch mal unterwegs. Die steigende Anzahl an Anbietern, die mobile Versionen von Glücksspielen herausbringen, macht das Spielen für Damen noch interessanter. Um ein breiteres Spektrum an Menschen ansprechen zu können, gibt es immer mehr verschiedene Slots und Minispiele, um auch die Damenwelt stärker in die spannende Welt des Glücksspiels integrieren zu können.

Wer zockt besser?

Die University of California hat 2016 eine Studie veröffentlicht, die beweist, dass es keinen merklichen Unterschied zwischen dem Spieltalent von Frauen und Männern gibt. Gleicherfahrene Spieler und Spielerinnen leveln daher durchschnittlichen gleich schnell auf. Wenn sich weibliche Spielerinnen als weiblich „outen“ müssen sie sich dennoch oft von männlichen Mitspielern herabwürdigende und sexistische Kommentare anhören. Das klare Bild ist immer noch, dass Frauen nicht in der Lage wären gut zu zocken. Aus Angst, nicht gut genug zu sein, versuchen viele Frauen – aus emotionalen Gründen daher – sich gar nicht erst in eine negative Situation zu bringen, was sie trotz Interesse und Neugier, vom Spielen abhält. Dies verstärkt jedoch den Stereotypen um ein Weiteres. Daher seien Sie gerne mal mutig und versuchen Sie es mit einer Runde Call of Duty, oder Online Poker. Was gibt es denn zu verlieren?

Wer spielt denn nun mehr?

Wenn man alle Gamer in Männer und Frauen teilt dann ist der Unterschied wirklich irrelevant klein. 52% der Gamer sind männlich und damit 48% weiblich. Was also im Gesamten keinen nennenswerten Unterschied macht. Allerdings spielt immer noch der größte Teil der Damen offline während Online-Spiele mit 80% hauptsächlich von Männern gespielt werden. Dies hat zum einen damit zu tun, dass obig-genannte Diskussionen aktiv vermieden werden wollen, aber auch mit dem Hauptfokus auf Online-Genres, wie Shooter, oder MMORPG, in denen sich Frauen seltener drinnen finden, als in anderen Spielen.

All das ist aber allein Sozialisierung, was zum größten Teil mit der individuellen Erziehung zu tun hat. Das gesellschaftliche Gefühl führt dazu, dass Damen eher mit weiblicheren Produkten bedient werden, wie Sims, oder anderen Spielen, während den Herren der Schöpfung die härteren Genres zugeteilt werden. Um diese Mauer zu zerschlagen ist es notwendig, sich aus dem eigenen Häuschen herauszutrauen, um sich gerne mal in einer Runde Call of Duty mit Gegnern zu messen, oder eine Runde im Online-Casino zu verbringen. So haben Sie die Möglichkeit die Unterschiede im Bereich Gaming auszugleichen, Klischees zu widerlegen und die Welt der Spiele auf eigene Faust zu erforschen!

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